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In den Geschäften gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Sonnenschutzprodukten. Mir geht es um Sonnencreme, die dir zwar einen sonnengeküsstenTeintverleiht, aber weder der Haut noch der Natur schadet. Davon bin ich total begeistert. Umweltfreundlicher, natürlicher Sonnenschutz für Gesicht und Körper: Es gibt ihn wirklich. Aber wo findet man sie in diesem Dschungel aus Cremes? Sind synthetische Sonnencremes gefährlich? Welche Sonnencreme ist gut für die Umwelt? Was ist die beste natürliche Sonnencreme? Und wie verwendet man natürliche Sonnenschutzprodukte eigentlich richtig? Klar, sich vor der Sonne zu schützen ist besser als sich einzucremen, aber Sonnenbaden mit möglichst wenig Schaden ist durchaus möglich. Wie und was – das erfährst du in diesem ausführlichen Artikel über natürlichen Sonnenschutz.
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Le soleil – wieherrlich ist es doch, wenn wir sie sehen! So schön es auch ist und so sehr wir sie auch brauchen, um unseren Vitamin-D-Spiegel aufrechtzuerhalten, es ist nicht nur eitel Sonnenschein. Über diesem Thema hängt eine dunkle Gewitterwolke. Die Sonne ist nämlich so ein riesiges Kraftpaket, dass man sich ihr nicht zu lange ungeschützt aussetzen sollte. Geschieht das doch, kennst du die Folgen sicher aus eigener Erfahrung: Sonnenbrand. Vorbeugen ist besser als heilen. Und das tust du, indem du dich eincremst. Eincremst. Und vor allem zwischen 12:00 und 15:00 Uhr aus der Sonne bleibst.
Noch einmal: Die Sonne hat jede Menge Gutes zu bieten. Sie sorgt dafür, dass wir ausreichend Vitamin D bekommen. Ein essentielles Vitamin, das dafür sorgt, dass du dich energiegeladen fühlst und deine Knochen stark bleiben. Außerdem ist es ein toller Stimmungsaufheller. Wenn draußen die Sonne scheint, strahlt sie auch in dir. Du hast mehr Lust, das Beste daraus zu machen, und fühlst dich wahrscheinlich fröhlicher. Aber es gibt auch eine Schattenseite…
Um es gleich auf den Punkt zu bringen … Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Laut der niederländischenKrebsstiftung KWFhat sich die Zahl der Menschen mit Hautkrebs in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Verdoppelt! Das erschreckt uns. Experten machen ausnahmslos eine Überdosis an UV-Strahlung dafür verantwortlich. Jedes Mal, wenn deine Haut nach einem Tag Sonnenbaden einen Sonnenbrand bekommt, wird die oberste Hautschicht und damit deine DNA geschädigt.
Und diese Schädigung ist irreparabel. Okay, nach ein paar Tagen spürst du davon nichts mehr, aber dein Körper merkt sich diesen Schaden. Je öfter deine Haut einen Sonnenbrand bekommt, desto größer wird das Risiko, an dieser schrecklichen Krankheit zu erkranken. Als ob das noch nicht genug wäre, altert deine Haut auch um ein Vielfaches schneller. Hallo Falten, Pigmentflecken und andere Unannehmlichkeiten.
Um es kurz zu machen: Hautärzte raten dazu, diese Hautschäden zu minimieren. Und das tust du vor allem durch das Eincremen. In den sonnigen Monaten solltest du dich sehr großzügig eincremen. Du schützt dich damit vor UVA- und UVB-Strahlung. UVA – „A“ steht für „Aging“ (Alterung) –dringt tief in deine Haut ein und schädigt dort deine Zellen. Die B-Variante steht für„Burning“ und schädigt die oberste Hautschicht. Beides sind Strahlungsarten, vor denen du deine Haut so gut wie möglich schützen solltest.
Nur so kommt man also zum Thema Sonnencremes. Viele Menschen zweifeln daran, ob das wirklich gesund für die Haut ist, und fragen sich, ob es nicht besser wäre, gar nichts aufzutragen. Laut Dermatologen ist das Eincremen immer sinnvoll, allerdings gibt es große Unterschiede bei den Produkten, die auf dem Sonnenschutzmarkt erhältlich sind. Welche Sonnencreme ist schlecht für die Umwelt? Der größte Unterschied liegt in der Zusammensetzung: chemische versus 100 % natürliche Sonnencreme.
Wir können uns gut vorstellen, dass du angesichts des Wirrwarrs an Sonnencremes und Werbeversprechen den Überblick verlierst. Ist es sinnvoll, sich für eine nachhaltige, 100 % natürliche Sonnencreme zu entscheiden, oder gilt das nicht immer? Sind chemische Sonnencremes gefährlich? Kurz gesagt: Es gibt viel zu erklären über diese weiße Salbe. Sonnenbaden ohne Sonnenschäden – so geht’s!
