Die häufigsten Hautbeschwerden im Winter
Die Kälte hält nun schon wieder Einzug. Winterliche Temperaturen sorgen für jede Menge Gemütlichkeit. Man denke nur an Eislaufen, heiße Schokolade und Spiele am Kaminfeuer. Für deine Haut kann das kalte Winterwetter jedoch eine weniger angenehme Jahreszeit sein. Merkst du auch, dass deine Haut trockener wird? Das ist nicht verwunderlich. In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir, wie sich die Kälte auf deine Haut auswirken kann, und gebe dir Tipps für eine gute Hautpflege im Winter. Viel Spaß beim Lesen!
Trockene Haut im Winter
Das häufigste Hautproblem im Winter ist trockene Haut. Im Winter kann sich deine Haut trockener und empfindlicher anfühlen als sonst. Das liegt unter anderem daran, dass die Luft im Winter deutlich trockener ist, beispielsweise durch starken Wind und eisige Kälte. Aber auch in den eigenen vier Wänden ist die Luft durch die Zentralheizung oft trockener. Zudem wird Ihre Haut im Winter durch die großen Temperaturunterschiede, denen sie ausgesetzt ist, trockener. Denken Sie beispielsweise an den Übergang von der Kälte draußen in die beheizten Räume. Der Temperaturunterschied kann manchmal bis zu 20 bis 30 Grad betragen!
Rosazea & Couperose im Winter
Wenn du ohnehin schon unter Rosacea leidest, spürst du das kältere Wetter wahrscheinlich besonders stark. Rosacea zeichnet sich durch rote Wangen und geplatzte Äderchen im Gesicht aus, oft auch mit kleinen Pickeln in diesem Bereich, und die Haut fühlt sich häufig schmerzhaft und brennend an, insbesondere im Winter aufgrund der großen Temperaturunterschiede. Wenn du lediglich unter roten, geplatzten Äderchen im Gesicht leidest, ohne dass es schmerzhaft ist oder brennt oder mit Entzündungen einhergeht, dann leidest du unter Couperose. Die starken Wärme- und Kälteschwankungen können dazu führen, dass die oberflächlichen Blutgefäße in der Haut geschädigt werden und sich chronisch erweitern. Da das Blut „stillsteht“, sind diese roten, geplatzten Äderchen so gut sichtbar und werden aus kosmetischer Sicht oft als störend empfunden. Leidest du unter Rosazea oder Couperose?
Spannende Haut im Winter
Deine Haut kann in den Wintermonaten auch weniger Feuchtigkeit enthalten als in anderen Jahreszeiten. Die Haut verliert mehr Feuchtigkeit bei frostigem Wetter, bei starkem Wind, aber auch durch die Wärme der Zentralheizung im Haus. Es ist daher ratsam, darauf ein wenig zu achten. Du kannst deiner Haut ein wenig helfen, indem du eine feuchtigkeitsregulierende Creme verwendest oder ein- bis zweimal pro Woche eine feuchtigkeitsspendende Maske auf dein Gesicht aufträgst. Eine Maske gibt deiner Haut einen kleinen Energieschub!
Eine tolle Feuchtigkeitsmaske ist die Decaar Oxygenmask. Sie unterstützt die Regeneration und hält den Feuchtigkeitsgehalt auf einem gleichbleibenden Niveau.
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Winterjuckreiz
Winterjuckreiz ist ein juckendes Hautgefühl, das bei niedriger Luftfeuchtigkeit in Kombination mit kalten Temperaturen auftreten kann. Es ist daher logisch, dass Winterjuckreiz vor allem in den kalten Wintermonaten auftritt. Winterjuckreiz wird auch als nummuläres Ekzem bezeichnet und tritt vor allem am oberen Rücken, an den Händen, Armen und Beinen auf; er kann sich sogar im Gesicht und am Hals zeigen. Vor allem Menschen, die von Natur aus trockene und empfindliche Haut haben, neigen eher zu Winterjuckreiz. Manchmal beginnt der Winterjuckreiz bereits im Herbst und hält dann den ganzen Winter über an – zumindest, wenn man nichts dagegen unternimmt. Winterjuckreiz wird manchmal auch als Kälteallergie bezeichnet, die zu Juckreiz und schuppiger, trockener Haut führt. Cremen Sie sich daher täglich gründlich mit einer natürlichen Tagescreme oder Körperpflege ein, um Winterjuckreiz oder Hautjuckreiz vorzubeugen.
