Anti-Stress-Tipps sowie Meditations- und Achtsamkeitsübungen
Stress ist schlecht für Ihre Haut, deshalb haben wir hier einige Übungen für Sie, die Ihren Kopf frei machen, wodurch Sie nicht mehr so viel nachdenken und/oder besser einschlafen können. Denn nachts erholt sich Ihre Haut, daher ist guter Schlaf sehr wichtig!
Meditations- und Achtsamkeitsübungen
- Bodyscan passiv: Legen Sie sich auf den Rücken ins Bett und atmen Sie ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Richten Sie danach Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren großen Zeh. Spüren Sie Ihren großen Zeh und gehen Sie so alle Ihre Zehen durch. Sie gehen eigentlich Ihren Körper von den Füßen bis zum Scheitel entlang. Versuchen Sie, bei jedem Hautbereich innezuhalten und ihn wirklich zu spüren. Wenn Sie zwischendurch einen Gedanken bekommen, lassen Sie sich nicht frustrieren, sondern konzentrieren Sie sich wieder auf die Stelle, an der Sie aufgehört haben, und fahren Sie ruhig fort. Sie werden merken, dass Ihr Kopf nach dieser Übung weniger voll ist und Sie dadurch leichter einschlafen.
- Bodyscan aktiv: Legen Sie sich auf den Rücken ins Bett und atmen Sie ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Richten Sie danach Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Füße. Spannen Sie die Muskeln Ihrer Füße an, halten Sie dies 5 Sekunden lang und lassen Sie dann wieder los. Danach richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Waden. Spannen Sie diese Muskeln an, halten Sie dies 5 Sekunden lang und lassen Sie dann wieder los. So gehen Sie alle Muskelgruppen in Ihrem Körper von den Füßen bis zum Scheitel durch. Nehmen Sie auch Ihre Gesichtsmuskeln mit! Wenn Sie zwischendurch einen Gedanken bekommen, lassen Sie sich nicht frustrieren, sondern konzentrieren Sie sich wieder auf die Stelle, an der Sie aufgehört haben, und fahren Sie ruhig fort. Sie werden spüren, dass sich Ihr Körper nach dieser Übung weniger steif von der Anspannung anfühlt.
- Naturübung: Legen Sie sich auf den Rücken, wo ist egal, aber wählen Sie einen weichen Untergrund. Atmen Sie ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich an einem schönen Naturort. Sie liegen auf dem Gras, voller Blumen. Versuchen Sie, das Gras an Ihrem Körper zu spüren und die Blumen zu riechen. Schaffen Sie in Ihrer Vorstellung einen so schönen Ort wie möglich. Sie schauen den vorbeiziehenden Wolken zu und in der Nähe fließt ein kleiner Bach. Versuchen Sie, sich alles so real wie möglich vorzustellen. Wenn Sie zwischendurch einen Gedanken bekommen, lassen Sie sich nicht frustrieren, sondern werfen Sie diesen Gedanken in den Bach und lassen Sie ihn mit dem Wasserstrom von Ihnen wegtreiben. Fahren Sie ruhig mit Ihrem Naturerlebnis fort. Diese Übung hilft auch gegen übermäßiges Nachdenken.
- Ankerübung: Sie können diese Übung in jeder gewünschten Haltung machen. Stellen Sie sich vor, dass eine Linie senkrecht vom Punkt zwischen den beiden Sitzbeinhöckern in den Boden verläuft. Lassen Sie in Gedanken diese Linie zum Mittelpunkt der Erde laufen. Verankern Sie sie im Mittelpunkt der Erde und gehen Sie dann über die imaginäre Linie wieder nach oben zurück. Schreiben Sie dabei imaginär Ihren Vor- und Nachnamen und das heutige Datum auf diese Linie. Gehen Sie bis zum Ausgangspunkt und atmen Sie danach 2-3 Mal tief in den Bauch ein und aus. Durch diese Übung stehen Sie mehr mit beiden Beinen auf dem Boden, sind besser geerdet.
- Rosinenübung: Nehmen Sie eine große Rosine in den Mund und spüren Sie genau, wie sich diese Rosine anfühlt. Was fühlen Sie, wenn Sie die Rosine in Ihrem Mund bewegen? Riechen Sie die Rosine auch? Wie schmeckt die Rosine, wenn Sie sie noch nicht durchbeißen? Beißen Sie sie einmal durch – was fühlen, riechen und schmecken Sie jetzt? Dies ist eine Achtsamkeitsübung, bei der Sie Ihre Aufmerksamkeit wirklich auf das richten, was Sie tun. Dadurch haben Sie weniger die Möglichkeit, sich in Gedanken zu verlieren. Und das wirkt sehr entspannend.