Letop: Verzend belofte is gewijzigd. Voor 8u besteld dezelfde dag verzonden. Helaas zijn er veel vertragingen bij Post NL.
Kategorien
Ökologische und nachhaltige Produkte
Alle Marken, die wir verkaufen
Geschenkideen für die Feiertage
Hautalterung / Hautverbesserung
Wie pflege ich meine Haut am besten?
Produkte von Ericson Laboratoire
Produkte von Le Beach Naturel Beauty
Rosalique Hautpflege für rote, empfindliche Haut
In Gesundheitsforen und in den sozialen Medien hört man es immer öfter: Warnungen, dass Sonnencremes gefährlich seien. Sie seien krebserregend, dringen über Nanopartikel in die Haut ein und stören sogar den Hormonhaushalt. Vor allem junge Follower auf TikTok glauben alles, was dort geschrieben wird. Aber stimmt das, was sie schreiben? Muss man sich wirklich Sorgen machen? Ich habe nachgeforscht!
Hier findest du die besten natürlichen Sonnenschutzprodukte ->
Sonnencremes schützen deine Haut mithilfe von Sonnenschutzfiltern vor schädlicher UV-Strahlung. Diese Filter sorgen dafür, dass UV-Strahlen weniger Schaden in der Haut anrichten können, und verringern so das Risiko von Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs.
Beide Varianten werden weltweit verwendet. Chemische Filter ziehen oft schneller ein und hinterlassen weniger einen weißen Film. Mineralische Filter bleiben etwas länger auf der Haut und sind bei Menschen mit empfindlicher Haut oder kleinen Kindern beliebt – gerade weil sie als milder gelten.
Einer der bekanntesten mineralischen Filter ist Zinkoxid. Gerade dieser Stoff gerät immer häufiger in die Kritik, da einige Varianten Nanopartikel enthalten. Diese Partikel sind so klein, dass sie möglicherweise über die Haut in den Körper eindringen könnten.
Kritiker von Sonnenschutzmitteln behaupten, dass dies zu Zellschäden, Krebs oder Hormonstörungen führe. Vor allem Sonnenschutzprodukte mit Nano-Zinkpartikeln stehen in den sozialen Medien regelmäßig in der Kritik.
Radar sprach mit Dr. Marlies Wakkee, Dermatologin am Erasmus MC. Sie hält diese Skepsis für besorgniserregend. „Die europäischen Vorschriften stützen sich auf Forschungsergebnisse zur Sicherheit für den Menschen und legen fest, welche UV-Filter in welchen Konzentrationen zulässig sind.“
Verschiedene wichtige Studien zeigen, dass Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln die Hautbarriere nur schwer durchdringen können. Daher kommt die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass ihre Verwendung sicher ist.
Wakkee betont, dass in der Wissenschaft keinerlei Zweifel bestehen: Ein Sonnenbrand birgt weitaus größere Gesundheitsrisiken als ein guter Sonnenschutz. Dieser Schutz geht ihrer Meinung nach übrigens über das bloße Eincremen hinaus. Auch das Tragen von Kleidung spielt eine wichtige Rolle beim Schutz vor UV-Strahlung.

Es herrscht jedoch eine gewisse Angst bei den Menschen, Sonnenschutzmittel zu verwenden. Dies liegt möglicherweise daran, dass sich die Menschen zunehmend mit ihrer körperlichen Gesundheit beschäftigen. Sie lesen viel mehr darüber, was gesund ist und was nicht – sei es beim Essen, Trinken oder beim Eincremen. Doch Sonnenschutzmittel sind für uns weitaus weniger schädlich als die Hautschäden, die durch Sonnenbrand und die UV-Strahlung verursacht werden.
Bei der Suche nach möglichen Gesundheitsrisiken kommt es laut dem Dermatologen regelmäßig zu Verwechslungen zwischen Ursache und Zusammenhang. „Das zeigt sich zum Beispiel an dem Irrglauben, dass Sonnencreme Hautkrebs verursachen würde. Es mag zwar einen Zusammenhang geben: Menschen, die sich häufig eincremen, sind meist auch Menschen, die viel in der Sonne sind. Gerade weil sie sich geschützt fühlen, bleiben sie manchmal länger in der Sonne, als es vernünftig ist. Dadurch steigt das Hautkrebsrisiko – aber das liegt am Sonnenverhalten, nicht an der Sonnencreme selbst. Das ist ein Zusammenhang, aber die Sonnencreme ist damit also keine Ursache.“
Nicht alle natürlichen Sonnenschutzprodukte enthalten Nanopartikel. In den Niederlanden enthalten viele Sonnencremes mit Zinkoxid eine „Non-Nano-Formel“. Das bedeutet, dass die Partikel groß genug sind, um auf der Haut zu bleiben, und nicht in die oberste Hautschicht gelangen. Non-Nano-Filter hinterlassen nach dem Eincremen oft einen weißen Schleier. Der Vorteil: Man sieht sofort, wo man die Creme aufgetragen hat. Dennoch ist nicht jeder mit einem „weißen Look“ zufrieden. Deshalb haben Hersteller Nano-Versionen entwickelt. Diese sind transparenter und erhöhen zudem den Lichtschutzfaktor. Aber sie enthalten eben jene kleinen Partikel, über die sich manche Menschen Sorgen machen.

