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Peeling ist ein anderer Begriff für die Entfernung abgestorbener Hautzellen. Das kann auf verschiedene Arten geschehen. Im Folgenden erfährst du alles darüber.
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Peeling – was ist das eigentlich?Ein Peelingist nichts anderes als die Entfernung abgestorbener Hautzellen von der Haut. Man nennt es auch „Scrub“ oder „Peeling“.
Die Haut erneuert sich etwa alle 28 Tage von innen heraus. ( Siehe Blogbeitrag „Aufbau der Haut“ ) Und die Zellen in der obersten Schicht der Epidermis sind eigentlich abgestorbene Zellen. Diese Zellen fallen im Laufe der Zeit ab. Davon merkt man eigentlich nicht viel.
Allerdings können diese abgestorbenen Hautzellen zu einem etwas stumpferen Teint, schneller verstopften Poren und mehr Mitessern führen.
Sie können zwar noch Pflegeprodukte aufnehmen, obwohl sie nicht mehr lebendig sind, aber sie halten diese Wirkstoffe fest und geben sie nicht an die darunterliegenden Hautschichten weiter.
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Zellteilung gegenüber den oben erwähnten etwa 28 Tagen. Dadurch treten nicht nur die oben besprochenen Beschwerden auf, sondern auch ein früheres Auftreten der ersten Anzeichen derHautalterungund die Entstehung von Trockenheitsfältchen.
Grund genug also, die Haut zu exfolieren, zu peelen oder zu schrubben. Die Produkte werden auch als Exfoliant, Exfolator, Scrub (Körperscrub oder Gesichtspeeling), Gommage, Lysing oder Peeling bezeichnet. Es gibt sie in mechanischer Form (mit Körnchen) und in chemischer Form (mit einem auflösenden Wirkstoff).
Exfoliation ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen der Entfernung abgestorbener Hautzellen. Folgende Begriffe fallen unter den Begriff Exfoliation:
Peeling, Exfoliation oder Peeling? Im Folgenden werden wir die verschiedenen Formen etwas ausführlicher besprechen.
Hierbei handelt es sich um eine Creme oder ein Gel mit kleinen Körnchen. Diese Körnchen können aus natürlichen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Aprikosenkernstückchen bestehen, aber auch aus Kunststoff. Letzteres wird jedoch immer seltener verwendet, da es sehr umweltschädlich ist. Indem Sie die Creme oder das Gel sanft über die Haut kreisen lassen, entfernen Sie die abgestorbenen Hautzellen.
Ein chemisches Peeling arbeitet nicht mit Körnchen, sondern mit einer proteolytischen Substanz, wodurch sich die abgestorbenen Hautzellen leichter von der Haut entfernen lassen. Dies führt zu einem sanften Ergebnis, wie z. B. einem frischeren Teint, weniger verstopften Poren, weniger Mitessern, weniger Trockenheitsfältchen usw.
Außerdem kommen Säuren zum Einsatz (z. B. Glykolsäure, Vitamin-A-Säure/Ascorbinsäure, Milchsäure, Salicylsäure), die eine aufweichende Wirkung auf das Interzellulargewebe haben und dadurch eine größere Menge an abgestorbenen Hautzellen entfernen können. Dies führt oft zu einem deutlicheren Ergebnis, wie z. B. der Beseitigung von Pigmentflecken, Narben, Akne und tieferen Falten.
Ein Peeling ist eine milde Variante des mechanischen Exfoliationsmittels, oft in Form eines Gels oder einer Creme mit kleinen Körnchen. Man trägt es auf die feuchte Haut auf und massiert es sanft ein. Anschließend spült man es mit reichlich lauwarmem Wasser ab.
Ein Peeling ist ein chemisches Peeling mit Säuren. Es wird oft von Kosmetikerinnen durchgeführt und meist im Rahmen einer Kur angewendet. Es gibt auch mildere Produkte für die Anwendung zu Hause. Befolgen Sie bei diesen Produkten stets genau die Gebrauchsanweisung.
