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Schweißfüße

Schweißfüße kommen häufiger vor, als wir denken. Etwa 5 % der Bevölkerung leiden unter Schweißfüßen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Sport treibt, ob es warm oder kalt ist und welche Art von Schuhen man trägt. Es ist eigentlich einfach genetisch bedingt.

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Jeder schwitzt, und der eine schwitzt mehr am Kopf, der andere mehr am Rücken und wieder ein anderer mehr an den Füßen. Jeder schwitzt ein wenig an den Füßen, aber erst wenn man stark schwitzt, spricht man von Schweißfüßen. Man bezeichnet dies auch als Hyperhidrosis pedis.

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Was ist die Ursache für Schweißfüße?

In den Niederlanden laufen wir nicht oft in Sandalen oder barfuß, daher kann der Schweiß von den Füßen nicht einfach verdunsten und sammelt sich in Socken und Schuhen an. Und da man Schuhe nicht waschen kann, vermehren sich darin immer mehr Bakterien. Das sorgt für diesen stechenden Geruch!

Aber warum sind manche Menschen stärker davon betroffen als andere? Es zeigt sich, dass Männer häufiger darunter leiden als Frauen. Und dass es vor allem davon abhängt, ob man eine Veranlagung dafür hat. Daneben sind aberauch Hormone und Emotionen zwei wichtige Auslöser für Schweißfüße. Deshalb können auch Jugendliche und schwangere Frauen stark darunter leiden.

Was man gegen Schweißfüße tun kann

Wenn du nur leicht unter Schweißfüßen leidest, kannst du sehr gut ein Fußdeodorant oder Fußpuder verwenden. Diese absorbieren den Geruch und die Feuchtigkeit, wodurch die Bakterien weniger Chancen haben. Hast du starke Schweißfüße, ist es ratsam, kurz beim Hausarzt vorbeizuschauen, denn dann reicht Waschen und ein Fußdeodorant nicht mehr aus.

Tipps bei Schweißfüßen

  • Wasche deine Füße täglich mit einem milden Duschgel.
  • Trockne die Füße nach dem Waschen gut ab.
  • Trage Schuhe aus Leder oder Leinen. Diese sind atmungsaktiver, sodass du weniger schnell Probleme damit hast.
  • Lauf im Sommer barfuß oder in Sandalen.
  • Trage Wollsocken statt Baumwoll- oder Synthetiksocken
  • Verwende ein Fußdeodorant oder Fußpuder

Häufig gestellte Fragen zu Schweißfüßen

  • Warum riechen Schweißfüße?Schweiß selbst ist geruchlos. Der bekannte „Käsegeruch“ entsteht, wenn Bakterien auf der Haut den Schweiß zersetzen. Dabei werden Gase freigesetzt (wie beispielsweise Isovaleriansäure).
  • Ist das erblich bedingt?Ja, die Veranlagung zu übermäßiger Schweißbildung kann erblich sein. Manche Menschen haben einfach mehr oder aktivere Schweißdrüsen in den Füßen.
  • Spielt Stress eine Rolle?Auf jeden Fall. Das Nervensystem regt die Schweißdrüsen bei Anspannung, Angst oder Emotionen an, was zu sogenanntem „emotionalem Schwitzen“ führt.
  • Welche Schuhe sind am besten geeignet?Entscheiden Sie sich für atmungsaktive Materialien wieLeder, Canvas oder Mesh. Vermeiden Sie Schuhe aus Kunststoff oder Gummi, da diese Wärme und Feuchtigkeit speichern.
  • Welche Socken sollte ich tragen?Tragen Sie Socken aus natürlichen Materialien wieWolle oder Baumwolle. Synthetische Socken (Nylon/Polyester) nehmen keine Feuchtigkeit auf, wodurch Ihre Füße nass bleiben.
  • Sollte ich meinen Schuhen eine Pause gönnen?Ja, trage Schuhe niemals zwei Tage hintereinander. Sie brauchen mindestens 24 Stunden, um vollständig zu trocknen.
  • Was kann ich gegen den Geruch tun?Wasche deine Füße täglich mit einer milden (antibakteriellen) Seife und trockne siesehr gutab, besonders zwischen den Zehen.
  • Helfen Fußbäder?Ja, ein Fußbad mitSalz oder schwarzem Tee(die Gerbstoffe ziehen die Poren zusammen) kann die Schweißbildung vorübergehend hemmen.
  • Gibt es „Deo“ für die Füße? Es gibt spezielle Antitranspirantien für die Füße (oft mit Aluminiumchlorid), die die Schweißdrüsen vorübergehend blockieren. Mein Rat ist, ein natürliches Fußdeo ohne Aluminium zu verwenden, wie zum Beispiel das von Loveli. Auch Talkumpuder oder Zinksalbe helfen, die Füße trocken zu halten.
  • Wann sollte ich zum Hausarzt gehen?Wenn du unter juckenden Bläschen, Schuppen (Fußpilz) leidest oder wenn das übermäßige Schwitzen dein tägliches Leben erheblich beeinträchtigt.

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