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Akne ist eines der weltweit häufigsten Hautprobleme und sehr lästig. Obwohl Akne im Allgemeinen mit Teenagern und der Pubertät in Verbindung gebracht wird, ist es eine Tatsache, dass man in jedem Alter Pickel bekommen kann.
Akne ist eigentlich nichts anderes als eine Überproduktion von Talg, ein Überschuss an abgestorbenen Hautzellen und eine Vermehrung der Hautbakterien: Propionibacteriumacnes
Auch Hormone spielen dabei eine Rolle: Durch ein hormonelles Ungleichgewicht kann die Talgproduktion angeregt werden und die Bakterien können sich ungehindert vermehren. Denn diese Bakterien lieben Talg.
Akne kann im Gesicht, aber auch an anderen Körperstellen wie Rücken, Hals und Brust auftreten.

Propionibacterium acnes ist ein Bakterium, das häufig auf der Haut vorkommt und der Hauptverursacher von Akne ist ( lesen Sie hier, was Akne ist ). Jeder trägt dieses Bakterium in sich, aber wenn die Bedingungen auf der Haut nicht stimmen und die guten und schlechten Bakterien nicht im Gleichgewicht sind ( Mikrobiom ), können sie zuschlagen. Auch durch ein hormonelles Ungleichgewicht kann ein Ungleichgewicht in der Haut entstehen, wodurch das Bakterium zuschlagen kann.
Dieses Bakterium liebt Talg und kann sich dank des übermäßigen Talgs tief in der Pore gut vermehren. Die Ansammlung abgestorbener Hautzellen an der Hautoberfläche und im Inneren der Pore behindert den freien Abfluss des Talgs über die Haut. Zusammen mit Hautirritationen, die durch Hautpflegeprodukte oder Sonnenlicht verursacht werden, führen diese Umstände zu Akne.
Es lassen sich zahlreiche Arten von Akne unterscheiden. Jede Art weist wiederum ihre eigenen Merkmale auf.
Akne vulgaris
Dies ist die häufigste Form der Akne. „Vulgaris“ bedeutet im Lateinischen „gewöhnlich“. Es handelt sich um die gewöhnliche Akne mit milden Symptomen wie Komedonen und Entzündungen.
Akne comedonica
Diese Form der Akne weist vor allem Komedonen (auch Mitesser genannt) auf. Durch die vielen Talgansammlungen sieht die Haut uneben und unregelmäßig aus. Entzündungen treten bei dieser Hautform so gut wie nicht auf.
Akne conglobata
Diese schwere Form der Akne besteht oft aus vielen großen Entzündungen wie Papeln und Pusteln. Sie kann im Gesicht auftreten, tritt jedoch häufiger auf der Haut des Rückens auf.
Acné Excoiée de jeunes filles
Diese Akneform tritt häufig bei jungen Mädchen und Frauen auf. Aus dem Französischen übersetzt bedeutet der Name wörtlich: „Akne, die junge Mädchen sich aufkratzen“. Mädchen, die unter gewöhnlicher Akne leiden oder eigentlich gar keine Akne haben, kratzen sich unbewusst an der Haut, wodurch durch Bakterien Entzündungen entstehen.
Acné Tarda
Diese Form der Akne tritt bei Frauen über 25 Jahren auf. Sie ist oft die Folge einer Hormonstörung oder einer hormonellen Umstellung.
Akne rosacea
Diese Form der Akne kann der Akne vulgaris ähneln, allerdings fehlen hier die Komedonen (Mitesser), und stattdessen treten übermäßige Rötungen, eventuell geplatzte Äderchen, Papeln und Pusteln (oberflächliche Beulen und leichte Entzündungen) auf.
Der Unterschied zwischen Akne, Pickeln und unreiner Haut liegt in der Schwere, den Ursachen und der Dauer der Hauterkrankung. Hier eine Übersicht:
Was ist das? Ein Pickel ist eine vorübergehende Entzündung einer Pore durch überschüssigen Talg, Bakterien und abgestorbene Hautzellen.
Merkmale:
Was ist das? Ein Hauttyp, der schnell zu Verstopfungen, Mitessern und Pickeln neigt, ohne dass dabei direkt eine medizinische Erkrankung vorliegt.
Merkmale:
Was ist das? Eine Hauterkrankung, die durch entzündete Talgdrüsen und Bakterien (Propionibacterium acnes) entsteht und häufig durch hormonelle Schwankungen verursacht wird.