EinGommagewird auch als Reibpeeling bezeichnet. Es handelt sich um eine festere Creme, die man auf die trockene Haut aufträgt. Man lässt sie etwa 10 Minuten einwirken und streicht anschließend mit den vollständig trockenen Händen über das Gommage, um das Peeling sozusagen abzureiben. Dies ist ein mechanisches Peeling. Ein Beispiel für ein Gommage, das wir verkaufen, ist:
EinLysing ist ein Peeling mit einem proteinspaltenden Wirkstoff. Dieser sorgt dafür, dass das Bindegewebe zwischen den abgestorbenen Hautzellen aufgeweicht wird, sodass sie sich leichter ablösen können. Dies ist eine Form eines milden chemischen Peelings. Es liegt oft in Form eines Gels vor. Dieses trägst du massierend auf die Haut auf. Man lässt es etwa 10 Minuten einwirken und wäscht es anschließend mit reichlich lauwarmem Wasser ab. Ein Beispiel für ein Lysing, das wir führen, ist das „Extenso Pure Active Peeling“. U. a. Peeling von Loveli

Das Entfernen abgestorbener Hautzellen bezeichnen wir als Peeling, und das Peeling mit einer Säure nennen wir ein Säurepeeling. In Peelings werden häufig folgende Säuren verwendet: Glykolsäure, Milchsäure, Fruchtsäure, Salicylsäure, Vitamin C (Ascorbinsäure). Ich werde sie im Folgenden etwas ausführlicher beschreiben.
Es gibt verschiedene Säuren, die in einem Peeling verwendet werden können. Ich werde sie im Folgenden alle beschreiben.
Glykolsäure ist eigentlich eine der mildesten Säuren, die in Peelings verwendet werden. Sie erzielt jedoch gute Ergebnisse. Glykolsäure eignet sich am besten für trockene und feuchtigkeitsarme Hauttypen.
Glykolsäure gehört zu den Fruchtsäuren, auch AHA (Alpha-Hydroxysäuren) genannt. Früher wurde sie aus Zuckerrohr gewonnen, heute wird jedoch häufiger eine synthetische Form der Glykolsäure hergestellt.
Glykolsäure sorgt jedoch nicht nur für einen Peeling-Effekt, durch den die Haut frischer und strahlender aussieht. In einer Konzentration von 5 % strafft sie zudem die Haut, stellt den Feuchtigkeitshaushalt wieder her, mindert feine Fältchen und regt die Kollagen- und Elastinbildung an. Kurz gesagt: Sie wirkt auch gegen Hautalterung! In einer Konzentration von 8 % wirkt sie sehr effektiv gegen (frische) Pigmentflecken und reduziert verstopfte Poren und Mitesser (Akne).
Empfindliche oder unreine (fettige) Haut mit Hautunreinheiten profitiert besonders vom Peeling mit Salicylsäure. Diese fettlösliche Säure dringt in die Poren ein, beruhigt die Haut und verbessert die Talgregulation. Sie wirkt daher hervorragend bei Akne, unreiner Haut mit Pickeln, Mitessern und Entzündungen. Salicylsäure ist so wirksam, weil sie bis in die Poren eindringt. Das bedeutet, dass sie sowohl die Poren selbst als auch die Oberhaut peelt. Der Wirkstoff hat eine reizlindernde und entzündungshemmende Wirkung und ist daher ein wirksames Mittel, um die Haut zu beruhigen und Rötungen zu mindern.
Es kann jedoch sein, dass die Haut nach der ersten Behandlung etwas gerötet ist und sich leicht kribbelnd anfühlt, aber das gehört dazu.
Auch Milchsäure ist eine häufig vorkommende Säure in verschiedenen Pflegeprodukten wie Reinigungsmitteln, Lotionen, Peelings, Masken und Cremes. Das liegt daran, dass sie den pH-Wert (Säuregrad der Haut) hervorragend regulieren und dafür sorgen kann, dass die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann. Und natürlich entfernt sie abgestorbene Hautzellen, was zu einer schnelleren Zellteilung und einer Verlangsamung der Hautalterung führt.
