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Pickel sind eines der Symptome von Akne. Zusammen mit Mitessern, Papeln und Pusteln treten sie bei der Hauterkrankung Akne auf.
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Die Talgdrüse produziert Talg, um die Haut vor Mikroorganismen zu schützen. Unter dem Einfluss von Hormonen können Talgdrüsen jedoch schneller arbeiten. Denken Sie dabei beispielsweise an die Pubertät. Es gelangt zu viel Talg in die Pore, und zusammen mit den abgestorbenen Hautzellen, die sich von der Haut lösen, verstopft dies die Pore. Dadurch wird von der Talgdrüse nur noch mehr Talg abgegeben, und der Mitesser wird von innen heraus immer größer. Wenn dann noch Mikroorganismen oder Bakterien hinzukommen, kann es zu einer Entzündung kommen, und schon hat man einen Pickel. Dieser kann unterschiedlich groß sein.
Ein Pickel kann sehr unterschiedlich aussehen. Es kann ein rotes Kügelchen sein, aber auch rot mit einem gelben Knötchen darauf. Dieses gelbe Knötchen enthält Eiter.
Leider leidet fast jeder in der Pubertät unter Pickeln. Pickel sind eine Form von Akne. Bei Akne sind die Talgdrüsen der Haut entzündet. Bei manchen sind es nur ein paar Pickel, bei anderen handelt es sich um eine ausgedehnte Hauterkrankung.
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Glücklicherweise lässt sich Akne heutzutage gut behandeln. Sie ist zwar lästig, aber nicht gefährlich. Bei den meisten Menschen ist sie bis zum 25. Lebensjahr vorbei. Manchmal kann Akne aber auch nach der Pubertät bestehen bleiben oder erst im Erwachsenenalter auftreten. In diesem Blog erzähle ich dir mehr über Jugendakne!
Akne vulgaris ist der medizinische Begriff für das, was im Volksmund als Akne bezeichnet wird, und bedeutet wörtlich „Jugendpickel“. Akne ist eine Hauterkrankung, die sich in Mitessern (Komedonen), Pickeln (Pusteln), roten Knötchen (Papeln) und subkutanen Entzündungen (Noduli) äußert.
Akne tritt an den Stellen auf, an denen sich die Talgdrüsen befinden. Sie äußert sich daher in Pickeln im Gesicht, am Kinn, auf der Stirn, auf der Brust, auf dem Rücken, im Nacken oder auf den Schultern.
Mit anderen Worten: Akne vulgaris ist also eine Erkrankung der Talgdrüsen. Wie sieht es damit aus?

Bei Akne / Jugendpickeln treten verschiedene Arten von Pickeln auf:
Die Pickel können manchmal kleine Narben hinterlassen.
Jugendakne entsteht durch zwei Faktoren. Zum einen durch eine starke Verhornung (Ansammlung abgestorbener Hautzellen) infolge einer erhöhten Talgproduktion. Zum anderen durch das Bakterium Cutibacterium, früher bekannt als Propionibacterium acnes (P. acnes-Bakterium). Die Kombination dieser beiden Faktoren führt letztendlich zu einer Entzündung der Haut, was zunächst einer näheren Erläuterung bedarf.
Talgdrüsen versorgen unsere Haut mit hauteigenen Fetten und Feuchtigkeit. Wir benötigen diese hauteigenen Fette (Talg), um unsere Haut geschmeidig zu halten und die Hautbarriere, unsere natürliche Hautabwehr, gut aufrechtzuerhalten.
Die normale Talgproduktion führt nicht automatisch zu Akne; es gibt mehrere Faktoren, die dies beeinflussen. In der Pubertät steigt unter dem Einfluss von Hormonen die Talgproduktion an, wodurch sich die Talgdrüsen vergrößern und zudem eine dickere Struktur annehmen. Die Ausführungsgänge können durch so viel Talg verstopft werden, und hinzu kommt, dass sich Hautschuppen, die sich nicht oder nicht richtig ablösen, mit dem Talg verklumpen. Dadurch verstopft die Pore, was zur Bildung von Mitessern führt.