Tipps gegen trockene Haut im Winter
Etwas mehr Aufmerksamkeit für die Haut kann im Winter sicherlich nicht schaden. So verwöhnst du deine Haut diesen Winter:
- Dusche nicht zu heiß
Bei kaltem Wetter ist es sehr verlockend, unter eine herrlich warme Dusche zu steigen. Stelle die Dusche jedoch nicht zu heiß ein, denn warmes Wasser trocknet deine Haut aus. Duschen mit lauwarmem Wasser hilft daher, und dusche auch nicht zu lange.
Mit der Zeit kann zu trockene Haut zu Juckreiz und schließlich zu Ekzemen führen. Neben kühlerem und kürzerem Duschen hilft es, pflegende Duschprodukte auf Ölbasis zu verwenden, die deine Haut nicht austrocknen oder reizen. Creme deine Haut nach dem Duschen mit einer pflegenden, fettigen Creme, Öl oder Salbe ein.
- Pflege deine Hände
Deine Hände kommen am häufigsten mit Wasser in Berührung – das merkst du daran, dass die Haut an deinen Händen oft als Erstes austrocknet. Trage mehrmals täglich eine reichhaltige Handcreme auf, und zwar auf jeden Fall immer nach dem Händewaschen. Tupfe deine Hände nach dem Waschen trocken, damit der natürliche Fettfilm auf der Haut verbleibt, und creme deine Hände anschließend sofort mit einer reichhaltigen Creme, einem Öl oder einer Salbe ein.
- Verwende eine pflegende Tagescreme
Wenn du feststellst, dass deine Haut trockener wird, ist es ratsam, im Winter auf eine andere Tagescreme umzusteigen – eine reichhaltigere, nicht auf Wasserbasis. Zudem kann eine Creme auf Wasserbasis im Winter dazu führen, dass die Oberhaut gefriert, was zu geplatzten Äderchen (Couperose) führen kann. Auf der Suche nach einer guten Tagescreme?Schau im Webshop vorbei
- Peele deine Haut
Wenn du unter trockener und schuppiger Haut leidest, hast du sicher die Neigung, deine Haut gründlich zu peelen. Davon raten wir jedoch ab! Harte, grobe Peelings schädigen deine Haut und machen sie sogar noch empfindlicher. Dies führt zu Feuchtigkeitsverlust und in der Folge zu noch mehr Trockenheit. Entscheide dich daher für ein Peeling mit Glykolsäure oder Salicylsäure. Bei trockener Haut empfehlen wir ein Produkt mit Glykolsäure. Ein Peeling sorgt dafür, dass abgestorbene Hautzellen schneller abgestoßen werden, spendet Feuchtigkeit, beugt Verstopfungen der Talgdrüsen vor und kann oberflächliche Pigmentflecken weniger sichtbar machen. Auf der Suche nach einem guten Peeling?Schau dir hier meine Peelings an.
- Verwenden Sie Sonnenschutz
Wir können es nicht oft genug betonen: Sonnenschutz ist auch im Winter wichtig. UV-Strahlen sind nämlich das ganze Jahr über schädlich. Wenn du dich im Schnee oder auf dem Eis aufhältst, ist es wichtig, deinen Sonnenschutz mehrmals täglich neu aufzutragen, da die Sonnenstrahlen auf Eis und Schnee stark reflektiert werden. Gehe niemals ohne eine schützende Tagescreme mit LSF 30 oder höher aus dem Haus. Verwende zum Beispieldiese von Decaar
- Pflege deine trockenen Lippen
Deine Lippen sind im Winter oft besonders trocken. Vermeide es, an deinen Lippen zu lecken – das wirkt kontraproduktiv, denn dadurch trocknen sie noch mehr aus. Wichtig ist, die Lippen mehrmals täglich mit einem Lippenbalsam zu pflegen, am besten mit einem, der einen Lichtschutzfaktor enthält. Wähle bei Schneefall einen Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor, um Sonnenbrand zu vermeiden. Achte außerdem immer darauf, einen Lippenbalsam ohne Paraffin zu verwenden. Diese können zu einer Lippenbalsam-Abhängigkeit führen. Die Loveli-Lippenbalsame sind ideal.