Darüber hinaus wird Milchsäure auch als Zusatzstoff in Lebensmitteln als Konservierungsmittel (E270) verwendet.
Fruchtsäuren sind Säuren aus natürlichen Quellen. Das können bestimmte Obstsorten sein, wie Äpfel, Erdbeeren, Zitrusfrüchte oder Trauben, aber sie werden auch aus Milch, Rohrzucker und Mandeln gewonnen. Sie werden auch als Alpha-Hydroxysäuren oder AHAs bezeichnet.
Wenn die Lösung des Produkts den richtigen pH-Wert aufweist, nämlich zwischen 3 und 5, wirkt sie am besten. Bei einem niedrigeren Wert kommt es zu starken Reizungen und Rötungen, bei einem höheren Wert ist die Wirkung nahezu null. Der pH-Wert der Haut selbst (sofern sie gesund ist) liegt zwischen 4,2 und 5,6.
Ergebnisse, die Sie von einem Peeling mit Fruchtsäuren erwarten können, sind: glatte, strahlende Haut, weniger Fältchen, weniger Feuchtigkeitsmangel, Verringerung von Pigmentflecken und Straffung der Haut.
Für Produkte mit einer dieser Säuren klicken Sie auf den folgenden Link:
Bei einerPeeling-Kur ist es ratsam, einige Dinge zu beachten.
Ein Peeling kann beim ersten Mal manchmal eine leichte Reaktion auf der Haut hervorrufen, daher ist es ratsam, die Anwendung schrittweise zu steigern. Verwenden Sie das Produkt zunächst jeden zweiten Tag und einmal täglich, nach einer Woche dann einmal täglich und anschließend können Sie es täglich morgens und abends anwenden. Wenn Sie feststellen, dass die Haut gerötet oder gereizt ist, schalten Sie einen Gang zurück!
Da ein Peeling die Haut sowohl von innen ( Algen-Peeling / Bio-Peeling ) als auch von außen ( Peeling mit Säuren ) anfangs etwas dünner macht, ist es wichtig, dass du täglich ein Produkt mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) verwendest ! Andernfalls können schneller Pigmentflecken entstehen! Verwende dies mindestens 2 Wochen nach einem Peeling! Dies ist natürlich immer empfehlenswert, da die Sonne der größte Hautalterungsfaktor ( Blog „Hautalterung“ ) ist, den es gibt.
Während des Peeling-Prozesses werden auch viele Abfallstoffe in der Haut freigesetzt. Deshalb ist es wichtig, täglich neben dem üblichen Kaffee, Tee und Limonade auch 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken, um die Abfallstoffe auszuspülen. Viele Abfallstoffe in der Haut führen nämlich zu einem fahlen Teint.
Treiben Sie direkt nach einem Peeling keinen Sport. Die Haut ist manchmal etwas wärmer und/oder gereizt, und dies wird durch Sport aufgrund der Erwärmung der Haut und eventuellen Schweißausbruchs noch verstärkt.
Am besten lassen Sie ein Peeling von einer Kosmetikerin durchführen! Diese weiß genau, wie es gemacht wird, denn schon eine winzige Überdosierung der Säure kann zu Hautschäden führen!
Wie wir oben bereits erwähnt haben, sorgt ein Peeling für eine intensive Behandlung zur Entfernung abgestorbener Hautzellen. Man entfernt dabei viel mehr als mit einem normalen Peelingmittel. Es gibt verschiedene Arten von Peelings mit jeweils eigener Wirkung. Jedes Peeling enthält andere Säuren, zum Beispiel Glykolsäure, Salicylsäure oder Hyaluronsäure. Jede Säure wird für ein anderes spezifisches Hautproblem eingesetzt. Hier sind einige Beispiele:
Die Peeling-Flüssigkeit sorgt dafür, dass die abgestorbenen Hautzellen der obersten Hautschicht entfernt werden. Abgestorbene Hautzellen lassen die Haut nicht nur stumpf aussehen, sondern fühlen sich auch rau an und verursachen zusammen mit Talg und schädlichen Hautbakterien Pickel und verstopfte Poren. Ein Peeling regt die Zellteilung an, wodurch neue Zellen zum Vorschein kommen – so wird Ihre Haut ebenmäßiger und sieht strahlender aus!