In verschiedenen Studien wurde untersucht, ob Nanopartikel aus Zinkoxid (und auch aus dem weit verbreiteten Titandioxid) in die (tieferen) lebenden Hautschichten eindringen können. In keinem der Fälle war dies der Fall: Die winzigen Partikel blieben an der Oberfläche, auf der obersten Hautschicht. Die Forscher stellten keine schädlichen Auswirkungen auf die Hautzellen fest – auch nicht bei empfindlicher Haut.
Auf jeden Fall. In der EU hergestellte Sonnenschutzprodukte dürfen keine Nanopartikel in Sonnensprays enthalten. Kaufen Sie jedoch keine Sprays außerhalb der EU! Sonnensprays außerhalb der EU können nämlich sehr wohl Nanopartikel enthalten. Beim Aufsprühen verbleiben winzige Tröpfchen in der Luft, die man einatmen kann – und die Lunge reagiert viel empfindlicher auf solche Partikel als die Haut. Deshalb sind Sprays mit Nanopartikeln in der EU nicht zugelassen.
Auch bei einigen chemischen Sonnenschutzfiltern wie Oxybenzon und Octinoxat bestehen Bedenken. Sie ziehen leichter in die Haut ein und absorbieren UV-Strahlung, die anschließend in Wärme umgewandelt wird. Diese Filter waren früher weitaus verbreiteter. Sie waren kostengünstig, wirksam und hinterließen keinen weißen Film. Seit 2015 stehen sie wegen möglicher hormoneller Auswirkungen und Umweltschäden in der Kritik. Viele Hersteller sind inzwischen auf schonendere Alternativen umgestiegen.
Es wurden Untersuchungen zur Wirkung dieser Inhaltsstoffe auf trächtige Mäuse durchgeführt. Ihnen wurden diese Inhaltsstoffe über die Nahrung verabreicht. Dabei war tatsächlich eine hormonelle Störung festzustellen.
Hautkrebs ist weltweit eine der am schnellsten zunahmenden Krebsarten. Laut Dermatologen ist ein guter Sonnenschutz entscheidend – und eine Sonnencreme mit LSF 30 oder höher ist seiner Meinung nach unerlässlich, um das Risiko dieser schrecklichen Krankheit zu verringern.
Creme dich also gut ein, wenn du in die Sonne gehst, und brate dich nicht den ganzen Tag lang in der Sonne! Halte dich zwischen 12 und 16 Uhr aus der Sonne fern.
Falls du dir dennoch Sorgen wegen Sonnenbrand machst, gibt es innerhalb der EU entsprechende Vorschriften. Hersteller sind verpflichtet, auf dem Etikett anzugeben, wenn ein Inhaltsstoff zu mehr als der Hälfte aus Nanopartikeln besteht. Dies geschieht durch den Zusatz „(nano)“ hinter dem Namen, zum Beispiel Zinkoxid (nano). Bei Produkten aus Ländern außerhalb der EU kann diese Angabe fehlen. Sei also besonders aufmerksam, wenn du im Ausland einkaufst.
Hier findest du die besten natürlichen Sonnenschutzprodukte ->
Strahlende Grüße, Sandra

Quelle: Radar