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Leider sind alle Frauen davon betroffen: die Wechseljahre! Sie werden auch als Menopause bezeichnet. Bei manchen verläuft sie sehr heftig, bei anderen weniger. Das lässt sich nicht vorhersagen. Aber diese hormonellen Schwankungen bzw. der Hormonwechsel haben erhebliche Auswirkungen auf die Haut. Was das für die Haut bedeutet, erklären wir dir hier ausführlich! Und natürlich geben wir dir Tipps, wie du diese Zeit so einfach und angenehm wie möglich überstehen kannst.
Wusstest du, dass die Wechseljahre insgesamt etwa 21 Jahre dauern? Oft merkst du es selbst gar nicht, aber es dauert 7 Jahre, bis du vollständig in die Wechseljahre eingetreten bist. Du befindest dich etwa 7 Jahre lang in den Wechseljahren und dann wieder 7 Jahre lang in der Ruhephase danach.
Schon seit einer Weile fühlst du dich einfach nicht ganz wie du selbst. Aber was genau los ist – das kannst du nicht genau sagen. Du hast eines oder mehrere der folgenden Symptome: Du wirst schneller müde, bist manchmal gereizt, schläfst unruhiger oder weniger, wachst gelegentlich nachts klatschnass auf, deine Periode dauert etwas kürzer oder gerade länger, du hast keine Lust mehr auf Sex und hast häufiger Kopfschmerzen als sonst. Außerdem ist dir aufgefallen, dass deine sonst so glatte und geschmeidige Haut durch Volumenverlust etwas schlaffer wird. Kommt dir das bekannt vor? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du dich im Vorfeld deiner Wechseljahre befindest.
Die Wechseljahre werden durch den Rückgang der Hormone Östrogen und Progesteron verursacht. Deine Haut erhält ihre Festigkeit durch Kollagen und Elastin. Vergleiche es doch einmal mit einer Matratze: Eine neue Matratze ist dank ihrer Füllung fest und federnd, eine alte Matratze wird schlaff und es entstehen Vertiefungen und Dellen. Östrogen (und zu einem kleinen Teil auch Progesteron) sorgt dafür, dass die Federn in der Matratze regelmäßig aufgeschüttelt und ersetzt werden, wenn sie ausgedient haben. Deine Haut bleibt straff und elastisch. Durch den Rückgang des Östrogenspiegels in den Wechseljahren nimmt der Kollagengehalt in deiner Haut ab, und gleichzeitig verringert sich auch die Hautdicke. Auch die Elastizität der Haut lässt in den Wechseljahren nach. Kein Wunder also, dass Frauen um die 50 häufig über Falten, schlaffe Haut, eingefallene Wangen und durchscheinende Haut klagen.

Leider kann es während der Wechseljahre zu unerwünschtem Haarwuchs und Pickeln kommen. Dies hängt indirekt wiederum mit Östrogen zusammen. Da die Östrogenproduktion sinkt, hast du relativ gesehen mehr vom männlichen Hormon Testosteron in deinem Körper. Testosteron hat dann „freies Spiel“ und kann zu unerwünschtem Gesichtshaar, vergrößerten Poren und leicht akneähnlichen Beschwerden führen.
Es ist sehr wichtig, die Haut während der Wechseljahre gut im Auge zu behalten und zu pflegen. Die häufigsten Beschwerden sind trockene Haut, feuchtigkeitsarme Haut, schlaffere Haut und mehr Fältchen. Im Folgenden findest du einige Tipps, die du in deine Pflegeroutine einbauen kannst! Eine gute Hautpflege kann bereits viel für deine Haut bewirken.
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Genau wie in der Pubertät durchlaufen deine Hormone während der Wechseljahre eine Achterbahnfahrt. Das ist dir zweifellos schon sehr deutlich geworden. Aber dieseHormone können auch dazu führen, dass du plötzlich zu den verrücktesten Momenten des Tages diesen unangenehmen Schweißgeruch wahrnimmst. Darauf hast du in dieser ohnehin schon anstrengenden Zeit wirklich keine Lust.