Durch eine Peeling-Kur kannst du die Haut von Pickeln, Akne, Unreinheiten, (frischen) Narben und (frischen) Pigmentflecken befreien. Außerdem gibt es der Haut einen enormen Schub und regt die Zellteilung an. Die Haut sieht wieder strahlend aus.
Peelings haben oft den Ruf, Rötungen, Schuppenbildung und eine dünne Haut zu verursachen, aber stimmt das wirklich?
Wenn man Menschen vonPeelings erzählt und ihnen sagt, dass diese für die Haut ab 30 sehr empfehlenswert sind, schrecken sie oft zurück. Man geht davon aus, dass die Haut dadurch dünner wird, dass es zu Reizungen kommt, dass man bis zu einer Woche lang eine gerötete Haut hat und dass die Haut schuppen kann. Wir möchten euch versichern: Wenn ihr euch während der Peeling-Kur an die Tipps der Spezialisten haltet und die Anwendung von Peeling-Produkten für zu Hause behutsam steigert, ist oft gar kein Grund zur Sorge.
Es ist ein Mythos, dass die Haut durch die Anwendung eines Peelings dünner wird. Zunächst sorgt das Peeling zwar dafür, dass die Haut von außen ( Peeling mit Säuren ) und von innen ( Algenpeeling )etwas dünner wird . Dies ist jedoch nur von sehr kurzer Dauer! Man regt die Haut dazu an, die Zellteilung zu beschleunigen, wodurch man im Laufe der Zeit gerade eine straffere und schönere Haut erhält.
Ein Peeling kann zu Reizungen führen, wenn man es nicht richtig aufbaut oder eine zu hohe Konzentration verwendet. Deshalb empfehlen wir, es immer bei einem Spezialisten durchführen zu lassen und die Tipps zu befolgen. Ein Peeling kann zwar manchmal vorübergehende Rötungen verursachen, aber Rötungen der Haut sind nicht schlimm. Es sollte jedoch nicht wehtun und innerhalb weniger Tage wieder abklingen. Dies ist auf eine beschleunigte Durchblutung der Haut zurückzuführen. Wenn du am Tag des Peelings kurz auf Sport verzichtest, einen guten Sonnenschutz verwendest und ausreichend Wasser trinkst, um die Abfallstoffe auszuscheiden, ist die Rötung oft schon nach ein paar Stunden oder einer Nacht Schlaf wieder verschwunden!
In manchen Fällen kann es tatsächlich zu einer Schuppung der Haut kommen. Dabei handelt es sich jedoch um den Prozess, bei dem überschüssige abgestorbene Hautzellen abgestoßen werden. Juckreiz oder Rötungen sollten dabei übrigens niemals auftreten. Wenn die Haut nach einem Peeling schuppt, verwende einfach ein sanftes Gesichtspeeling und eine feuchtigkeitsspendende Maske – dann ist das Problem im Handumdrehen behoben!
EinAlgen-Peeling bzw. Bio-Peelingwirkt anders als ein Peeling mit Säuren.
Die Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen auf der Basis von Algen, Kräutern und Perfluorcarbon ist bei der Behandlung vieler unterschiedlicher Hautprobleme äußerst wirksam. Akne, unreine und fettige Haut, Falten, schlaffe Haut, Pigmentflecken und Altersflecken, Rosazea und Couperose, Narben und grobe Poren lassen sich mit diesem speziellen Algen-Peeling effektiv behandeln.
Ein Algen-Peeling (auch Bio-Peeling genannt) ist ein ganz besonderes Peeling seiner Art. Es unterscheidet sich deutlich von einem Säurepeeling. Wir haben euch bereits erklärt, dass ein Säurepeeling die Haut zunächst von außen verdünnt, wodurch die Zellteilung der Haut anschließend beschleunigt wird und sie dadurch schöner und straffer wird.
Ein Algenpeeling wirkt anders. Die im Peeling enthaltenen Fasern dringen sozusagen durch die Poren bis in die unterste Hautschicht der Epidermis vor, wo die Zellteilung beginnt ( siehe Blogbeitrag über die Haut ). Von dort aus regen diese Fasern die Haut zur Beschleunigung der Zellteilung an, sodass auf natürliche Weise mehr neue Hautschichten gebildet werden, wodurch die Haut schöner aussieht. Der Vorteil dieses Peelings ist, dass es für jeden Hauttyp geeignet ist, sogar für Menschen mit äußerst empfindlicher Haut, Couperose und Rosazea.

Es ist jedoch wichtig, die Empfehlungen der Algae-Peeling-Spezialistin zu befolgen. Es ist nämlich ratsam, eine Kur durchzuführen, da man so bessere Ergebnisse erzielt. Und die Verwendung von Produkten für zu Hause ist ein Muss. Das Oxygengel, eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor sowie gute Reinigungsprodukte.
Salicylsäure ist eine aromatische Carbonsäure, die zu den Beta-Hydroxysäuren (BHAs) gehört. Salicylsäure wird aus verschiedenen Pflanzen gewonnen, beispielsweise aus der Rinde einer Weide. Sie wird als Peeling für die Haut verwendet und wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Salicylsäure wird vor allem bei fettiger und unreiner Haut eingesetzt.
Sie wirkt fettlösend und beugt verschiedenen Hautproblemen wie Akne vor. Da Salicylsäure eine aufweichende Wirkung hat, wird sie auch bei Warzen und Hornhaut eingesetzt. Da die Haut weicher wird, lassen sich Hornhaut oder Warzen leichter entfernen.
Salicylsäure wird also als Peeling verwendet. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, Unreinheiten und überschüssigen Talg, der sich in der Haut ansammelt. Durch ihre aufweichende Wirkung wirkt sie hervorragend auf die oberste Hautschicht. Die Hornschicht deiner Haut wird weicher, wodurch sich Hautschüppchen leichter ablösen. Deshalb wirkt Salicylsäure auch perfekt gegen Akne: Sie löst Talg auf und beugt so Pickeln vor. Außerdem lässt sie stumpfe Haut wieder strahlen!
Glykolsäure wird auch als Glycolic Acid bezeichnet und ist eine Alpha-Hydroxysäure (oder AHA ), die in der Natur vorkommt, beispielsweise in zuckerreichen Früchten wie Ananas, Papaya und noch unreifen Trauben.Glykolsäureist die kleinste aller AHAs und wasserlöslich. Dadurch wird sie leicht von der Haut aufgenommen. Glykolsäure peelt die Haut und regt die Zellerneuerung an. Das bedeutet, dass stumpfe Haut ihren Glanz zurückgewinnt und Hautunreinheiten wirksam beseitigt werden können. Es handelt sich um ein Peeling, das je nach Konzentration oder Stärke oberflächlich oder tief wirken kann.
Glykolsäure ist einer der am häufigsten verwendeten Wirkstoffe zur effektiven Entfernung der äußeren Schicht abgestorbener Hautzellen und sorgt so für eine klare, frische und jugendlich aussehende Haut. Produkte, die Glykolsäure enthalten, werden häufig eingesetzt, um Narben, Hautverfärbungen wie Pigmentflecken und sichtbare Zeichen der Hautalterung wie feine Linien und Falten zu bekämpfen. Die regelmäßige Anwendung der für Ihren Hauttyp geeigneten Formulierung kann zu einer deutlichen Verbesserung von Akne sowie zu einer Verringerung von feinen Linien und einer unregelmäßigen Hautstruktur aufgrund von Sonnenschäden und Alterung führen. Im Gegensatz zu Peelings schädigt Glykolsäure die Haut nicht durch „Abschleifen“. Wenn du also empfindliche Haut hast, sind Säuren eigentlich eine sinnvolle Wahl. Aber wende sie immer in Absprache mit einer Kosmetikerin an!