Fangen wir ganz von vorne an. Egal, für welche Art von Sonnencreme du dich entscheidest: Mach dir bewusst, dass das Risiko beim ungeschützten Sonnenbaden um ein Vielfaches größer ist als das Risiko, das du bei der Verwendung einer Sonnencreme eingehst. Das gilt nicht nur, wenn du einen Sonnenbrand bekommst, sondern auch, wenn du keinen bekommst.
Bei der Auswahl einer Sonnencreme geht es um mehr als nur darum, ob sie sich gut verteilen lässt, keinen weißen Film hinterlässt, einen angenehmen Preis hat und keinen unangenehmen Geruch verströmt. Das sind zwar einige Eigenschaften, die auf jeden Fall wichtig sind, aber beginne deine Suche vor allem mit der Frage: chemische oder natürliche Sonnencreme? Es gibt nämlich chemische und mineralische Sonnenschutzfilter. Im Grunde willst du vor allem den besten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Und wenn möglich, soll dein Sonnenschutzmittel so wenig schädlich wie möglich für dich selbst und die Natur sein.Stimmt’s?
Unten siehst du Sonnencreme von Loveli. Diese Sonnencreme hat einen 100 % natürlichen Lichtschutzfaktor und ist frei von schädlichen Inhaltsstoffen. Möchtest du sie dir genauer ansehen? Dann klicke auf das Foto und du siehst sofort die Loveli-Produkte für vor und nach dem Sonnenbad.
Um dich vor dieser schädlichen UV-Strahlung zu schützen, enthalten Sonnencremes bestimmte Sonnenschutzfilter. Das sind die Schutzengel. Die Kämpfer im Kampf gegen Sonnenschäden. Die europäische Gesetzgebung hat festgelegt, welche UV-Filter in welchen Konzentrationen zulässig sind (hier nachlesen). So sind 32 Sonnenschutzfilter zugelassen, die maximal 3 bis 10 % der Sonnencreme-Zusammensetzung ausmachen dürfen.
Diese Filter lassen sich in chemische und mineralische Sonnenschutzfilter unterteilen. Chemische, auch synthetische oder organische Filter genannt, dringen in die Haut ein und absorbieren die UV-Strahlung. Mineralische, auch physikalische oder anorganische Filter genannt, bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die Sonnenstrahlen. Zwei zugelassene mineralische Sonnenschutzfilter sind Zinkoxid und Titandioxid. Sonnenschutzmittel dürfen zu maximal 25 % aus diesen bestehen, also deutlich mehr.
Kleine Anmerkung am Rande: Wennman das so liest, könnte man vielleicht denken, dass Sonnencremes auf natürlicher Basis immer besser sind als solche mit chemischen Filtern. Letztere müssen jedoch nicht unbedingt schlechter für dich sein.
Noch ein bisschen mehr zu diesen chemischen Filtern in Sonnencreme. Es gibt sie in allen möglichen Varianten. Auch wenn dich die Namen vielleicht schnell abschrecken, muss das wirklich nicht immer so sein. Aber es gibt auch genug schädliche Stoffe in Sonnencreme, bei denen man das durchaus zu Recht tun darf. Wie zum Beispiel Sonnenschutzfilter, die hormonstörend wirken, allergische Reaktionen auslösen oder sogar krebserregend sind. Die Forschungsärztin für kosmetische Dermatologie, Dr. Jetske Ultee, hat eine superListe mit grünen, orangefarbenen und roten Sonnenschutzfiltern zusammengestellt. Darin sind sowohl chemische als auch mineralische Sonnenschutzfilter aufgeführt.
Das sollte man beim Kauf einer neuen Sonnencreme im Hinterkopf behalten. Wenn wir der Expertin – und vielen anderen mit ihr – Glauben schenken dürfen, gehören unter anderem Oxybenzon (Benzophenon-3), Octinoxat (das in den meisten Sonnencremes enthalten ist) und PABA (Para-Aminobenzoesäure) zu den schädlichen Stoffen in Sonnencremes. Entscheide dich lieber für Tinosorb S oder M (und noch ein paar andere, die du in der Liste findest). Dann kannst du sicher sein, dass du auf der sicheren Seite bist, ähm … dich richtig eincremst. Auf die Frage, ob nicht-natürliche Sonnencreme also per Definition gefährlich ist, lautet die Antwort laut und deutlich: Nein, ganz sicher nicht!
Und wie sieht es dann mit Sonnencreme mit natürlichen Sonnenschutzfiltern wie Zinkoxid und Titandioxid aus? Das sind die beiden „natürlichen“ UV-Blocker, aber beim Begriff „natürlich“ kann man ein Fragezeichen setzen. Denn die Filter selbst sind einfach winzig kleine Teilchen aus oxidiertem Metall. Es handelt sich also nicht um irgendein natürliches Substanz, das aus einer Pflanze oder einem Baum gewonnen wird. Das ist schon ein bisschen irreführend. Und um diese beiden halb-natürlichen Sonnenschutzfilter wird viel diskutiert. Denn sind sie wirklich so sicher?
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Zinkoxid sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlung schützt. Ein wirklich guter UV-Filter also. Titandioxid hingegen hat beim UV-A-Schutz eine kleine Schwäche. Aber bis dahin sind es prima Sonnenschutzfilter, nur machen sie deine Haut geisha-artig. Blass wie eine Wand. Und genau das willst du nicht, wenn du dich in der Sonne aalst.