- Erkältet?
Die empfindliche Haut um deine Augen und/oder Nase herum braucht im Winter oft etwas zusätzliche Pflege. Hast du durch das Naseputzen mit Taschentüchern trockene Stellen um die Nase herum? Dann verwende mehrmals täglich die Rosebudsalve Original. Dieses pflegende Produkt ist einer unserer Favoriten!
Häufig gestellte Fragen zu Hautproblemen im Winter
- Warum bekomme ich rote Flecken und Schuppen?
Die niedrige Luftfeuchtigkeit entzieht der Haut Feuchtigkeit. Wenn du dann aggressive Reinigungsprodukte oder Säuren aus TikTok verwendest, wird dieHautbarrieregeschädigt. Dies führt zu einem Spannungsgefühl, Rötungen und Schuppenbildung.
- Was ist „Clown-Ekzem“ (periorale Dermatitis)?
Dabei handelt es sich um kleine rote Beulen rund um Mund und Nase. Es entsteht oft im Winter durch die Verwendung von zu fettigen Cremes (wie beim„Slugging“-Trendmit Vaseline) oder durch hormonstörende Substanzen in Lippenbalsamen.
- Hilft eine heiße Dusche gegen trockene Haut?
Nein, ganz im Gegenteil. Heißes Wasser löst die natürlichen Hautfette auf. Experten empfehlen, kurz und lauwarm zu duschen und innerhalb von 3 Minuten eine neutrale Feuchtigkeitscreme aufzutragen.
- Warum bekomme ich gerade im Winter mehr Pickel?
Durch die Kälte sammeln sich abgestorbene Hautzellen schneller an. Diese verstopfen die Poren, während die Haut zusätzlich Talg produziert, um die Trockenheit auszugleichen. Dies führt zu „unterirdischen“ Entzündungen.
- Darf ich meine Akne-Produkte weiterhin verwenden?
Produkte mit Benzoylperoxid oder Salicylsäure können im Winter besonders reizend wirken. Verwende sie seltener oder wechsle zu einer milderen Variante, um „Winter-Burn“ zu vermeiden.
- Warum springen meine Lippen trotz Lippenbalsam immer wieder auf?
Viele trendige Balsame enthalten Menthol oder Parfüm, die die Lippen zwar vorübergehend geschmeidig machen, sie danach aber noch weiter austrocknen. Verwende im Winter einen natürlichen Balsamauf Basis von Panthenoloder reiner Sheabutter.
- Wie vermeide ich „Risse“ an meinen Händen?
Jugendliche waschen sich in der Schule oft die Hände mit aggressiver Seife. Creme deine Hände direkt nach dem Waschen mit einer Handcreme ein, dieGlycerinenthält, um die Feuchtigkeit zu bewahren.
- Ist ein Lichtschutzfaktor (LSF) notwendig, wenn die Sonne nicht scheint?
Ja. UV-Strahlung dringt durch Wolken hindurch und Schnee reflektiert bis zu 80 % der Strahlung. Vor allem für Jugendliche mit Aknenarben ist ein LSF im Winter entscheidend, um dunkle Flecken (Pigmentierung) zu vermeiden. Verwende daher auch im Winter jeden Tag einen LSF.
Genieße die schönen, warmen und gemütlichen Momente des Winters und pflege deine Haut gut! Ich bin mir sicher, dass du dann gut durch den Winter kommst!
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna

Über die Autorin
Mein Name ist Sandra van Leeuwen, Kosmetikerin und Beauty-Expertin seit 1998. Mit Viva Donna helfe ich dir, mit natürlichen Pflegeprodukten zu strahlen. Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blog weiterhelfen. Kontaktiere mich gerne für eine persönliche Hautpflegeberatung! Ich bin gerne für dich da. Möchtest du mehr über mich erfahren?
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