Das ist noch nicht alles: Eine Talgdrüse enthält unter anderem das Bakterium Cutibacterium. Die Wand des Ausführungsgangs wird durch dieses Bakterium geschädigt und reißt schließlich auf. Dadurch gelangt Talg in die umgebende Haut und verursacht dort eine Entzündung. Die Folge: Pickel in Kombination mit Rötungen.
Akne vulgaris tritt in der Pubertät auf und ist eine hormonelle Akne. Unter dem Einfluss des Hormons Testosteron werden die Talgdrüsen dazu angeregt, mehr und dickflüssigeres Talg zu produzieren. Meistens verschwindet diese Form der Akne zusammen mit den Jugendpickeln nach der Pubertät wieder, doch leider gilt dies nicht für alle.
Die tägliche Pflege ist sehr wichtig, aber natürlich möchtest du wissen, was wirklich hilft!
Reinige deine Haut täglich mit einem milden Gesichtsreiniger, der die Haut nicht austrocknet. Verwende zusätzlich zur Reinigung ein- bis zweimal pro Woche ein Peeling auf Salicylsäurebasis. So haben abgestorbene Hautzellen weniger Chancen, die Poren zu verstopfen. Vermeide Peelings, denn die Körnchen in einem Peeling können die Haut bei einem Pickel verletzen, was die Pickelbildung verschlimmern und auch Narben verursachen kann.
Das Decaar Oxygengel ist ein Serum, das du nach der Reinigung und vor dem Auftragen der Tagescreme mit Lichtschutzfaktor aufträgst. Ich habe in meinem Salon schon so vielen Jugendlichen mit diesem Gel geholfen.
Sorge nach der Reinigung für eine gute Feuchtigkeitsversorgung mit einer nicht fettenden Creme, die viele feuchtigkeitsspeichernde (d. h. wasserhaltige) Inhaltsstoffe enthält. Denk dabei an eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor (LSF), die einen Sonnenschutz von mindestens LSF 30 enthält. Die Haut kann nämlich nicht zwei Dinge gleichzeitig bewältigen: die Akne und zusätzlich den Schutz vor der Sonne.
Akne ist eine Hauterkrankung, bei der Pickel eines der Symptome sind. Sobald sich die Poren in der Haut verstopfen, löst das Bakterium „Cutibacterium“ eine Entzündung aus, die zu einem Pickel führt. Dabei rötet sich die Haut und schwillt leicht an.
Abgestorbene Hautzellen: Beifettiger Haut bilden sich schnell viele abgestorbene Hautzellen, die die Pore (den Eingang zum Talgausgang) verstopfen. Die Pore verstopft und vermischt sich mit Hautschmutz, was sich in Form eines sogenannten schwarzen Pfropfens äußert. Das Talg findet keinen Ausweg mehr und bahnt sich einen Weg durch die Haut, was meist zu einem Pickel führt. Das heißt, zu einer Entzündung, die mit Rötung und Eiterbildung einhergeht.
Übermäßige Talgproduktion: Unterdem Einfluss von Hormonen, Ernährung, Stress und auch aufgrund erblicher Veranlagung können die Talgdrüsen übermäßig viel Talg produzieren. In Kombination mit der Ansammlung abgestorbener Hautzellen führt dies zu einer Verstopfung der Poren, wodurch Pickel entstehen.
Akne-Bakterien: DasBakterium „Cutibacterium“ ist ein spezifisches Bakterium, das den Talgausgang schädigt, wodurch der Talg einen Ausweg aus der Haut findet. Dadurch löst das Abwehrsystem unseres Körpers automatisch eine Entzündung aus, also einen Pickel. Auch diese Art von Pickel geht mit Rötungen und Eiterbildung einher.
Umweltfaktoren:Dazugehöreneine zu niedrige Luftfeuchtigkeit, durch Kontakt verursachte Akne (Helm, Schal, Handy), ein verschmutzter Arbeitsplatz oder ungewaschene Kissenbezüge.