Aus diesem Grund werden die Wirkstoffe in mikroskopisch kleine Partikel – Nanopartikel – zerkleinert. Das nennt man Nanotechnologie. Eine Technologie, die ziemlich umstritten ist. Sie könnte nicht nur freie Radikale entstehen lassen, sondern ist auch schädlich für die Umwelt. Schätzungen zufolge gelangen jährlich etwa 14.000 Tonnen dieser Mikropartikel ins Wasser, wodurch ganze Korallenriffe absterben. Traurig… Entscheide dich also für eine reef-safe Sonnencreme: eine mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel.
Unten siehst du ein Foto der Sonnencreme von Sol de Ibiza. Diese Sonnencreme enthält ausschließlich natürliche Sonnenschutzfilter, ist nanofrei und kommt ohne Kunststoffverpackungen aus. Klicke auf das Foto, um dir alle natürlichen Sonnenschutzprodukte von Sol de Ibiza genauer anzusehen.
Ja, auch Sonnencreme gehört zu diesen Produkten. Zu denen, die Mikroplastik enthalten können. Diese schädlichen Stoffe in Sonnencreme sind weder gut für deinen Körper noch für Mutter Erde. Diese winzig kleinen Partikel in Sonnencreme gelangen leicht ins Meer. Und leider: Auch das schadet unseren Ozeanen. Möchtest du wissen, ob deine Sonnencreme korallenfreundlich ist? Das ist ziemlich kompliziert. Denn Mikroplastik wird auf der Verpackung nicht ausdrücklich mit diesem Begriff in Großbuchstaben angegeben.
Wenn du nach einer Sonnencreme ohne Mikroplastik suchst, solltest du auf jeden Fall die folgenden Inhaltsstoffe meiden: Dimethicone, Triacontanyl-PVP, Carbomer und verschiedene Arten von Acrylaten. Die Plastic Soup Foundation hat eineAppentwickelt, mit der du ganz einfach überprüfen kannst, ob deine Sonnencreme frei von diesen Schadstoffen ist.
Unten siehst du die natürlichen Sonnenschutzprodukte von Little Urchin. Klicke auf das Foto, um sie dir genauer anzusehen
Little Urchin Natur-Sonnenschutz wurde mit Bio-Grüntee, Gurke und Hagebutte formuliert und bietet nicht nur Schutz vor der Sonne, sondern verfügt auch über Anti-Aging-Eigenschaften. Diese wunderbare, leicht aufzutragende Formel, diekeinenweißen Film hinterlässt, enthält einen Non-Nano-Zinkoxid-Filter als Wirkstoff. Geeignet für die ganze Familie, Menschen mit empfindlicher Haut und Babys ab 6 Monaten.
Diese natürliche Sonnencreme LSF 30 von Little Urchin enthält keine chemischen Inhaltsstoffe oder Sonnenschutzfilter, ist frei von Konservierungsstoffen und kann sowohl für den Körper als auch für das Gesicht verwendet werden. Die besonders reine Formel ist frei von gefährlichen Chemikalien, UV-Absorbern, Titandioxid, Parabenen, synthetischen Konservierungsstoffen oder synthetischen Duftstoffen, wodurch sie sicher für dich, die Fische, die Riffe und die übrige Umwelt ist.
Schon mal von „Reef-Safe“-Sonnencreme gehört? Für die Korallen gehören Oxybenzon und Octinoxat zu den schädlichsten Inhaltsstoffen in Sonnencremes. Egal, wie wenig davon enthalten ist. Diese Namen haben wir schon einmal gesehen. Diese beiden Stoffe sind also nicht nur schlecht für unsere Haut. Sie schädigen auch die schönen und vor allem lebenswichtigen Korallenriffe. Egal, wie wenig davon in der Sonnencreme enthalten ist. Also besser meiden. Reef-Safe-Sonnencreme enthält die korallenfreundlichen Inhaltsstoffe Zinkoxid und Titandioxid. Hey, auch diese Namen haben wir schon einmal gesehen. Mit dieser umweltfreundlicheren Sonnencreme kannst du einen erfrischenden Sprung ins Meer wagen, ohne die Korallen zu schädigen.
Bei der Auswahl einer sicheren Sonnencreme gibt es noch mehr, worauf du achten kannst. Hier kommen sie: Parabene, Farbstoffe, Duftstoffe, Alkohol. Aber auch Palmöl, Eukalyptus und Lavendel solltest du besser meiden. Sie sind nicht gut für deine Haut – sie verursachen Reizungen –, das Klima und das wunderschöne, farbenfrohe Leben im Meer. Es gibt immer mehr gesunde, 100 % natürliche Sonnencremes, die dies berücksichtigen.Daumen hochfür mineralische Sonnencreme ohne Nanopartikel und Parabene!
Alle Sonnencremes, Aftersun-Produkte und Selbstbräuner, die ich verkaufe, findest du hier.
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna
