Wie man eine Babymassage durchführt
Durch die Babymassage entspannen sich Babys sehr und es ist ein wunderbarer Moment der Zweisamkeit für dich und dein Baby. Neugeborene lieben nichts mehr, als bei Mama oder Papa zu liegen. Berührungen sind unglaublich wichtig für den Aufbau der Beziehung zwischen Eltern und Kind. Allerdings kannst du dein Kind nicht den ganzen Tag bei dir tragen. Vor allem nicht, wenn du wieder arbeiten gehst. Massieren ist daher eine sehr gute Alternative.
Also leg los mit diesen Tipps zur Babymassage. Denn Babymassage macht unglaublich viel Spaß! Außerdem: Als frischgebackene Mutter stärkt sie dein Selbstvertrauen im Umgang mit deinem Mini-Me, fördert die Verdauung deines Babys, regt die Beweglichkeit der Muskeln und Gelenke an und baut Stress ab. Also lauter Vorteile. Nicht nur gut für dich selbst, sondern auf jeden Fall auch gut für dein Baby. Nur: Wie macht man so eine Babymassage eigentlich? Es gibt jede Menge Kurse, die du besuchen kannst, aber da du vielleicht nicht immer Lust darauf hast, haben wir einen Schritt-für-Schritt-Leitfaden mit 8 praktischen Tipps zur Babymassage für dich zusammengestellt.
Was du für die Babymassage brauchst
- Ein Baby
- Massageöl (100 % natürlich) oder Babyöl (wie wäre es mit dem Loveli Baby Oil, das eignet sich perfekt für eine Babymassage)
- Ein Kissen, ein Schaffell oder eine Laufgittermatte
- Beheizter Raum
So gehst du bei einer Babymassage vor
- Vorbereitung: Stelle das Öl bereit. Du kannst das Öl in eine kleine Schale geben, aber wenn du unser Soothing Baby Oil verwendest, kannst du einfach ab und zu etwas davon auf deine Hände auftragen. Zieh Ringe und Uhr ab, wasch dir die Hände und achte darauf, dass deine Fingernägel kurz und sauber sind.
- Sicherer Ort: Suchen Sie sich einen ruhigen Raum. Legen Sie ein Kissen auf den Boden, ein Schafsfell oder eine Laufgittermatte, die Sie mit einem Handtuch abdecken. So liegt Ihr Baby sicher und warm. Achten Sie darauf, dass es in diesem Raum schön warm ist, da das Baby nackt liegt. Denken Sie an etwa 24 Grad.
- Zeit: Warte eine Stunde nach dem Stillen. Babys lieben es, kurz nach dem Stillen ihr Geschäft zu verrichten. Das ist natürlich toll, aber nicht gerade während einer Massage. Du möchtest nicht, dass dein Baby Darmbeschwerden bekommt, wenn du Druck auf den Bauch ausübst. Warte deshalb eine Stunde. Unser Tipp: Halte immer Windelzubehör griffbereit, man weiß ja nie.
- Musik: Schalte alle ablenkenden Geräte aus, wie Fernseher, iPad, Handy, Laptop usw. Spiel dann eine entspannende Melodie ein. Nimm dir wirklich Zeit dafür, dein Baby zu massieren. Dein Kind spürt es, wenn du angespannt bist, also schau nicht auf die Uhr und nimm dir auf jeden Fall eine halbe Stunde Zeit dafür. Oh, und nicht unwichtig: Achte darauf, dass du bequem sitzt. Am angenehmsten ist es vielleicht, mit Kissen im Rücken an einer Wand zu sitzen.
- Kontakt: Halte den Kontakt aufrecht. Es ist wichtig, Augenkontakt zu halten, aber auch Körperkontakt. Es ist in Ordnung, etwas Öl zu nehmen, aber versuche, dies mit einer Hand zu tun. Dein Kind mag es, wenn es ständig berührt wird.
- Die Massage: Mit den Fingerspitzen und leichtem Druck. Je kräftiger dein Kind ist, desto stärker darf der Druck sein. Finde ein wenig heraus, was deinem Kind gefällt. Beginne an den Füßen und Beinen. Massiere von den Leisten in Richtung Füße. Nimm dann die Unterschenkel und mache Fahrradbewegungen mit den Knien in Richtung Bauch.