Kosmetika: MancheFoundations wirken stark porenverstopfend und zudem austrocknend. Dadurch kann die Haut schneller reagieren und somit eine Entzündung entwickeln.
Ernährung: Die Ernährungkann die Darmflora stören, was sich in Akne äußern kann.
Die Behandlung von Pickeln ist für einen Fünfzehnjährigen nicht anders als für einen Fünfzigjährigen – das Alter ist kein Hauttyp! Leider enthalten die meisten Hautpflegeprodukte für Teenager unnötige Reizstoffe, die nur zu fettigerer Haut führen und mehr Pickel verursachen. Helfen Sie Ihrem Teenager, realistische Erwartungen zu haben, indem Sie darüber sprechen, was Hautpflegeprodukte leisten können und was nicht. Vergessen Sie jedoch nicht, wie empfindlich das Selbstwertgefühl eines Teenagers ist. Hautprobleme sind für jeden und in jedem Alter lästig, aber für einen Teenager sind sie eine Katastrophe. Entscheidend ist eine einfache, aber wirksame Hautpflegeroutine. Diese besteht aus den folgenden vier Schritten:
Wie ich dir oben bereits erzählt habe, wirkt das Decaar-Sauerstoffgel wirklich hervorragend gegen jugendliche Hautunreinheiten. Ich habe bereits mehreren Jugendlichen bei ihrer unreinen Haut geholfen.
Wasche dein Gesicht zweimal täglich mit einem milden, wasserlöslichen Reinigungsmittel. Vermeide immer Seife und Reinigungsriegel (mit Ausnahme des Happysoaps-Gesichtsreinigungsriegels ). Diese trocknen die Haut zu sehr aus und können zudem die Poren verstopfen.
Eine der nachgewiesenen Ursachen für Pickel und Mitesser ist die Ansammlung abgestorbener Hautzellen. Diese verstopfen die Poren, aber es ist auch möglich, dass die Innenseite der Pore durch die zurückbleibenden abgestorbenen Hautzellen zu dick wird. Dadurch sammelt sich Talg in der Pore an und es entstehen Pickel. Der beste Weg, abgestorbene Hautzellen zu entfernen, ist ein Peeling mit einem Produkt, das Salicylsäure (BHA) enthält. BHA peelt nicht nur die Hautoberfläche, sondern auch das Innere der Poren. Zudem wirkt es entzündungshemmend und beugt Hautrötungen vor. Verwenden Sie keine aggressiven Peelings mit groben Partikeln, da diese die Haut nur schädigen und das Problem verschlimmern.
Studie um Studie hat gezeigt, dass Benzoylperoxid das Bakterium „Propionibacterium acnes“ abtötet, das Akne und Pickel verursacht. Es ist die wirksamste Behandlung gegen Pickel und rezeptfrei in der Apotheke oder Drogerie erhältlich.
Ich persönlich bin allerdings kein großer Fan von chemischen Cremes als Lösung. Benzoylperoxid tötet nicht nur die schädlichen Bakterien ab, sondern auch die nützlichen! Ich würde eher das Decaar-Oxygen-Gel empfehlen! Dieses wirkt auf natürliche Weise regenerierend auf die Haut. Auch die zZacht-Gesichtscreme finde ich besser; sie bekämpft ebenfalls schädliche Bakterien, lässt die nützlichen Bakterien aber in Ruhe!
Die Haut ist nicht in der Lage, Pickel zu heilen, wenn sie gleichzeitig gegen die täglichen Sonnenschäden ankämpfen muss. Eine leichte Tagescreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 beschleunigt den Heilungsprozess und schützt die Haut vor weiteren Schäden. Auch eine Foundation mit Sonnenschutzfilter bietet guten Schutz.
Außerdem kann es bei fettiger Haut helfen, überschüssigen Talg mit talgabsorbierenden Tüchern zu entfernen und gelegentlich eine milde Tonmaske zu verwenden. Eine sehr angenehme Maske ist die Decaar Calming-Maske. Diese eignet sich für fettige und unreine Haut, aber auch für empfindliche Haut. Außerdem ist es ratsam, Produkte zu vermeiden, die die Haut zu sehr einweichen, wie beispielsweise cremige Cremes. Entscheide dich lieber für leichte Tages- und Nachtcremes, die die Poren nicht verstopfen können.
