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Welche Produkte kann ich während einer Krebsbehandlung bedenkenlos verwenden?

Welche Produkte kann ich während einer Krebsbehandlung bedenkenlos verwenden?

Welche Produkte kann ich während einer Krebsbehandlung bedenkenlos verwenden?

Wenn Sie sich einer Krebsbehandlung wie einer Chemotherapie, einer zielgerichteten Therapie oder einer Strahlentherapie unterziehen, verändert sich in Ihrem Körper sehr viel. Ihre Zellen erneuern sich langsamer, wodurch die natürliche Schutzschicht Ihrer Haut anfälliger wird.
 
Häufige Beschwerden sind extreme Trockenheit, schuppige Haut, starker Juckreiz, Rötungen und eine erhöhte Sonnenempfindlichkeit. Ihre Haut benötigt in dieser Zeit keine aggressiven Anti-Aging-Produkte, sondern reine Feuchtigkeitsversorgung, Beruhigung und Schutz.
Hier erfährst du, wie du deine Haut in dieser Zeit sicher und sanft pflegen kannst.

Wie wirkt sich eine onkologische Behandlung auf Ihre Haut aus?

Eine Chemotherapie ist eine große Belastung für deinen Körper und deine Haut. Die Chemotherapie zerstört zwar Krebszellen, aber auch andere sich schnell teilende Zellen. Das führt zu Nebenwirkungen wie trockener Haut, brüchigen Nägeln und Haarausfall. Wie kannst du deine Haut während der Chemotherapie am besten gesund halten? Ich gebe dir Tipps für eine sanfteHautpflege während der Chemotherapie.

Bei der Chemotherapie werden Medikamente eingesetzt, die schnell wachsende, sich schnell teilende Zellen zerstören. Dazu gehören die Krebszellen, aber auch andere sich schnell teilende Zellen, beispielsweise in der Haut, im Haar oder in den Nägeln. Aus diesem Grund kann die Haut trocken werden, die Nägel spröde werden oder Haare ausfallen.

Warum ist es wichtig, die Haut gesund zu halten?

Unsere Haut ist unser größtes Organ und erfüllt wichtige Funktionen. Unter anderem schützt sie uns vor der Außenwelt, beispielsweise vor Bakterien und Viren. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass sich Ihre Haut während der Chemotherapie – bei der Ihr Immunsystem geschwächt wird – in bester Verfassung befindet.

Nehmen wir zum Beispiel trockene Haut, eine der Nebenwirkungen der Chemotherapie. Das ist keineswegs nur ein kosmetisches Problem; trockene Haut kann jucken, und durch die kleinen Wändchen, die dabei entstehen, ist die Haut auch anfälliger für Infektionen.

Hautprobleme nach einer Chemotherapie 

Eine Chemotherapie hat verschiedene Auswirkungen auf die Haut. So kann Ihre Haut durch die Chemotherapie trockener und empfindlicher werden und auch empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagieren. Oft entstehen auch kleine Pickelchen, die wie Akne aussehen, aber keine sind.

Eine (extrem) trockene Haut ist anfälliger für Ekzeme und Juckreiz, und es können kleine Wunden entstehen, die sich entzünden. Deshalb ist es so wichtig, die Haut gut zu pflegen.

Welche Hautprobleme du nach der Chemotherapie feststellst, hängt auch von der Art der Chemotherapie ab, die du erhältst. Manche Chemotherapeutika verursachen einen typischen chemotherapiebedingten Hautausschlag mit Trockenheit und Pickeln. Es gibt aber auch Medikamente, die rote Ausschläge, Juckreiz oder Pigmentflecken verursachen usw. – es gibt Dutzende Arten von medikamentenbedingten Hautausschlägen, die nach einer Chemotherapie auftreten können.

Neben den Hautproblemen können auch die Nägel spröder werden.

Chemotherapie und Haare

Neben den Auswirkungen auf die Haut führt eine Chemotherapie leider oft zu Haarausfall. Das liegt daran, dass viele Formen der Chemotherapie darauf abzielen, sich schnell teilende Zellen (die Krebszellen) zu zerstören. Nun gibt es aber auch im Körper selbst Zellen, die sich schnell teilen, nämlich die Haarfollikel. Diese werden daher „versehentlich“ ebenfalls von der Chemotherapie angegriffen.