Fruchtsäure ist eineAlpha-Hydroxysäure(oder AHA ); dabei handelt es sich um Säuren, die im Allgemeinen aus Früchten gewonnen werden. Fruchtsäuren sind Inhaltsstoffe in Kosmetika, die den pH-Wert des Produkts etwas saurer machen. Wie du vielleicht weißt, hat die Haut einen pH-Wert von etwa 5,5. Fruchtsäuren für die Heimanwendung haben meist einen pH-Wert zwischen 3 und 4. Da die Fruchtsäuren saurer sind als die Haut, haben sie automatisch alle eine peelende Wirkung auf die abgestorbene Hautschicht, auch Hornschicht genannt. Eine verdickte Hornschicht kann zu Hautverstopfungen, Mattheit, Akne, Schuppenbildung und Trockenheit führen.
Fruchtsäuren werden häufig in Peelings für die wöchentliche Anwendung verwendet, aber auch in Seren und Tonics für den täglichen Gebrauch. Grundsätzlich ist es für jeden Hauttyp gut, ein- bis dreimal pro Woche ein exfolierendes (d. h. peelendes) Produkt zu verwenden.
Eine Haut, die an Fruchtsäuren gewöhnt ist, kann auch von der täglichen Anwendung eines milden Serums profitieren. Dies unterstützt die Haut dabei, abgestorbene Hautzellen abzustossen, und sorgt so für eine Verbesserung des Hautbildes. Was man bei der Anwendung von Fruchtsäuren beachten sollte, ist, dass sie ihre Wirkung erst nach etwa drei Tagen entfalten. Die abgestorbenen Hautzellen müssen sich nämlich erst noch ablösen, was erst einige Tage später geschieht.
Es ist also nicht wie bei einem Peeling, das sofort einen polierenden Effekt hat. Dennoch sind die Wirkungen von Fruchtsäuren langfristig gesehen schöner als der vorübergehende Effekt eines Peelings.
Leider ist der Begriff „Fruchtsäuren“ manchmal etwas verwirrend, denn nicht jede Fruchtsäure stammt aus Obst. Allerdings sind sie hinsichtlich ihrer Grundstruktur chemisch gleich, weshalb die folgenden Säuren unter dem Begriff „Fruchtsäuren“ zusammengefasst werden. Der Begriff „Fruchtsäuren“ wird jedoch in zwei Gruppen mit englischen Bezeichnungen unterteilt: AHA (Alpha-Hydroxysäuren) und BHA (Beta-Hydroxysäuren). „Acid“ steht für Säure. Diese beiden Begriffe findet man häufig zusammen oder getrennt auf den Verpackungen von Produkten. Der Unterschied besteht darin, dass AHA wasserlöslich und BHA fettlöslich sind. Dadurch wirken AHA gut an der Hautoberfläche und BHA gut bis tief in die Poren hinein.
Ein Fruchtsäure-Peeling löst abgestorbene Hautzellen auf und sorgt dafür, dass sich die Haut schnell erneuert. Zudem sorgt es für eine sehr intensive (aber hautfreundliche) Tiefenreinigung und eine hautregenerierende Wirkung. Ein Fruchtsäure-Peeling ist ein Peeling, das die oberste Hautschicht aufweicht. In den tieferen Hautschichten wird die Produktion von Kollagen- und Elastinfasern angeregt. Ein Peeling sorgt für eine ebenmäßige, frische und weiche Haut. Durch das Ablösen der abgestorbenen Hautzellen werden die Poren nicht mehr verstopft, wodurch sich die Talgdrüsen weniger schnell verstopfen.
