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Alles über die Handpflege

Pflegst du deine Hände täglich? Unsere Hände sind empfindlicher, als wir denken: Bei fast allem, was wir tun, benutzen wir sie. Den ganzen Tag über greifen wir nach Dingen, waschen sie regelmäßig und sie sind verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gerade im Winter ist es wichtig, deine Hände gut zu pflegen. Deshalb geben wir dir ein paar Tipps für eine optimale Handpflege.

Hier findest du die besten Handpflegeprodukte ->

Warum Handpflege?

Warum ist es wichtig, die Hände gut zu pflegen? In erster Linie ist natürlich die Kälte ein großer Übeltäter für den Zustand deiner Hände, wodurch sie leicht austrocknen. Aber auch drinnen läufst du Gefahr, deine Hände zu schädigen. Da wir im Winter die Heizung gerne hochdrehen, sinkt die Luftfeuchtigkeit. Auch das trocknet deine Hände aus, genauso wie wenn du mit nassen Händen putzt. Winterdepressionen, Schlafstörungen, Stress und ungesunde Ernährung – was in dieser Jahreszeit häufig vorkommt – tragen ebenfalls nicht zur Verbesserung der Hautqualität bei.

Und wie sieht es mit dem Einfluss von Wasser aus? Jedes Mal, wenn deine Haut mit Wasser in Berührung kommt, wird der pH-Wert (Säuregrad) der Haut beeinträchtigt, und die Haut braucht Zeit, um sich wieder zu erholen. Wenn du deine Hände oft im Wasser hast, hat deine Haut keine Zeit, sich zu erholen, bevor sie erneut durch das Wasser „angegriffen“ wird. Dadurch wird der natürliche Schutz der Haut geschwächt und es können Hautprobleme auftreten.

Gute Handpflege

Was ist die beste Handpflege? Es ist vor allem ratsam, darauf zu achten, dass deine Hände immer trocken sind, wenn sie der Kälte ausgesetzt sind, und dass du deine Hände nicht trocken reibst, sondern abtupfst. Verwende außerdem immer eine Handseife, die sanft zur Haut ist und sie nicht austrocknet. (zum Beispiel von Loveli oder zZacht ) Darüber hinaus ist eine pflegende und feuchtigkeitsspendende Handcreme unerlässlich, um den Zustand deiner Haut zu verbessern. Stelle sie zum Beispiel neben den Wasserhahn, damit du sie nach dem Waschen sofort auf deine Hände auftragen kannst. Und creme deine Hände jeden Abend vor dem Schlafengehen mit Handcreme ein, damit sie die ganze Nacht Zeit hat, einzuziehen.

Auch ein Handpeeling kann der Haut deiner Hände sehr gut tun. Es entfernt abgestorbene Hautzellen, sodass die Handcreme besser einzieht. Und manche Handpeelings enthalten ein pflegendes Öl, wodurch die Haut sofort gepflegt wird, ohne dass sie fettig wird. Ein sanftes Handpeeling kannst du einmal täglich anwenden, ein gröberes Handpeeling empfehlen wir 2–3 Mal pro Woche.

Sind alle Handcremes gleich gut?

Nicht jede Handcreme ist gleich, da sichdieZusammensetzungund dasVerhältnis der Inhaltsstoffe stark unterscheiden. Was für den einen ein Wundermittel ist, wirkt bei einem anderen überhaupt nicht (oder verschlimmert den Zustand sogar).
Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Qualität und Wirkung so unterschiedlich sind:

Das Gleichgewicht zwischen Regeneration und Schutz

Gute Handcremes enthalten eine Mischung aus drei Arten von Inhaltsstoffen. Günstigere oder weniger wirksame Cremes konzentrieren sich oft nur auf eine davon:
  • Feuchtigkeitsspendend (Feuchtigkeitsspender):Inhaltsstoffe wieGlycerinoderHyaluronsäurebinden Feuchtigkeit in der Haut.
  • Weichmachende Inhaltsstoffe (Emollientia):Öle und Fette, die die Haut geschmeidig machen und die Hautbarriere reparieren.
  • Versiegelnde Inhaltsstoffe (Okkusivmittel):Inhaltsstoffe wiePetrolatum(Vaseline) oderBienenwachsbilden einen Film auf der Haut, um den Feuchtigkeitsverlust zu verhindern.
  • Warum das eine „besser“ ist: Eine Creme, die lediglich okklusiv wirkt (fettend ist), versorgt die Haut nicht wirklich mit Feuchtigkeit. Eine Creme, die nur Feuchtigkeit spendet, verdunstet wiederum zu schnell.

Die Qualität der Wirkstoffe

Nicht alle Inhaltsstoffe sind gleich teuer oder wirksam.
  • Mineralöle vs. pflanzliche Öle:Viele günstigere Handcremes enthalten Mineralöle (Paraffin/Petrolatum). Diese eignen sich gut als Schutzschicht, pflegen die Haut jedoch nicht. Teurere Cremes enthalten oft pflanzliche Öle (wie Sheabutter oder Jojobaöl), die Vitamine und Fettsäuren enthalten, welche die Haut wirklich verbessern.
  • Spezifische Zusatzstoffe:Hochwertige Cremes enthalten oft zusätzliche Wirkstoffe wieHarnstoff(bei extrem trockenen Rissen),Niacinamid(gegen Pigmentflecken) oderPanthenol (für eine schnellere Wundheilung).