Eine Kühlkappe hilft, dem Haarausfall entgegenzuwirken. Durch die Kappe wird die Durchblutung der Kopfhaut verringert, wodurch weniger Chemotherapie die Haarfollikel erreicht.

Die Haut bei der Strahlentherapie (Bestrahlung)

Neben der Chemotherapie gibt es auch die Strahlentherapie. Bei dieser Behandlung wird die Haut lokal bestrahlt. Leider wird auch hier die Haut stark belastet. Mehr dazu erfährst du in meinem Blogbeitrag über Bestrahlung und die Haut.

Hautprobleme nach einer Bestrahlung

Genau wie bei der Chemotherapie leidet die Haut auch nach einer Strahlentherapie oft stark. An der bestrahlten Stelle wird die Haut empfindlich. Die Beschwerden treten oft schon innerhalb weniger Tage nach der Bestrahlung auf und halten bis zu ein bis zwei Wochen nach der letzten Bestrahlung an.

Bei leichten Beschwerden handelt es sich um Hautausschlag mit Trockenheit, leichter Rötung und Schuppenbildung. Bei schweren Fällen können auch kleine Wunden und Schwellungen der Haut auftreten.

Wie stark Ihre Haut unter der Bestrahlung leidet, hängt unter anderem von der Bestrahlungsdosis, der Stelle und der Größe der bestrahlten Hautfläche ab.

Pflege der bestrahlten Haut

Es gibt keine Produkte, die die Nebenwirkungen der Strahlentherapie verhindern, aber es gibt solche, die die Beschwerden lindern. Verwenden Sie vor und nach der Strahlentherapie milde Hautpflegeprodukte, die keine reizenden Inhaltsstoffe wie Parfüm oder Alkohol enthalten. Ideal ist es, wenn diese Produkte feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe enthalten, die helfen, die Hautbarriere wiederherzustellen.

Eine Creme darfst du ganz normal täglich auf die Haut auftragen, aber tu dies nur, wenn die Haut intakt ist (trage also keine Creme auf eine Wunde auf).

Die American Academy of Dermatology, die amerikanische Fachorganisation für Dermatologen, gibt weitere Empfehlungen zur Pflege der bestrahlten Haut. Zum Beispiel zum Waschen der Haut: Es ist gut, die Haut täglich mit warmem Wasser zu waschen, aber gehen Sie dabei sanft vor. Also nicht schrubben, keine Waschlappen, keine Peelings und nicht rasieren. Wenn Sie ein Reinigungsprodukt zur Hautreinigung verwenden, wählen Sie ein pH-neutrales Produkt.

Sonnenbaden nach der Bestrahlung?

Im Freien zu sein ist schön. Aber was tun, wenn die Sonne kräftig scheint? Darf man sich nach der Bestrahlung in die Sonne begeben? Leider ist UV-Strahlung nicht gut für die bestrahlte Haut. Halten Sie sich daher so weit wie möglich von der Sonne fern und suchen Sie den Schatten auf. Ist dies nicht sofort möglich, bedecken Sie die behandelte Haut mit UV-schützender Kleidung oder einer Kopfbedeckung. Und wenn dies keine Option ist, tragen Sie Sonnencreme auf.

Eine Sonnencreme, die Sie auf die bestrahlte Haut auftragen, sollte mindestens Lichtschutzfaktor 30 haben und möglichst frei von reizenden Inhaltsstoffen sein.

Die gesunde, nicht betroffene Haut ist nicht unbedingt besonders sonnenempfindlich geworden, aber es ist natürlich weiterhin wichtig, auch diese Haut vor UV-Strahlung zu schützen.

Neben der Sonne sind auch Hitze und Kälte nicht gut für die Haut. Extreme Temperaturschwankungen sollten Sie daher besser vermeiden. Die Haut nach der Bestrahlung zu erwärmen oder zu kühlen, ist daher keine gute Idee.