Lass die Finger von Pickeln! Herumdrücken oder zu starkes Ausdrücken verursacht Narben und kann dazu führen, dass deine Haut noch schlechter aussieht oder sich schlechter anfühlt. Solltest du es dennoch nicht lassen können, gehe dabei bitte sehr vorsichtig vor.
Du kannst ruhig Produkte verschiedener Marken miteinander kombinieren, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Solange die Produkte keine reizenden Inhaltsstoffe enthalten. Sei also auch vorsichtig mit Produkten, die ein Kribbeln auf der Haut verursachen: Diese Produkte helfen nicht, sondern reizen die Haut und verschlimmern das Problem! Ist nach einem halben Jahr konsequenter Hautpflege noch keine Besserung zu sehen? Dann ziehe einen Besuch bei einem Dermatologen in Betracht, um ein verschreibungspflichtiges Mittel zu erhalten.
Es gibt viele Mythen über Pickel. Entgegen der landläufigen Meinung kann man Pickel nicht wegpeelen, sie verschwinden nicht durch Sonnenbaden und sind nicht ansteckend. Auch Schokolade und fettiges Essen verursachen keine Pickel; nur wenn du allergisch oder unverträglich gegenüber bestimmten Lebensmitteln (Laktose, Gluten, Nüsse oder bestimmte Fischsorten) bist, kann deine Ernährung eine Rolle spielen.
Was wirklich gegen Pickel hilft, hängt von der Ursache (z. B. Hormone, verstopfte Poren, Bakterien) und dem Hauttyp ab. Es gibt jedoch nachweislich wirksame Methoden und Inhaltsstoffe, die bei richtiger Anwendung fast immer zu einer Besserung führen.
Benzoylperoxid
Wirkung: Tötet Aknebakterien (C. acnes) ab, mindert Entzündungen
Anwendungszeitpunkt: Bei roten, schmerzhaften oder eitrigen Pickeln
Bezugsquellen: Apotheke oder Drogerie (z. B. Benzac, Acnecide)
Achtung: Kann die Haut austrocknen → mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme kombinieren
Salicylsäure (BHA)
Wirkung: Löst Talg in den Poren auf, beugt Verstopfungen vor
Anwendungsgebiete: Bei Mitessern, verstopften Poren, fettiger Haut
Beliebtes Produkt: Paula’s Choice 2 % BHA Liquid, The Inkey List BHA
Achtung: Täglich anwenden, bei empfindlicher Haut jedoch schrittweise steigern
Retinoide (Vitamin-A-Derivate)
Wirkung: Beschleunigen die Hauterneuerung, beugen Pickeln vor und helfen gegen Narben
Starke Variante: Adapalen (z. B. Differin) → Apotheke
Mildere Varianten: Retinol in Seren wie denen von The Ordinary
Achtung: Zu Beginn besteht das Risiko von Hautirritationen → langsam steigern
Niacinamid (Vitamin B3)
Wirkung: Reduziert Rötungen, reguliert die Talgproduktion, stärkt die Hautbarriere
Geeignet für: Alle Hauttypen, auch bei Rötungen oder empfindlicher Haut
Produkt: The Ordinary Niacinamid 10 % + Zink 1 %
MORGEN
Mildes Reinigungsmittel (CeraVe Foaming Cleanser)
Niacinamid-Serum
Leichte Feuchtigkeitscreme (CeraVe, La Roche-Posay)
Sonnenschutz LSF 30+ (nicht komedogen!) → La Roche-Posay Anthelios
ABEND
Reinigungsmittel
Salicylsäure oder Benzoylperoxid oder Retinoide
(nicht alles gleichzeitig!)