Zu den Fruchtsäuren gehören verschiedene Säuren, die sich hinsichtlich ihrer Herkunft und Wirkung unterscheiden. Wir erklären sie dir im Folgenden:
Typ:Alpha-Hydroxysäure (AHA)
Hergestellt aus:Rohrzucker und/oder Honig
Geeignet für:reife Haut, trockene Haut, stumpfe Haut, vorzeitige Hautalterung
Wirkung:Peelt die Haut, dringt bis in die Basalzellschicht vor und regt dort die Zellerneuerung an, stimuliert die Kollagen- und Elastinbildung, transportiert andere Wirkstoffe tief in die Haut hinein, verbessert die Feuchtigkeitsspeicherfähigkeit der Haut
Erhältlich in Konzentrationen:Mindestens 5 % und höchstens 20 % für die Anwendung zu Hause
Nicht anwenden bei:Schwangerschaft, offenen Wunden, Rosazea, empfindlicher Haut
Typ: Beta-Hydroxysäure(BHA)
Hergestellt aus: Weidenrinde
Geeignet bei: Akne, fettiger Haut, (Jugend-)Pickeln, oberflächlichen Talgknötchen, Mitessern
Wirkung: Peelt die Haut, löst Talg tief in den Poren auf, verringert verstopfte Poren und entfernt überschüssigen Talg, wirkt entzündungshemmend, bekämpft das Bakterium Propionibacterium acnes, das sich bei aktiver Akne in den Talgdrüsen eingenistet hat
Erhältlich in Konzentrationen:Mindestens 0,1 % und höchstens 2 %
Nicht anwenden bei:Schwangerschaft, Aspirinallergie, offenen Wunden, trockener Haut
Typ: Alpha-Hydroxysäure (AHA)
Hergestellt aus: Milch(meist von Eseln)
Geeignet bei:Hyperpigmentierung, empfindlicher Haut, sonnengeschädigter Haut, kleinen Narben nach Pickeln, trockener Haut
Wirkung: Peeling-Wirkung, wirkt gegen Hyperpigmentierung, dringt nicht tief in die Haut ein (mild) und ist daher für empfindliche Haut geeignet, gleicht das Hautbild aus, regt die Produktion von Hyaluronsäure in den Hautschichten an
Erhältlich in Konzentrationen: mindestens1 %, maximal 20 %
Nicht anwenden bei:offenen Wunden
Typ: Alpha-Hydroxysäure(AHA)
Hergestellt aus: Bittermandeln
Geeignet für:besonders empfindliche Haut, jugendliche Hautunreinheiten, Narben nach Hautunreinheiten, stumpfe Haut
Wirkung: Diegroßen Moleküle wirken oberflächlich, indem sie die Haut peelen und stumpfe Haut wieder zum Strahlen bringen. Sie regen die Zellerneuerung an und reduzieren dadurch Hautunreinheiten nach Pickeln. Mild genug, um jugendliche Hautunreinheiten durch verstopfte Poren zu beseitigen
Erhältlich in Konzentrationen:mindestens 1 % und höchstens 10 %
Nicht anwenden bei:Nussallergie
Typ: Alpha-Hydroxysäure(AHA)
Hergestellt aus: synthetischoder aus Früchten
Geeignet für: Hyperpigmentierung, Couperose, sonnengeschädigte Haut, reife Haut, gealterte Haut, stumpfe Haut
Wirkung: LindertHyperpigmentierung, stärkt die Gefäßwände wie eine Art Stützstrumpf, wodurch Couperose-Äderchen reduziert werden, regt die Kollagenbildung an, ist ein starkes Antioxidans und schützt somit vor Schäden durch freie Radikale (vorzeitige Hautalterung)
Erhältlich in Konzentrationen:Mindestens 1 %, maximal 30 %
Nicht anwenden bei:-
Typ: Beta-Hydroxysäure(BHA)
Hergestellt aus:demjapanischenPilz Aspergillus oryzae
Geeignet bei: Hyperpigmentierung, Schwangerschaftsmaske, Sonnenschäden
Wirkung: BekämpftHyperpigmentierung ohne Bleichmittel, hemmt das Enzym Tyrosinase, wodurch die Pigmentbildung blockiert wird
Erhältlich in Konzentrationen:mindestens 1 %, höchstens 2 %
Nicht anwenden bei:offenen Wunden