Pflegehinweise für die Haut nach einer Chemotherapie und Bestrahlung

  • Gehen Sie besonders schonend mit Ihrer Haut um: Verwenden Sie parfümfreie Hautpflegeprodukte. Parfüm ist das Allergen Nummer eins, das Sie jetzt besser meiden sollten.
  • Trage locker sitzende Kleidung, damit die behandelte Hautstelle nicht durch Reibung zusätzlich gereizt wird.
  • Wählen Sie zur Reinigung der Haut Produkte, die mild und pH-neutral sind.
  • Wenn du dich nach einer Bestrahlung draußen in der Sonne aufhältst, ist es besonders wichtig, die Haut mit Sonnencreme einzureiben. Verwende eine parfümfreie Sonnencreme mit LSF 50, die verträgliche UV-Filter enthält und für empfindliche Haut geeignet ist.
  • Wenn Sie Beschwerden oder Fragen zur Haut nach einer Strahlentherapie haben, zögern Sie nicht, sich an Ihren Arzt oder einen Dermatologen zu wenden.

Was sollten Sie nun besser vermeiden?

Viele herkömmliche Kosmetikprodukte enthalten Wirkstoffe oder Zusatzstoffe, die die derzeit besonders empfindliche Hautbarriere direkt reizen können. Verzichten Sie vorübergehend auf Folgendes:
  • Parfüm und Duftstoffe: Synthetische Duftstoffe lösen schnell allergische Reaktionen aus und können zudem Übelkeit verstärken.
  • Aggressive Säuren und Retinoide: Inhaltsstoffe wie Glykolsäure (AHA), Salicylsäure (BHA) und Retinol sind zu intensiv und trocknen die Haut derzeit zusätzlich aus.
  • Mechanische Peelings: Produkte mit harten Körnchen können Mikroverstöße verursachen, was bei geschwächtem Immunsystem das Infektionsrisiko erhöht.
  • Austrocknender Alkohol: Vermeiden Sie Inhaltsstoffe wie „Alcohol Denat“ oder „Ethanol“ auf dem Etikett.
  • Metalle und hormonstörende Substanzen: Einige Marken vermeiden gezielt Metalle (wie Zink) oder Phytoöstrogene in ihren Produkten, da diese mit einer Strahlentherapie reagieren oder den Hormonhaushalt stören können.

Welche Inhaltsstoffe und Produkte sind hingegen sicher?

Entscheiden Sie sich für milde, die Hautbarriere wiederherstellende und pH-hautneutrale Produkte. Achten Sie auf Kennzeichnungen wie „hypoallergen“, „parfümfrei“ oder spezielle onkologische Pflegeserien.
 
Fettende und regenerierende Inhaltsstoffe
Um Risse und extreme Trockenheit zu vermeiden, sind lipidauffüllende und die Hautbarriere wiederherstellende Substanzen unerlässlich. Achten Sie auf:
  • Glycerin und Vaseline: Sie schließen die Feuchtigkeit effektiv ein und lindern durch Trockenheit verursachten Juckreiz.
  • Harnstoff (niedrige Konzentration): Hilft, den Feuchtigkeitshaushalt in den Hautzellen aufrechtzuerhalten.
  • Natürliche Öle: Wie Jojobaöl oder Sheabutter, um die Haut geschmeidig zu halten.
Sichere Produktwahl und Marken
Es gibt Marken, die wissenschaftlich getestete oder speziell zertifizierte Produkte für empfindliche Haut während medizinischer Behandlungen anbieten:
  • La Roche-Posay (Lipikar-Linie): Diese lipidauffüllenden Cremes und Balsame sind hypoallergen und wurden speziell für empfindliche Haut während onkologischer Behandlungen getestet.
  • IK Skin Perfection (Medical-Linie): Diese Marke arbeitet mit einem 100 % sicheren „NO-Label“ (frei von Parabenen, Sulfaten und Duftstoffen) und konzentriert sich speziell auf die Hautpflege bei Krebs.
  • Drs Leenarts: Entwickelt von einem niederländischen Dermatologen, parfümfrei und hervorragend geeignet, um trockene Haut und Juckreiz nach einer Chemotherapie zu lindern.

