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Die Haut ist unser größtes Organ. Bei Erwachsenen kann die Oberfläche bis zu 1,5 bis 2 Quadratmeter betragen und dabei 15 bis 20 Kilogramm wiegen! Aber wie ist die Haut aufgebaut? Was sind unsere Hautfunktionen? Wie ist die Haut aufgebaut? Was ist die Funktion der verschiedenen Hautschichten? Und was passiert, wenn Ihre Haut altert? Wir werden Ihnen hier alles darüber erzählen.
Um Hautverletzungen richtig erkennen und behandeln zu können, ist es wichtig zu wissen, wie die Haut funktioniert.
Die Haut ist natürlich dazu da, unseren Körper zu bedecken und zu schützen. Aber die Haut hat noch viele weitere Funktionen, wie zum Beispiel:
Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten, die alle ihre eigenen spezifischen Funktionen haben.
Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste Schicht der Haut, das, was man sieht, und besteht aus zwei Teilen: der Hornschicht und der Schleimschicht. Die Hornschicht sorgt für Schutz und Festigkeit. Die Schleimschicht sorgt für die Produktion neuer Hautzellen, die die Zellen der Hornschicht ersetzen, wenn sie absterben. Dieser Teil der Haut bildet die Schicht, in der Hautpflegeprodukte ihre Wirkung entfalten.
Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut (Dermis). In der Lederhaut werden Viren und Bakterien erkannt und unschädlich gemacht. Diese Schicht enthält eine feste Bindegewebskonstruktion, in der Sie Folgendes finden:
Die Haut enthält verschiedene Hautanhangsgebilde wie die Talgdrüsen. Diese Drüsen befinden sich überall in der Haut, außer an Handflächen und Fußsohlen. Talg ist eine Mischung aus verschiedenen fettigen Substanzen. Er hält die Haut geschmeidig und schützt vor Austrocknung. Andere Hautanhangsgebilde sind Schweißdrüsen, Haare und Nägel.
Darüber hinaus enthält die Lederhaut Kollagen. Dies sorgt zusammen mit Elastin für Festigkeit und Elastizität der Haut. Auch Glykosaminoglykane, wie Hyaluronsäure, sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Haut. Diese Feuchtigkeitsbinder tragen ebenfalls zur Festigkeit und Flexibilität der Haut bei.
Die Lederhaut wird nicht, wie die Oberhaut, erneuert. Eine Beschädigung der Lederhaut bleibt daher immer als Narbe sichtbar.
Die tiefste Schicht der Haut besteht aus dem Unterhautfettgewebe. Dieses Bindegewebe bildet die Trennlinie zwischen der Haut und den Muskeln und Sehnen in unserem Körper. Es schützt die darunterliegenden Organe und bestimmt die Elastizität der Haut und die Körperform. Es besteht hauptsächlich aus Fett, Bindegewebssepten und Blutgefäßen. Die Fettschicht in der Haut sorgt für zusätzliche Isolation des Körpers.
Das Unterhautfettgewebe ist auch eine Energiequelle in Zeiten des Mangels. Die Dicke des Unterhautfettgewebes variiert von Ort zu Ort. Zum Beispiel ist es am Schienbein sehr dünn, aber am Gesäß deutlich dicker.
Hautalterung ist der Prozess, den Ihre Haut im Laufe der Jahre durchläuft. Ab dem dreißigsten Lebensjahr beginnt die Haut zu altern. Der Prozess der Hauterneuerung verlangsamt sich dann immer ein wenig. Ihre Haut wird schlaffer, Sie bekommen Falten und Fältchen, und es können Unregelmäßigkeiten und Farbveränderungen auftreten.
Rauchen, übermäßige Sonneneinstrahlung, Ernährung und andere Faktoren können die Hautalterung beschleunigen. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses ist auch erblich bedingt.
Gealterte Haut oder reife Haut ist dünn, weil die Anzahl der Zellschichten in der Oberhaut abnimmt. Das macht die Haut anfälliger. Wunden heilen dadurch langsamer. Bei dünnerer Haut sieht man die Blutgefäße besser. Wenn man älter wird, nimmt die Anzahl der Blutgefäße ab. Dadurch verringert sich die Durchblutung. Das sieht man auch von außen. Ältere Menschen haben nämlich oft eine hellere Haut.
Auch Talgdrüsen und Elastinfasern nehmen ab. Weniger Talgdrüsen führen zu trockenerer Haut. Der Abbau von Elastinfasern verringert die Elastizität, Ihre Haut bekommt Falten.
Lesen Sie hier, was Sie gegen Hautalterung tun können.