Merkmale:
Eine gute Pflege ist bei Akne sehr wichtig. Hier findest du Tipps, was du gegen Akne tun kannst, um sie so weit wie möglich zu reduzieren
Akne ist ein Hautproblem, bei dem eine gute Pflege sehr wichtig ist! Die Hauttherapeutin gab uns folgende Tipps:
Leider gibt es kein Wundermittel, mit dem Akne verschwindet und nie wieder auftritt. Es gibt jedoch einige Mittel, die Akne lindern können.
Akne wird oft durch ein hormonelles Ungleichgewicht verursacht, aber es ist schwierig, dass sie ganz von selbst abklingt, wenn du gar nichts dagegen unternimmst. Oft bleiben dann später doch noch Spuren der Akne zurück, wie kleine Narben oder vergrößerte Poren.
Wenn du deine Haut gründlich reinigst, pflegst und schützt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Akne nach der Pubertät von selbst abklingt! Vorausgesetzt, du drückst oder kratzt nicht selbst daran herum. Überlasse die Entfernung deiner Hautunreinheiten lieber einer Kosmetikerin.
Lass deine Haut so viel wie möglich in Ruhe. Wasche dein Gesicht jeden Tag mit lauwarmem Wasser. Dazu kannst du seifenfreie Reinigungsmittel verwenden, wie zum Beispiel das Loveli Facewash oder das Ann Kathy Facewash. Beide enthalten keine reizenden Inhaltsstoffe. Du bekommst sie in der Drogerie. Tupfe deine Haut anschließend vorsichtig trocken.
Reiben, Peeling und häufiges Waschen reizen die Haut und helfen nicht.
Drücke keine Pickel aus. Kratze oder zupfe auch nicht daran herum. Denn dadurch können Narben entstehen.
Verwendest du Make-up? Dann verwende ölfreies Make-up. Entferne das Make-up jeden Tag von deinem Gesicht.
Möchtest du eine Creme auf deine Haut auftragen? Zum Beispiel eine Tagescreme oder eine Sonnencreme? Verwende dann ein Produkt ohne Öl. Durch Öl kann deine Haut fettiger werden.
Es gibt keine fundierten Studien, die belegen, ob bestimmte Lebensmittel oder Getränke gegen Akne helfen. Stellst du dennoch fest, dass du nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel jedes Mal mehr Pickel bekommst? Dann kannst du versuchen, diese eine Zeit lang nicht zu essen. Achte dabei aber darauf, dass du dich weiterhin gesund ernährst.
Sich häufig in der Sonne aufzuhalten, hilft nicht gegen Akne. Auch das Solarium hilft nicht. Trage in der Sonne immer ein ölfreies Produkt mit Lichtschutzfaktor auf, wie zum Beispiel die Decaar BB-Creme
In einer feuchten Umgebung können sich Pickel durch die Sonne verschlimmern. Zum Beispiel in den Tropen.
Wenn du zufällig gerade einen Pickel hast, wenn du zur Schule musst oder ausgehen willst, möchtest du ihn natürlich loswerden. Es ist sehr wichtig, dass du das nicht täglich machst, sondern das einer Kosmetikerin überlässt.
Aber für dieses eine Mal möchtest du es natürlich selbst loswerden. So gehst du vor:
Einige häufige Auslöser sindMilchprodukte, insbesondere fettarme Milch, aufgrund ihres potenziellen hormonellen Einflusses. Darüber hinaus können bei manchen Menschen bestimmte Lebensmittel wie Schokolade, Schweinefleisch, Koffein oder stark gewürzte Speisen negative Reaktionen hervorrufen.
Das kann jedem passieren: Man hat ein paar herrliche Tage in der Sonne verbracht, sich gut eingecremt, doch plötzlich tauchen überall rote Pickelchen an Armen, Rücken und Schultern auf. Es sieht aus wie Akne, ist es aber nicht. Es handelt sich um Sonnenakne oder Sommerpickel.
Diese Pickel entstehen durch zu viel Lichteinwirkung auf die Haut. Hinzu kommen die fettige Sonnencreme, die du verwendest, und der Schweiß, der aus deinen Poren austritt. Dadurch verstopfen die Poren und das Talg, das die Haut von Natur aus produziert, kann nicht nach außen gelangen. So verstopfen die Poren, und wenn dann noch ein kleines Bakterium hinzukommt, bekommst du Pickel.
Es ist schwierig, dies zu 100 % zu verhindern. Aber die folgenden Maßnahmen kannst du ergreifen, um das Auftreten so weit wie möglich zu vermeiden.