Feuchtigkeitscreme
Peelings und aggressive Reinigungsmittel (verschlimmern oft den Zustand)
Zahnpasta oder Hausmittel gegen Pickel
Produkte mit Alkohol (trocknen die Haut aus und reizen sie)
Die gleichzeitige Verwendung vieler verschiedener Produkte
Ziehen Sie einen Hausarzt oder Dermatologen in Betracht für:
Antibabypille (bei Frauen, bei hormoneller Akne)
Antibiotikabehandlung (vorübergehend, bei starken Entzündungen)
Isotretinoin (Roaccutan) → bei schwerer Akne
Jugendakne (auch Akne vulgaris genannt) ist in der Pubertät ganz normal und entsteht durch hormonelle Veränderungen. Glücklicherweise gibt es wirksame Maßnahmen, mit denen du sie lindern oder sogar verhindern kannst.
Das Wichtigste ist eine gute Basis-Hautpflege mit einer milden Reinigung und einer leichten, nicht fettenden Feuchtigkeitscreme. Behandle deine Haut sanft.
Was du auf keinen Fall tun solltest:
Wenn du deine Haut mit milden Reinigungs- und Pflegeprodukten gegen Pickel richtig pflegst, möchtest du natürlich eine Besserung sehen. Wie schnell sich eine Besserung einstellt, erfährst du im Folgenden:
Erste Besserung: nach 2–4 Wochen
Deutlicher Unterschied: nach 6–12 Wochen
Durchhalten ist wichtig – Pickel / Akne verschwinden nicht von heute auf morgen
Keine Pubertät und trotzdem Pickel. Das kommt häufig vor. Pickel / Akne gehören zu den häufigsten Hautproblemen, mit denen wir als Spezialisten zu tun haben. Meistens tritt dies in der Pubertät auf. In der Regel ist es mit etwa20 vorbei, abgesehen von dem einen oder anderen Ausreißer. Aber was ist, wenn man kein Teenager mehr ist und trotzdem Akne hat? Wie es dazu kommt und was man dagegen tun kann, erfährst du im Folgenden.
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Akne ab 30+; Acne Tarda:Akne im Alter von etwa30 Jahren wird auch als Acne Tarda bezeichnet. Akne ist sehr lästig, ganz zu schweigen davon, wenn manüber 30 ist. Man hat dann das Gefühl, dass man die Pubertät doch mittlerweile hinter sich haben sollte. Akne kann auch sehr schmerzhaft sein. Leider hilft das Abdecken nicht viel. Im Gegenteil, es kann die Situation sogar noch verschlimmern. Bei Frauen tritt sie häufiger auf als bei Männern.
Hormone sind der Hauptverursacher von Akne. Das gilt auch für die Spätakne. In der Pubertät steigen die Androgene an, wodurch sich der Körper verändert. Diese Hormone sorgen auch für eine erhöhte Talgproduktion und eine verstärkte Verhornung der Haut. Durch den Überschuss an Talg und die verhornte Haut verstopfen die Poren leichter, und wenn dann noch Bakterien hinzukommen, entstehen Pickel.
Wenn du über 30 bist, kann es auch hormonell bedingt sein. Denn kurz vor der Menstruation sinkt der Spiegel der weiblichen Östrogene, während der Spiegel der männlichen Androgene leicht ansteigt. Dies kann zu einer erhöhten Talgproduktion führen. Dadurch kann die Akne in dieser Zeit plötzlich aufflammen, insbesondere wenn du hormonempfindlich bist.