Und versuch mal, ihn wegzuwaschen! Bei diesem Schweißgeruch ist das fast unmöglich! Eine echte Herausforderung also.Hier noch ein paar Erläuterungen dazu, wie Hormone deinen Schweiß beeinflussen und woher dein Schweiß kommt:
DeinSchweißwird normalerweise von deinen ekkrinen Schweißdrüsen produziert. Dieser Schweiß hilft deinem Körper, sich abzukühlen und Abfallstoffe auszuscheiden. Er wird produziert, wenn dir warm ist oder wenn du dich körperlich angestrengt hast. Dieser Schweiß ist wässrig, dünnflüssig und geruchlos, bis er mit den Bakterien auf deiner Haut in Kontakt kommt. Und dann ist der Schweißgeruch meist noch recht erträglich.
Du hast jedoch neben deinen ekkrinen Schweißdrüsen noch andere Schweißdrüsen, nämlich deine apokrinen Schweißdrüsen. Und diese werden von deinen Hormonen gesteuert!
Welche Funktion diese haben, ist bei weitem nicht so klar wie bei deinem „normalen“ Schweiß. Möglicherweise hat er eine Kommunikationsfunktion aus der Urzeit, als wir uns noch nicht so gut mit Worten ausdrücken konnten. Aber darauf hast du jetzt natürlich überhaupt keine Lust. So eine Botschaft wie „Hey, ich habe Stress.“ Oder „Riech mal an mir, meine Hormone tanzen einen kleinen Tanz“.
Und was noch lästiger ist: Dieser Schweiß ist bei weitem nicht so geruchlos wie dein gewöhnlicher Schweiß. Er ist nämlich viel dickflüssiger und enthält viel mehr Fettsäuren. Die Bakterien auf deiner Haut lieben diese Fettsäuren und sorgen dafür, dass es noch viel stärker stinkt! Diese apokrinen Schweißdrüsen befinden sich an Stellen, an denen wir von Natur aus mehr Haarwuchs haben (Achselhöhlen und Leistengegend), und diese Härchen sorgen leider dafür, dass der Geruch noch länger anhält.
Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel in deinem Körper. Dieser Rückgang verläuft jedoch nicht gleichmäßig. Es handelt sich um einen Rückgang mit Spitzenwerten, wenn dein Körper versucht, Östrogen zu produzieren. Und genau diese Schwankungen sorgen dafür, dass du zu schwitzen beginnst. Östrogen ist nämlich ein wichtiger Botenstoff für den Hypothalamus, den Teil deines Gehirns, der unter anderem deine Körpertemperatur reguliert. Bei einem Absinken des Östrogenspiegels glaubt dein Hypothalamus fälschlicherweise, dass dein Körper überhitzt ist. Und um sich abzukühlen, produziert dein Körper zusätzlich Schweiß. Hallo Hitzewallungen!(Quelle)
Vor allemabersind es die psychischen Auswirkungen der Wechseljahre, die für diesen stechenden Schweißgeruch sorgen.Die hormonellen Schwankungen führen dazu, dass das Gleichgewicht zwischen dem parasympathischen und dem sympathischen Nervensystem gestört wird. Und das spürst du als Stress. Oder als Reizbarkeit. Oder als Weinkrampf. Oder als Panikattacke.(Quelle)
Wenn dein Körper Stress erlebt, sorgen Adrenalin und Cortisol dafür, dass die apokrinen Schweißdrüsen das Signal erhalten, diesen unangenehmen Schweiß zu produzieren.
Natürlich lässt sich etwas gegen den unangenehmen Schweißgeruch durch Hormone tun. Wenn du diesen lästigen Schweißgeruch bemerkst, denkst du vielleicht als Erstes daran, etwas mehr Deodorant aufzutragen. Und ja, das hilft sicher auch ein bisschen. Aber all diese herkömmlichen Deodorants und Antitranspirantien wurden entwickelt, um ganz normalen Schweiß zu bekämpfen.
Meistens enthält dein Deo eine Kombination aus Aluminium und Parfüm. Aluminium blockiert deine Schweißdrüsen, sodass der Schweiß deine Haut nicht mehr erreichen kann. Und Parfüm überdeckt eventuelle Gerüche, die dennoch durchkommen.