Außerdem erzähle ich dir in diesem Blog, welche Produkte ich verkaufe, die sicher sind und häufig bei onkologischen Behandlungen zum Einsatz kommen.

Eine sanfte Basis-Pflege für jeden Tag

Halte deine tägliche Routine so einfach wie möglich, um die Haut nicht unnötig zu belasten:
  1. Sanfte Reinigung: Wasche dein Gesicht und deinen Körper mit lauwarmem Wasser (heißes Wasser trocknet die Haut zusätzlich aus). Verwende ein mildes, cremiges Reinigungsöl oder eine Reinigungsmilch ohne Seife oder Sulfate.
  2. Abtupfen, nicht reiben: Tupfen Sie Ihre Haut nach dem Duschen ganz vorsichtig mit einem weichen Handtuch trocken, um Reizungen zu vermeiden.
  3. Großzügig Feuchtigkeit spenden: Trage mindestens zweimal täglich eine reichhaltige, parfümfreie Creme oder Körperlotion auf, solange die Haut noch leicht feucht ist.
  4. Maximaler Sonnenschutz: Chemotherapie und Bestrahlung machen Ihre Haut extrem empfindlich gegenüber UV-Strahlung (Fotosensibilisierung). Cremen Sie exponierte Hautstellen täglich mit einem hochwirksamen, hypoallergenen Sonnenschutz mit LSF 50 ein und meiden Sie die pralle Sonne.

Sprechen Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt ab

Jeder Behandlungsverlauf ist einzigartig. Müssen Sie sich beispielsweise einer Strahlentherapie unterziehen? Dann darf oft unmittelbar vor der Bestrahlung absolut keine Creme auf der zu bestrahlenden Stelle sein. Fragen Sie daher immer Ihre Onkologie-Pflegekraft oder Ihren behandelnden Arzt, welche Produkte speziell zu Ihrem Behandlungsplan passen.
 

Das sagen unsere Marken zur Verwendung ihrer Produkte während einer Krebsbehandlung.

Loveli:

Alle unsere Produkte bestehen zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen, die besonders sanft zu Ihrer Haut sind. Außerdem sind unsere Produkte frei von schädlichen Inhaltsstoffen. Das bedeutet unter anderem, dass sie keine synthetischen Duftstoffe und Konservierungsmittel enthalten, frei von Mikroplastik sind und nicht an Tieren getestet wurden.
 
Die Produkte wurden nicht speziell für Menschen entwickelt oder getestet, die an einer Krankheit leiden. Aber wir erhalten bereits viele positive Rückmeldungen von anderen Lovelees, die sich einer Krebsbehandlung unterziehen. Gerade weil unsere Produkte so hautfreundlich sind und angenehm dezente Düfte haben :-).
 
Dennoch möchten wir betonen, dass wir keine medizinischen Ratschläge geben können. Sollte dein Kunde daher Zweifel hinsichtlich eines Produkts haben, das er/sie verwenden möchte, empfehlen wir, dies kurz mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Auf jeder Produktseite im Webshop findest du eine vollständige Liste der Inhaltsstoffe.

Decaar

Decaar gibt an, dass alle Decaar-Produkte grundsätzlich während einer Chemotherapie verwendet werden können. Allerdings stellen sie häufig fest, dass die Haut in dieser Zeit einen erhöhten Bedarf an Feuchtigkeit und Unterstützung der Hautbarriere hat. Daher kann es sinnvoll sein, den Schwerpunkt der Pflegeroutine auf feuchtigkeitsspendende Produkte zu legen.
Es ist stets ratsam, Ihre Hautpflege mit Ihrem Facharzt zu besprechen.

Ericson Laboratoire

Die Produktlinien von Ericson Laboratoire – Hydra Advanced und Biom+ Sensitive – können während onkologischer Behandlungen bedenkenlos angewendet werden, jedoch sollte stets Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden!

Thank Me Later

Wir können hierzu keine verbindliche Antwort geben. Beim Schutz der Haut während einer Krebsbehandlung spielen weitere Faktoren eine Rolle: ausreichende und häufige Anwendung, Haltbarkeit nach dem Öffnen usw. Wir sind daher stets sehr vorsichtig, wenn es darum geht, diesbezüglich eine Empfehlung abzugeben. Die Produkte sind sicher in der Anwendung, aber bitte immer mit dem Arzt absprechen.