Hast du trotz allem durch die Sonne und den Sonnenbrand Pickel bekommen? Dann pflege deine Haut gut mit folgenden Maßnahmen:
Kein Teenager und trotzdem Akne. Das kommt häufig vor.Akne ist eines der häufigsten Hautprobleme, mit denen wir als Spezialisten zu tun haben. Meistens tritt sie in der Pubertät auf. In der Regel ist sie mit etwa20 vorbei, abgesehen von dem einen oder anderen Ausbruch. Aber was ist, wenn du kein Teenager bist und trotzdem Akne hast? Wie es dazu kommt und was du dagegen tun kannst, erfährst du im Folgenden.
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Akne um die30 wird auch als Acne Tarda bezeichnet. Akne ist sehr lästig, ganz zu schweigen davon, wenn man sie nachdem 30. Lebensjahr hat. Man hat dann das Gefühl, dass man die Pubertät doch mittlerweile hinter sich haben sollte. Diese Akne kann auch sehr schmerzhaft sein. Leider hilft das Abdecken nicht viel. Im Gegenteil, es kann die Situation sogar noch verschlimmern. Sie tritt bei Frauen häufiger auf als bei Männern.
Hormone sind der Hauptverursacher von Akne. Das gilt auch für Akne tarda. In der Pubertät steigen die androgenen Hormone an, wodurch sich der Körper verändert. Diese Hormone sorgen auch für eine erhöhte Talgproduktion und eine verstärkte Verhornung der Haut. Durch den Überschuss an Talg und die verhornte Haut verstopfen die Poren leichter, und wenn dann noch Bakterien hinzukommen, entstehen Pickel.
Wenn du über 30 bist, kann es auch hormonell bedingt sein. Denn kurz vor der Menstruation sinkt der Spiegel der weiblichen Östrogene, während der Spiegel der männlichen Androgene leicht ansteigt. Dies kann zu einer erhöhten Talgproduktion führen. Dadurch kann die Akne in dieser Zeit plötzlich aufflammen, insbesondere wenn du hormonempfindlich bist.
Es gibt durchaus Medikamente, die ein Arzt gegen Akne verschreiben kann. Beachten Sie jedoch, dass es sich dabei um eine Symptombekämpfung handelt und dass Sie die Ursache finden müssen, um das Problem vollständig in den Griff zu bekommen. Diese Medikamente verschreibt der Arzt regelmäßig:
Nun, die oben beschriebenen Medikamente sind sicherlich nicht immer empfehlenswert! Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick:
Wenn du unter Akne leidest, möchtest du natürlich selbst etwas dagegen tun. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die du zu Hause gut selbst durchführen kannst. Diese findest du im Folgenden:
Eine gründliche Reinigung ist bei Akne das Allerwichtigste.
Verwende immer ein MILDES Reinigungsmittel. Auch wenn du kein Make-up trägst, ist es wichtig, die Haut jeden Abend zu reinigen, um sie von Talg, Schmutz und den Giftstoffen der haut eigenen Bakterien zu befreien. Entscheide dich nicht für ein aggressives Gel oder einen Schaumreiniger, da diese die Haut austrocknen und die Talgdrüsen dadurch zu einer Überproduktion von Talg anregen.
Pflege deine Haut gut
Indem du die Haut mit einer (ölfreien) Creme gut pflegst, trägst du zu ihrem Schutz bei. Wenn du keine Creme aufträgst, trocknest du die Haut aus, wodurch die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren. Entscheide dich für ein ölfreies Produkt, das schnell einzieht.
Peele die Haut mindestens einmal pro Woche
Ein Peeling ist bei Akne wichtig. Abgestorbene Hautzellen sind nämlich eine der Ursachen für Akne. Verwende hierfür ein sanftes Peeling oder ein Peeling-Produkt ohne Körnung. Ein Peeling mit Körnung ist bei aktiver Akne nicht geeignet, da die Körnung die entzündete Haut zusätzlich reizen kann.
Wechsle deinen Kissenbezug jeden zweiten Tag
Wenn du unter Akne leidest, ist es ratsam, deinen Kopfkissenbezug jeden zweiten Tag zu wechseln. Nachts regeneriert sich die Haut und scheidet Abfallstoffe aus, die auf deinem Kopfkissen landen. In deinem Kopfkissenbezug vermehren sich viele Bakterien, die Entzündungen verursachen können. Zudem produziert entzündungsanfällige Haut oft mehr Talg, der während des Schlafs in den Kissenbezug eindringt. Verwende am ersten Tag eine Seite deines Kissenbezugs und drehe ihn amzweiten Tag um. So verringerst du die erneute Ansteckung mit Bakterien. Tipp: Bügle deinen Kissenbezug, um Bakterien zusätzlich abzutöten.