Der Unterschied bei Hautunreinheiten bei Männern, Frauen und Jugendlichen liegt vor allem in den Hormonen, dem Hauttyp und der Altersphase. Jeder kann Hautunreinheiten bekommen, aber Ursache, Schweregrad und Behandlung unterscheiden sich oft. Im Folgenden erkläre ich das klar und übersichtlich:
Ursache:
Hormonelle Veränderungen in der Pubertät (Anstieg des Testosteronspiegels bei beiden Geschlechtern)
Die Talgdrüsen werden aktiver → verstopfte Poren → Pickel
Merkmale:
Starke Talgproduktion (fettige Haut)
Vor allem in der T-Zone, auf der Stirn, der Nase und am Kinn
Häufig Mitesser und rote Pickel
Behandlung:
Beginnen Sie mit einer milden Reinigung + Salicylsäure oder Benzoylperoxid
Nicht zu aggressiv behandeln → Hautbarriere schützen
Sonnenschutz, um Narben zu vermeiden
Ursache:
Höherer Testosteronspiegel → stärkere und dickflüssigere Talgproduktion
Genetisch bedingt oft fettigere Haut als bei Frauen
Merkmale:
Tiefere, hartnäckige Akne (z. B. am Rücken, auf der Brust, an der Kinnlinie)
Häufig mehr Zysten oder Knötchen unter der Haut
Akne kann länger anhalten
Behandlung:
Retinoide (wie Adapalen) wirken bei Männern gut
Benzoylperoxid als entzündungshemmendes Mittel
Bei schwerer oder narbenbildender Akne gegebenenfalls den Hausarzt aufsuchen
Ursache:
Häufig hormonelle Schwankungen im Zusammenhang mit der Menstruation, einer Schwangerschaft oder dem Absetzen der Pille
Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Schwankungen des Östrogen- und Progesteronspiegels
Merkmale:
Akne häufig im Bereich von Kinn, Kieferpartie und Wangen
Zystische Akne (subkutane, schmerzhafte Beulen)
Kann auch in höherem Alter auftreten (auch nach dem 25. oder 30. Lebensjahr)
Vorgehensweise:
Eine Hormonregulierung kann helfen:
Antibabypille (z. B. Diane-35)
Spironolacton (über den Hausarzt)
Retinoide und Niacinamid unterstützen die Hautregeneration
Sanfte, regelmäßige Pflege + Sonnenschutz
1. Reinige dein Gesicht zweimal täglich
Verwende einen milden, pH-neutralen Gesichtsreiniger.
Beispiele: CeraVe Foaming Cleanser, La Roche-Posay Effaclar Gel
2. Verwende nachweislich wirksame Inhaltsstoffe
Salicylsäure (gegen verstopfte Poren)
Benzoylperoxid (tötet Bakterien ab)
Retinoide (beugen neuen Pickeln vor)
Niacinamid (reduziert Rötungen und Talgproduktion)
3. Verwenden Sie täglich Sonnenschutz (LSF 30+)
Schützt vor Pigmentflecken und Narben.
Wählen Sie eine nicht komedogene Sonnencreme (verstopft die Poren nicht).
4. Bleiben Sie konsequent und geduldig
Pickel bessern sich meist erst nach 4–6 Wochen regelmäßiger Anwendung.
Halten Sie sich an Ihre Routine; wechseln Sie die Produkte nicht zu schnell.
5. Versorgen Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeit, auch bei Akne
Trockene Haut produziert gerade mehr Talg → mehr Pickel.
Verwende eine leichte, ölfreie Feuchtigkeitscreme.
1. Pickel nicht ausdrücken oder daran herumstochern
Das kann Narben oder Pigmentflecken verursachen.
Verbreitet Bakterien → neue Pickel.
2. Verwende keine aggressiven Peelings oder alkoholhaltigen Produkte
Diese reizen deine Haut und schädigen die Hautbarriere.
Die Folge: mehr Rötungen, Pickel und Empfindlichkeit.
3. Nicht zu viele Produkte gleichzeitig verwenden
Weniger ist mehr! Konzentriere dich auf 1 oder 2 Wirkstoffe.
Zu viele Wirkstoffe → überreizte Haut und Hautunreinheiten.
4. Nicht mit Make-up schlafen
Das verstopft die Poren und verschlimmert Akne.
Reinige deine Haut jeden Abend gründlich, auch wenn du müde bist.
5. Verwende keine Zahnpasta, Zitrone oder andere Hausmittel
Das sind reizende Substanzen, die deine Haut verbrennen oder austrocknen können.
Sie richten oft mehr Schaden als Nutzen an.
Wasche deinen Kopfkissenbezug jede Woche
Fass dein Gesicht nicht zu oft an
Gesunde Ernährung & ausreichend Wasser
(Zucker, Milchprodukte und Stress können bei manchen Menschen Akne verschlimmern)
Die Reinigung ist einer der wichtigsten Schritte zur Vorbeugung und Reduzierung von Pickeln. Warum? Weil sie direkten Einfluss auf die Ursachen von Akne hat, wie verstopfte Poren, überschüssigen Talg, abgestorbene Hautzellen und Bakterien.
Im Folgenden erkläre ich es auf anschauliche Weise:
1. Entfernt überschüssigen Talg
In der Pubertät oder bei Akne produziert deine Haut oft zu viel Talg.
Zu viel Talg + abgestorbene Hautzellen = verstopfte Poren → Pickel.
Die Reinigung hilft, dies rechtzeitig zu beseitigen, bevor es sich ansammelt.
2. Entfernt Schmutz, Schweiß und Luftverschmutzung
Tagsüber gelangen Schmutz und Staub auf dein Gesicht.
Diese vermischen sich mit Talg und Schweiß → verstopfen deine Poren.
Durch zweimal tägliche Reinigung hältst du deine Poren sauber.
3. Hilft, Akne-Bakterien zu reduzieren
Das Bakterium Cutibacterium acnes lebt auf deiner Haut.
Bei verstopften Poren kann sich dieses Bakterium vermehren → Entzündung.
Die Reinigung sorgt für eine saubere Grundlage und verhindert, dass sich Bakterien ansammeln.
4. Bereitet deine Haut auf Wirkstoffe vor
Wirkstoffe wie Salicylsäure, Retinoide oder Benzoylperoxid wirken auf sauberer Haut besser.
Wenn deine Haut noch mit Talg oder Make-up bedeckt ist, dringen diese Wirkstoffe weniger gut ein.
5. Beugt neuen Pickeln vor (Prävention)
Selbst wenn du keine sichtbaren Pickel hast, können unter der Haut Verstopfungen entstehen.
Regelmäßige Reinigung hält deine Haut im Gleichgewicht und beugt der Entstehung neuer Pickel vor.
Die Poren verstopfen schneller
Bakterien können sich vermehren
Wirksame Produkte wirken weniger gut
Höheres Risiko für neue Pickel und Entzündungen
Das kommt einem oft so vor: Gestern hast du genüsslich ein großes Stück Schokolade gegessen, und am nächsten Tag hast du plötzlich einen Pickel. Es liegt nahe, dass die Pickel eine Folge des Schokoladenkonsums sind, aber ist das wirklich so?
Untersuchungen haben gezeigt, dass Milchprodukte und Lebensmittel mit weniger gesunden Kohlenhydraten Pickel verschlimmern können. Wenn man bedenkt, dass die meisten Schokoladenprodukte aus Milch und Zucker bestehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man davon beeinträchtigt wird. Denn weiße Schokolade und Milchschokolade sind nämlich vollgepackt mit Milch und zuckerreichen Zutaten. Außerdem enthalten diese beiden Schokoladensorten zudem noch viel Kakaobutter. Das gilt nicht nur für Schokolade, auch andere Produkte enthalten Milchprodukte und schlechte Kohlenhydrate. Wenn man es so betrachtet, ist es gar nicht sicher, dass das große Stück Schokolade der einzige Übeltäter für die Entstehung dieses Pickels auf deiner Wange, Nase oder am Kinn (oder wo auch immer) ist. Es könnte nämlich genauso gut an deiner Ernährungsweise liegen. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, deine Ernährungsgewohnheiten einmal genau unter die Lupe zu nehmen.
Studien zeigen, dass Menschen, die häufig Schokolade essen und zu Akne neigen, ein erhöhtes Risiko haben, nach dem Verzehr von Schokolade Akne zu entwickeln. Dies kann zwei Ursachen haben:
Milch und Zucker in Schokolade regen die Produktion von Talg und abgestorbenen Hautzellen an, was Akne verursachen kann. Es gibt jedoch noch eine interessantere Untersuchung zu Kakaobutter. Studien zeigen, dass Kakaobutter einen Einfluss auf das Hormon Östrogen hat. Kakaobutter könnte dieses Hormon unterdrücken, wodurch akneauslösende Hormone stärker die Oberhand gewinnen.