Die Textur und das „Hautgefühl“

Die „beste“ Handcreme ist für viele Menschen diejenige, die am schnellsten einzieht.
  • Wasser-in-Öl vs. Öl-in-Wasser: Eine Creme mit hohem Wasseranteil zieht schnell ein, wirkt aber nur kurz. Eine fettige Salbe (Wasser-in-Öl) bleibt lange auf der Haut. Letzteres ist aus medizinischer Sicht oft „besser“ für die Regeneration, aber unpraktisch, wenn man sofort sein Handy benutzen möchte.

Reizstoffe (manchmal ist „weniger“ besser)

Eine Handcreme kann noch so gut duften, aberParfümund bestimmteAlkoholarten können die Haut gerade austrocknen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Eine Creme ohne diese Zusätze ist für Menschen mit empfindlicher Haut oder Ekzemen „besser“, auch wenn sie sich weniger luxuriös anfühlt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein hoher Preis bedeutet nicht immer eine bessere Wirkung. Bei teuren Marken zahlt man oft für das Marketing, die luxuriöse Verpackung und den besonderen Duft. Eine einfache Tube aus der Apotheke mit den richtigen Wirkstoffen (wie 5 % Urea) ist oft wirksamer als eine luxuriöse Designer-Tube voller Parfüm.
 
handverzorging

Wie trägt man eine Handcreme auf?

  • Achte auf die richtige Handcreme. Achte darauf, ein Produkt zu wählen, das keine Parabene oder SLS enthält. Diese Stoffe sorgen nämlich dafür, dass sich deine Haut an das Produkt „gewöhnt“ und die Produktion natürlicher Fette selbst hemmt. Das führt zu noch trockenerer Haut, wodurch du endlos weitercremst. Gut für den Hersteller, aber nicht für deine Haut.
  • Trage eine kleine Menge Handcreme in der Größe einer 10-Cent-Münze auf den Handrücken auf (ja, du hast richtig gelesen, wir tragen sie nicht in die Handfläche auf. Wir tun dies, weil die Innenseite der Hände keine Talgdrüsen enthält und daher nur wenig Pflege aufnimmt. So bleiben die Hände nicht so fettig, wie wenn du sie mit Handcreme eingerieben hättest, und du benötigst weniger davon).
  • Reibe die Handcreme mit der anderen Handrückseite in die Haut ein. Diese Hautpartie benötigt die Handcreme oft am meisten, da die Haut dort schneller dünn und trocken wird.
  • Zuletzt verteilst du die Handcreme über deine gesamten Hände, sodass auch die Handflächen ein wenig Pflege erhalten. Für diese Haut reicht das jedoch aus. So gehst du sparsamer mit der Creme um und hast nie wieder fettige Hände.
  • Hast du echte Risse in den Händen? Dann verwende vor dem Schlafengehen ein Handpeeling, creme deine Hände anschließend mit Handcreme ein und ziehe Baumwollhandschuhe an, damit es darin schön warm wird und deine Haut die Wirkstoffe gut aufnehmen kann, da das Handpeeling die abgestorbenen Hautzellen entfernt hat.

Häufig gestellte Fragen zur Handpflege

  • Wie oft sollte ich meine Hände eincremen?
    Grundsätzlich nach jedem Händewaschen. Wasser und Seife entziehen deiner Haut die natürlichen Fette. Hast du keine trockenen Hände? Dann reicht es meist aus, dieHände zweimal täglich(morgens und abends) einzucremen.
  • Was ist der Unterschied zwischen Handcreme und Handbalsam?
    Eine Creme zieht schneller ein und ist ideal für den Tag. EinHandbalsam oder eine Handsalbeist fettiger, enthält oft mehr Wachse/Öle und ist für die intensive Regeneration gedacht, zum Beispiel über Nacht.
  • Warum bleiben meine Hände trocken, obwohl ich sie oft eincreme?
    Das kann an Inhaltsstoffen wie Parfüm oder austrocknendem Alkohol in Ihrer Creme liegen. Es kann auch sein, dass Sie nur eine „versiegelnde“ Creme (wie Vaseline) verwenden, die keine Feuchtigkeitsspender (wie Glycerin) enthält.
  • Was kann man gegen schmerzhafte Risse tun?
    Verwenden Sie eine Creme mitHarnstoff oder Panthenol; dies macht die harten Ränder der Risse weich und beschleunigt die Heilung. Tragen Sie vor dem Schlafengehen eine dicke Schicht auf und ziehen Sie Baumwollhandschuhe an.
  • Wie beuge ich Altersflecken an meinen Händen vor?
    Die Sonne ist der größte Übeltäter. Verwende täglich eine Handcreme mitLSF (Sonnenschutzfaktor). Bestehende Flecken lassen sich manchmal mit Inhaltsstoffen wie Vitamin C oder Niacinamid aufhellen.
  • Hilft Nagelhautöl wirklich?
    Ja! Gesunde Nagelhaut bedeutet gesündere Nägel. Öl dringt tiefer ein als Creme und verhindert, dass die Nagelhaut einreißt (was schmerzhaft sein kann).
  • Ist Desinfektionsgel schlecht für die Hände?
    Häufiger Gebrauch von Handdesinfektionsmittel trocknet die Haut extrem aus. Wähle eine Variante mit pflegenden Inhaltsstoffen und creme deine Hände direkt nach dem Trocknen ein.
  • Warum splittern meine Nägel im Winter schneller?
    Durch den Wechsel zwischen kalter Außenluft und trockener Heizungsluft in Innenräumen verliert die Nagelplatte Feuchtigkeit, wodurch sie spröde wird. Eine zusätzliche Feuchtigkeitspflege mit Öl ist dann unerlässlich.