Achte ein wenig auf deine Ernährung
Akne hängt nicht ausschließlich mit der Ernährung zusammen, da sie durch Talg, abgestorbene Hautzellen und Bakterien verursacht wird. Eine ungesunde Ernährung (z. B. Weißmehlprodukte, raffinierter Zucker, gesättigte Fette, Alkohol) kann jedoch die Darmflora und den Hormonhaushalt stören und zu einer schlechten Ausscheidung von Abfallstoffen führen. Dies kann zu Hautunreinheiten führen, da die Abfallstoffe den Körper nicht auf dem richtigen Weg verlassen. Die Behebung von Darmproblemen kann Akne sichtbar verbessern.
Trinken Sie ausreichend Wasser
Wasser trinken hilft bei der Ausscheidung von Abfallstoffen.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einer Kosmetikerin!
Lass deine Haut in Ruhe
Wenn du Pickel und Mitesser hast, ist es wichtig, deine Haut so weit wie möglich in Ruhe zu lassen. Tupfe deine Haut nach dem Waschen vorsichtig trocken. Übermäßiges Waschen, Reiben und Massieren ist nicht ratsam. Das reizt die Haut und hilft nicht.
Nicht ausdrücken, nicht daran herumstochern
Drücke deine Pickel nicht aus und kratze oder zupfe nicht daran herum. Dadurch können durch eine erneute Ansteckung mit den Bakterien in den Pickeln neue Pickel entstehen und es können kleine Narben zurückbleiben. Und wenn du einen Pickel mit gelbem Kopf doch entfernen möchtest, verwende einen sterilen Komedonen-Entferner. Steche damit in den gelben Kopf und drücke sanft mit einem Papiertaschentuch um deine Finger an der Seite des Pickels. Aber mach das niemals mit Gewalt! Nur offene Mitesser kannst du eventuell vorsichtig mit der Seite deiner Finger ausdrücken. Drücke sie nicht mit deinen Fingernägeln aus. Offene Mitesser kannst du auch mit einem Komedonen-Drücker (einem kleinen Löffelchen mit einem Loch in der Mitte) ausdrücken.
Konzentriere dich nicht zu sehr auf deine Ernährung
Oft wird angenommen, dass ein Zusammenhang zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und Akne besteht. Es ist jedoch nicht offiziell nachgewiesen, dass Zucker, Schokolade, Milchprodukte, Schweinefleisch und fettreiches Essen einen Einfluss auf Akne haben. Auch wenn es die Akne sicherlich nicht verbessern wird ;-) Ein bisschen darauf zu achten kann also nicht schaden, aber übertreibe es nicht.
Meide die Sonne
Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass Sonnenlicht eine austrocknende Wirkung gegen Akne habe. Leider ist das nicht der Fall, es scheint jedoch so, weil die Akne weniger auffällt, wenn die Haut etwas gebräunter ist. Auch eine Sonnenlampe oder ein Solarium helfen nicht. Bei Akne neigt die Haut gerade an den Stellen, an denen die Pickel sitzen, zu Pigmentflecken. Da die Haut dort empfindlicher ist, produziert sie an dieser Stelle mehr Melanin, wodurch Pigmentflecken entstehen können. Achte außerdem immer darauf, dass du keinen Sonnenbrand bekommst, und verwende eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 15, am besten ölfrei.
Wenn du unter Akne leidest, gibt es bestimmte Inhaltsstoffe, die bei der Behandlung und Vorbeugung von Pickeln, Entzündungen und verstopften Poren wirksam sind. Hier sind die besten Inhaltsstoffe für eine Aknebehandlung:
Peeling- und entzündungshemmende Inhaltsstoffe
Entzündungshemmende & talgregulierende Inhaltsstoffe
Antibakterielle & gegen Akne wirkende Inhaltsstoffe
Hautregenerierende & porenverfeinernde Inhaltsstoffe
Beruhigende Inhaltsstoffe (zur Linderung von Reizungen)
Wenn du zu Akne neigende Haut hast, solltest du Make-up verwenden, das deine Haut nicht verstopft und die Entzündungen nicht verschlimmert. Hier sind die besten Make-up-Tipps für zu Akne neigende Haut:
Männer, ihr kennt das sicher alle, die meisten von euch schon in den Teenagerjahren: Akne. Genau in dieser Zeit wächst dir buchstäblich und im übertragenen Sinne der Bart. Gerade wenn du mit dem Rasieren anfangen willst, kommt ein zusätzliches Hindernis hinzu: Jugendpickel. Ärgerlich! Für alle, die unter Akne leiden – vom Rasieranfänger bis zum erfahrenen Mann – habe ich zusammengestellt, worauf du alles achten musst.