Achte also darauf, Schokolade zu essen, die so rein wie möglich ist und so wenig
Auch der Reinheitsgrad der Schokolade ist wichtig. Wenn du sehr billige Schokolade kaufst, enthält sie viel mehr Kakaobutter und Kakaoersatzstoffe als hochwertige Schokolade. Diese Zutaten sind zwar billiger, wirken sich aber stärker auf deine Haut aus! Je reiner die Schokolade, desto besser ist sie für deine Haut und deinen Körper!
Entscheiden Sie sich für: Vollkorn, frisch, pflanzlich, Omega-3, wenig verarbeitet!
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Ein mildes Reinigungsmousse, das du zweimal täglich auf die Haut aufträgst, aufschäumst und mit reichlich lauwarmem Wasser abspülst. Immer anschließend mit der Lotion nachpflegen!
Milde Lotion, die du zweimal täglich nach der Reinigung mit dem schäumenden Mousse verwendest.
Dieses Gel wendest du direkt nach der Reinigung an. Es hilft der Haut, sich schneller zu regenerieren, spendet Feuchtigkeit und pflegt sie. Anschließend trägst du die Tages-/Nachtcreme auf.
Eine milde Tagescreme, die die Haut bei Hautunreinheiten unterstützt! Diese trägst du immer nach der Anwendung des Decaar-Oxygels auf!
Ja, es können durchaus Narben entstehen, wenn du den Pickel nicht richtig ausdrückst oder wenn du die Haut beim Ausdrücken von Pickeln beschädigst. Außerdem kann es zu dunklen oder roten Flecken kommen. Die dunklen Flecken entstehen, wenn die Haut beschädigt ist. Von Natur aus möchte dein Körper deine Haut schützen und produziert mehr Melanin (Pigment), wodurch sich deine Haut unter dem Einfluss der UV-Strahlung, die täglich in der Luft vorhanden ist, dunkler verfärbt.
Mein Rat: Lass die Pickel in Ruhe oder lass sie von einer Kosmetikerin entfernen.
Obwohl Sonnenlicht eine leicht entzündungshemmende Wirkung haben kann, verschwinden Pickel nicht durch Sonneneinstrahlung. Es kann sein, dass die Rötung der Pickel etwas nachlässt und dass sie weniger auffallen, wenn du gebräunt bist, aber sie sind immer noch da.
Obwohl die Sonne selbst keine direkte Rolle bei der Entstehung von Pickeln spielt, kann sich die Oberhaut durch Sonneneinstrahlung verdicken. Und ja, dies kann auch zu einer Verstopfung der Talgdrüsenausgänge führen. Es ist ratsam, die Haut gründlich zu reinigen und zweimal pro Woche ein Peeling durchzuführen, um verstopfte Poren zu vermeiden.
Fühlt sich deine Haut nach der Behandlung mit Anti-Akne-Mitteln sehr trocken an? Verwende dann ein gutes Produkt, um deine Haut zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Oft sind wir bei Akne und Pickeln so sehr damit beschäftigt, die Pickel zu reduzieren, dass die Feuchtigkeitsversorgung auf der Strecke bleibt. Ist deine Haut jedoch zu wenig mit Feuchtigkeit versorgt, kann dies geradezu Pickel verursachen, da die natürliche Schutzschicht der Haut ohne Feuchtigkeit nicht intakt ist.
Zum Beispiel die Decaar Hydro 24h-Creme für die Nacht. Damit hilfst du der Haut, sich über Nacht zu regenerieren.
Nein! Talgbildung und Transpiration (Schwitzen) haben nichts miteinander zu tun. Starkes Schwitzen hat also keinen Einfluss auf Akne.
Gehe zu einem Dermatologen, wenn du Narben durch Akne bekommst, wenn du dich unsicher fühlst oder wenn die von dir verwendeten Produkte oder Medikamente nic