Le Beach & Laouta

Bei Krebserkrankungen (und deren Behandlungen) kann die Haut extrem empfindlich, trocken und anfällig werden. Daher würde ich immer empfehlen, dies zunächst mit dem Arzt oder einem onkologischen Hauttherapeuten abzustimmen.

Am sichersten ist es in der Regel, es einfach zu halten. Setzen Sie auf milde Feuchtigkeitspflege, Hautkomfort und Schutz.

Von Le Beach würde ich vor allem „Recovery“ (Markteinführung erst im September), „Hydra Gold“ für die Feuchtigkeitsversorgung, „CocoMint Splash“ für eine sanfte, seifenfreie Reinigung und „Holliday Skin“ für eine sanfte Bräune in Betracht ziehen. Auch „Laouta Skin Milk“ ist angenehm und sanft. Das hängt alles davon ab, in welchem Zustand sich die Haut gerade befindet.

Ich würde vorerst bei Peelings, Säuren, Selbstbräunern und stark parfümierten Produkten auf Haut, die sonnengebräunt, offen, gereizt oder geschädigt ist, Vorsicht walten lassen.

Lichtschutzfaktor (LSF) ist sehr wichtig, vor allem, weil die Haut oft empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert.

Mein Rat: Testen Sie das Produkt zunächst an einer kleinen Stelle und steigern Sie die Anwendung schrittweise.

Eclat

Da Patienten während einer Krebsbehandlung häufig Medikamente, Chemotherapie oder andere Behandlungen erhalten, dürfen und können wir hierzu keine medizinischen Ratschläge geben. Wir empfehlen daher immer, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zunächst mit dem behandelnden Arzt oder Facharzt zu besprechen.

Unsere Produkte sind Nahrungsergänzungsmittel und keine medizinischen Produkte. Viele Kunden entscheiden sich beispielsweise für den „Marine Collagen Beauty Blend“ zur Unterstützung von Haut, Haaren und Nägeln, doch es ist wichtig, dass ein Arzt beurteilt, ob dies im Rahmen des Behandlungsplans und der Medikamenteneinnahme angemessen ist.

Im Zweifelsfall raten wir stets zur Vorsicht und zur Rücksprache mit dem medizinischen Team.

ZAO

Als Unternehmen dürfen wir keine medizinischen Ratschläge erteilen. Grundsätzlich darf das gesamte Make-up von ZAO verwendet werden. Auch aus der ZAO-Hautpflegeserieist alles erlaubt. Bei den Produkten der ProAge-Linie würde ich etwas vorsichtiger sein. Besprechen Sie dies immer mit Ihrem Onkologen.

Häufig gestellte Fragen zur Hautpflege während einer Krebsbehandlung

  • Welche Seife sollte ich am besten verwenden?
  • Verwenden Sie ausschließlich milde, parfümfreie Seifenersatzprodukte oder alkoholfreie Duschöle, um die Hautbarriere nicht weiter auszutrocknen.
  • Darf ich ein Bad nehmen?
  • Kurze, lauwarme Duschen sind vorzuziehen. Langes Baden in heißem Wasser entzieht der empfindlichen Haut ihren natürlichen Fettfilm.
  • Wie trockne ich meine Haut am besten ab?
  • Reiben Sie die Haut nicht mit einem Handtuch trocken, sondern tupfen Sie sie ganz vorsichtig ab, um Verletzungen und Bläschen zu vermeiden.
  • Welche Inhaltsstoffe sollte ich vermeiden?
  • Vermeiden Sie Produkte mit Alkohol denat, starken Duftstoffen, Fruchtsäuren (AHA/BHA) und Anti-Aging-Wirkstoffen wie Retinol.
  • Darf ich die bestrahlte Stelle eincremen?
  • Tragen Sie niemals einfach so kurz vor der Bestrahlung eine Cremeauf. Besprechen Sie mit dem Strahlentherapie-Team, welche speziellen, fettfreien oder wasserbasierten Cremes nach der Behandlung erlaubt sind.