Nun glaube ich fest daran, dassdein Körper aus einem bestimmten Grund schwitztund dass diese Blockade deiner Schweißdrüsen durch Aluminium sicherlich nichts Natürliches ist, aber das ist eine ganz andere Diskussion.
Einfach gesagt: Normale Deos eignen sich gut, um gewöhnlichen Schweiß zu blockieren und zu überdecken. Wenn du jedoch unter hormonbedingtem Schweiß leidest, solltest du dich für Backpulver und Zinkoxid entscheiden.Zinkoxid ist die Waffe gegenhormonbedingten Schweiß. Zink ist ein Mineral, das wir in unserem Körper benötigen. Ein Zinkmangel kann sogar zu Körpergeruch führen, da dadurch das System gestört wird, das Abfallstoffe aus unserem Körper ausscheidet. Zink ist für einen gesunden Körper wirklich unverzichtbar. Es ist daher auch in fast allen Multivitaminpräparaten enthalten.
Auf der Haut erweist sich Zink als hervorragender Schutz gegen Schweißgeruch! Und das gilt insbesondere für Schweiß, der von den apokrinen Schweißdrüsen produziert wird.
Der von deinen apokrinen Schweißdrüsen produzierte Schweiß enthält mehr Fettsäuren und Zinkoxid und wandelt diese Fettsäuren in geruchlose Salze um, bevor die Bakterien ihre Arbeit verrichten können.
Was Zink jedoch zu einer doppelt so wirksamen Waffe im Kampf gegen Schweißgeruch macht, ist seine gleichzeitig antibakterielle Wirkung. Es befinden sich also ohnehin weniger Bakterien auf deiner Haut, die den Schweißgeruch verursachen könnten.
Zinkoxid lässt sich zudem perfekt mit Backpulver kombinieren. Backpulver (auch Natriumbicarbonat genannt) ist ein weiteres natürliches Mittel gegen Schweiß. Es ist die ideale Alternative, wenn du kein Aluminium in deinem Deo haben möchtest.
Sowohl Natriumbicarbonat als auch Zinkoxid blockieren deine Schweißdrüsen nicht. Du schwitzt also weiterhin ganz normal (wodurch die notwendigen Körperprozesse nicht gestört werden), aber dein Schweißgeruch wird bereits verhindert, bevor der Schweiß deine Haut erreicht hat.
Kombinierst du Zinkoxid mit Natriumbikarbonat, hast du zudem den Vorteil, dass es deine Haut vor Reizungen schützt. Zinkoxid kann sogar zur Regeneration der Haut beitragen.
Dein Körper schwitzt nicht ohne Grund. Diesen Prozess solltest du nicht stören. Aber gegen den Geruch kannst du glücklicherweise etwas tun!
Probier zum Beispiel mal dasLoveli-Deo aus. Dieses Deo ist in verschiedenen Duftrichtungen erhältlich,die alle wunderbar duften. Zum Beispiel das Loveli Power Zen-Deo – dieses duftetherrlich nach Rose und Lavendel. Es duftet nicht nur herrlich, sondern die ätherischen Öle aus Geranie (die für den Rosenduft sorgen) und Lavendel wirken auch selbst desodorierend gegen Schweißgeruch (man kann ja nie sicher genug sein, oder? ;-)). Außerdem wirken siesehr beruhigend. Das kannst du in diesen herausfordernden Zeiten sicher gut gebrauchen.
Hier findest du alle Loveli-Deos, die sehr gut gegen Schweißgeruch in den Wechseljahren helfen!
Aber alle unsere Loveli-Deos haben übrigens die gleiche Zusammensetzung, sie wirken also alle gleich gut gegen Schweißgeruch. Mit Ausnahme desLoveli Sensitive Skin-Deos, das weniger Natriumbicarbonat enthält und daher etwas weniger stark gegen Schweißgeruch wirkt – dieses würde ich daher vor allem für sehr empfindliche Haut empfehlen.
Strahlende Grüße, Sandra

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Welche Hautbeschwerden treten in den Wechseljahren auf?