Es ist natürlich ein sehr ungünstiger Zeitpunkt, den dein Körper gewählt hat: Gerade in dem Moment, in dem du dir deines Aussehens bewusst wirst und beginnst, deine eigene Identität zu entwickeln, taucht die Akne auf. Hinzu kommt, dass dein beginnender Bartwuchs rasiert werden muss, was bei Akne leichter gesagt als getan ist. Schlechte Rasiergewohnheiten können zudem den Ausbruch von Akne verstärken.
Akne: Jeder hat schon einmal darunter gelitten, der eine etwas mehr als der andere. Daran kannst du nichts ändern; wohl aber daran, wie du damit umgehst. Zum Beispiel, indem du deine Rasurkarriere richtig beginnst.
Lange Haare können die Haut reizen, aber auch das Rasieren selbst belastet die Haut. Bei glatt rasierten Pickeln können Bakterien zusätzliche Entzündungen und Reizungen verursachen. Das Ergebnis ist dann mehr Akne. Finde für dich selbst die ideale Rasierhäufigkeit. Tägliches Rasieren solltest du besser vermeiden; alle 2 bis 3 Tage zu rasieren, kann eine bessere Option sein.
Die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach: Rasiere dich immer nass! Reinige dein Gesicht vor der Rasur mit lauwarmem Wasser oder verwende ein mildes Reinigungsgel anstelle von normaler Seife. Erlebe den Komfort der Nassrasur nach einer guten Vorbereitung. Weniger Hautspannung und weiche Barthaare sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rasur. Verwende außerdem eine saubere und scharfe Klinge. Optimal ist es, die Klinge nach der Rasur mit einem Desinfektionsmittel zu behandeln. Mit der praktischen Sprühflasche kannst du das Desinfektionsmittel ganz einfach auf die Klinge auftragen. Bakterien haben keine Überlebenschance – und als Bonus bleibt deine Klinge länger scharf!
Das elektrische Trockenrasieren ist oft die erste Wahl für junge Rasieranfänger. Da Elektrorasierer die Barthaare eher abreißen als abschneiden, steigt das Risiko für eingewachsene Barthaare und damit verbundene Entzündungen. Durch Vibration und Wärmeentwicklung verdickt und verhärtet sich die Haut, was das Risiko für eingewachsene Barthaare erhöht.
Der sich immer wieder erwärmende Scherkopf ist ein Nährboden für Bakterien. Aus den Erfahrungen mit unseren Kunden können wir schließen, dass die Nassrasur – sofern sie richtig angewendet wird – vorzuziehen ist, auch bei zu Akne neigender Haut.
Entscheide dich immer für ein gutes Rasiermesser. Wähle ein Ein-Klingen-Rasierersystem, das ist bei Akne besser als ein Mehr-Klingen-Rasierersystem.
Um deine Haut bestmöglich zu schützen, solltest du auch bei anderen Pflegeprodukten darauf achten, was genau du auf dein Gesicht aufträgst und was nicht. Verzichte möglichst auf alkoholhaltige Produkte: Entscheide dich lieber für unparfümierte oder mild parfümierte, hypoallergene und parabenfreie Produkte. Gerade bei zu Akne neigender Haut solltest du Produkte verwenden, die aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. So beruhigst und pflegst du die Haut und schaffst die richtige Grundlage für ein gutes Rasurergebnis.
Ich erhalte sehr viele positive Rückmeldungen zu Produkten wie beispielsweise: Loveli Beard and Facewash (milde Reinigung auf natürlicher Basis) und Decaar Oxygen-Gel (beruhigende Pflege gegen Pickel). Vermeide Rasierschaum oder -gel aus der Sprühdose. Rasierschaum aus Rasierseifen und -cremes auf natürlicher Basis ist die beste Option für deine Haut.
Jetzt, da du weißt, welchen Rasierer du verwenden solltest und welche Produkte am besten gegen Akne wirken, ist es Zeit, mit dem Rasieren zu beginnen. Aber wie?
Nach der Rasur tupfen Sie die Haut am besten mit einem Handtuch trocken. Verwenden Sie als Nachbehandlung einen natürlichen Alaunstein. Oft profitieren Männer mit empfindlicher Haut von einer solchen leicht desinfizierenden Nachbehandlung. Eventuelle kleine Wundchen wurden auf sanfte Weise stillt. Beruhigen Sie die Haut anschließend mit dem Decaar-Sauerstoffgel oder einem anderen Aftershave-Balsam.
Auch hier gilt: kein Alkohol.
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