Massiere die Fußsohlen mit kreisenden Bewegungen und deinem flachen Daumen. Massiere von der Ferse zu den Zehen hin. Mach dasselbe bei den Armen und Händen deines Babys. Lege nun deine Hände auf die Brust und streiche zur Seite des Körpers hin. Danach fährst du mit deiner flachen Hand von der rechten Schulter zur linken Hüfte und von der linken Schulter zur rechten Hüfte. Beende die Vorderseite mit einer kreisenden Bewegung über dem Bauch. Wie sieht es mit dem Rücken aus? Diesen kannst du nur massieren, wenn der Kopf völlig entspannt ist. Fühlst du dich dabei unsicher? Dann lass den Rücken aus.
- Fühle dich ein. Fertig? Wenn dein Kind zu weinen beginnt oder unruhig wird, hör auf. Wenn du das Gefühl hast, dass deinem Kind etwas nicht gefällt, hör auf. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es sich sehr entspannt! Tupfe es anschließend sanft mit einem Handtuch trocken und zieh ihm schöne, saubere Kleidchen an.
Häufig gestellte Fragen zur Babymassage
- Ab welchem Alter darf ich mit der Babymassage beginnen?
Schon ab der Geburt kannst du mit sanften Berührungen und Haut-zu-Haut-Kontakt beginnen. Mit einer richtigen, strukturierten Babymassage solltest du am besten erst beginnen, wenn dein Baby etwa 4 bis 6 Wochen alt ist.
- Was ist die beste Tageszeit für eine Massage?
Wähle einen Zeitpunkt, zu dem dein Baby wach, zufrieden und entspannt ist. Achte darauf, dass zwischen der letzten Mahlzeit und der Massage mindestens 30 bis 45 Minuten liegen, um ein Spucken zu vermeiden. Massiere dein Baby niemals, wenn es hungrig oder sehr müde ist.
- Wie lange dauert eine Babymassage durchschnittlich?
Steigern Sie die Dauer langsam. Beginnen Sie beim ersten Mal mit 5 bis 10 Minuten. Wenn Ihr Baby älter und daran gewöhnt ist, können Sie die Dauer auf maximal 15 bis 20 Minuten ausweiten . Hören Sie sofort auf, wenn Ihr Baby unruhig wird oder zu weinen beginnt.
- Welches Massageöl sollte ich am besten verwenden?
Verwende immer ein natürliches, pflanzliches Öl ohne Duftstoffe , wie zum Beispiel kaltgepresstes Süßmandelöl, Kokosöl oder spezielles mildes Babyöl. Verwende keine ätherischen oder stark parfümierten Öle, da diese die Babyhaut reizen und den natürlichen Geruch der Eltern überdecken können.
- Wie warm sollte der Raum sein?
Da Ihr Baby nackt ist, sollte der Raum angenehm warm sein, vorzugsweise zwischen 22 °C und 24 °C. Achten Sie darauf, dass es keinen Luftzug gibt, und wärmen Sie Ihre eigenen Hände vorher gut auf, indem Sie sie aneinander reiben.
- Muss ich einen speziellen Kurs besuchen?
Ein Shantala-Babymassagekurs macht Spaß und ist lehrreich, ist aber nicht verpflichtend. Das Wichtigste ist, dass du ruhige, fließende Bewegungen vom Herzen zu den Gliedmaßen hin ausführst und stets genau auf die Signale deines Babys achtest.
- Hilft die Babymassage bei Darmkrämpfen?
Ja, eine spezielle Bauchmassage (im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum) kann helfen, festsitzende Luft und Stuhl zu bewegen. Das lindert den Druck und hilft, den Darm zu beruhigen.
- Wann darf ich mein Baby auf keinen Fall massieren?
Massiere dein Baby nicht bei Fieber, innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach einer Impfung, bei akuten Hautinfektionen oder wenn dein Baby krank ist. Der Körper benötigt dann seine gesamte Energie, um sich zu erholen.
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