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Es gibt unzählige Fakten und Mythen rund um die Hautpflege, deine Haut und den richtigen Umgang damit. Zum Beispiel: Stimmt es, dass deine Haut im Winter trockener wird? Ist es eine gute Idee, ein Peeling anzuwenden, wenn deine Haut Probleme hat? Und sind Cremes auf Wasserbasis bei (Frost-)Kälte wirklich geeignet? Im Folgenden habe ich einige Aussagen mit „Fakt oder Mythos“ zusammengestellt und erkläre, warum das so ist! Schau dir die Aussagen zu deiner Haut im Winter an. Und lies gleich meine Tipps und Produktempfehlungen, damit deine Haut im Winter perfekt gepflegt ist.
→ Fakt
Das ist tatsächlich eine Tatsache. Im Winter ist die Haut trockener als im Sommer. Das hängt mit den niedrigeren Temperaturen, aber auch mit der geringen Luftfeuchtigkeit zusammen. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit gibt die Haut mehr Wasser an die Luft ab. Ist die Luftfeuchtigkeit hingegen hoch, gibt die Haut weniger leicht Feuchtigkeit an die Umgebung ab. Denk nur an einen „feuchten“ Sommertag, an dem der Schweiß nur schwer verdunstet und deine Kleidung am Körper klebt. Die relative Luftfeuchtigkeit hängt von der Temperatur ab. Das klingt ein bisschen kompliziert, aber die (relative) Luftfeuchtigkeit kalter Luft sinkt, wenn man die Luft erwärmt. Und genau das passiert natürlich zu Hause im Winter: Wir drehen die Heizung schön auf. Die Folge für Ihre Haut? Draußen hat sie es wegen der Kälte schwer, drinnen wegen der trockenen Luft.
Ich habe dir oben bereits erklärt, dass erwärmte Luft eine relativ geringere Luftfeuchtigkeit aufweist, wodurch sich deine Haut schneller trocken und/oder gespannt anfühlen kann. Bei der „relativen Luftfeuchtigkeit“ wird die Temperatur der Luft berücksichtigt. Je höher die Temperatur der Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Somit sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, wenn die Temperatur steigt und die Menge an Wasserdampf konstant bleibt.
Ein Rechenbeispiel: Bei 0 Grad Celsius beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 85 % und ist somit „hoch“. Wenn diese Luft bei konstanter Wasserdampfmenge auf 20 Grad Celsius erwärmt wird, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit auf 22 % und ist in diesem Fall also „niedrig“.

→ Fakt
Ja, leider stimmt es vollkommen, dass es so aussieht, als hätten wir im Winter mehr Probleme mit Falten. Denn eine niedrige Luftfeuchtigkeit führt zu einer verminderten Feuchtigkeitsversorgung deiner Haut. Eine verminderte Feuchtigkeitsversorgung bedeutet, dass die Haut feuchtigkeitsarm ist. Dies kann zu kleinen Rissen in der Haut führen.
Außerdem führt dies zu einem Verlust an Elastizität. Die Haut sieht dann trockener aus und du wirst wahrscheinlich auch mehr feine Fältchen erkennen. Aber dagegen lässt sich durchaus etwas tun. Was? Das erfährst du weiter unten
→ Fakt
Ja, das stimmt auch ganz und gar. Man nennt das manchmal auch Winterjucken. Trockene Haut kann schneller jucken. Das spürt man zum Beispiel oft an den Schienbeinen. Aber nicht nur dort. Bei niedrigeren Temperaturen und geringerer Luftfeuchtigkeit ist deine Haut ohnehin empfindlicher und wird schneller gereizt. Auch Menschen mit Ekzemen haben bei kalter und trockener Luft oft mehr Beschwerden. Und ja, auch Schals und Mützen können zu Hautirritationen führen, aber das ist eine andere Geschichte.
→ Mythos
Das ist wirklich ein Mythos, denn das Gegenteil ist tatsächlich der Fall! Ein Peeling ist eine Methode, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Dazu verwendet man eine (Frucht-)Säure. Die bekanntesten Inhaltsstoffe sind wahrscheinlich Glykolsäure oder Salicylsäure. Salicylsäure ist etwas milder und eignet sich vor allem für empfindliche und etwas fettigere Haut. Glykolsäure ist etwas besser in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern, und eignet sich gut für trockene Haut. Natürlich kannst du auch ein Gesichtspeeling verwenden. Das ist ein Peeling mit kleinen Körnchen! Es ist jedoch wichtig, dass du es sanft aufträgst!
Durch die regelmäßige Anwendung eines Peelings verschwinden nicht nur die Hautschüppchen (abgestorbene Hautzellen), sondern auch der Feuchtigkeitshaushalt wird enorm unterstützt. Und als Bonus: Alle feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Inhaltsstoffe deiner Creme (die du anschließend sofort aufträgst) können ihre Wirkung besser entfalten! Ach ja, und ich sage es zur Sicherheit noch einmal: Verwende lieber keine grobkörnigen Peelings im Gesicht. Das ist zwar auch eine Form des Peelings, aber für deine empfindliche Gesichtshaut deutlich weniger schonend. Die Körnchen (und oft auch Duftstoffe) können deine Haut nämlich ein wenig schädigen und empfindlicher machen. Entscheide dich also immer für das mildeste Peeling!
➤Tipp: Mildes Peeling von Decaar

→ Fakt
Ja, auch das ist eine Tatsache! Bemerkenswerterweise scheint sich die Haut teilweise an Kälte und trockene Luft anpassen zu können. Zunächst führen diese Bedingungen zu einer Schädigung der Haut, wodurch die Schutzschicht zerstört wird und es zu einer stärkeren Wasserverdunstung kommt usw. In Studien wurde jedoch festgestellt, dass sich die Haut letztendlich auch wieder ein wenig anpassen kann: Die äußerste Hautschicht wird dicker und schließt sich sozusagen, wodurch der Feuchtigkeitsverlust schließlich abnimmt.
Doch auch wenn sich die Haut anpassen kann, ist es dennoch sehr wichtig, sie gut zu pflegen!
→ Fakt
Ja, das ist zwar eine Tatsache, aber es liegt auch ein bisschen anders. Ich erkläre es dir: Du kannst in dieser Jahreszeit durchaus eine Creme auf Wasserbasis verwenden. Allerdings reicht das für viele Menschen gerade nicht aus. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du verwendest weiterhin dasselbe Produkt und trägst eine dünne Schicht fettige Creme darüber auf, oder du kaufst ein neues Produkt. Beachte jedoch, dass bestimmte Wirkstoffe in einer nicht allzu fettigen Creme besser wirken können. In diesem Fall ist es besser, eine dünne Schicht über deine normale Creme aufzutragen. Wirkstoffe, die gut gegen trockene Haut wirken und die Poren nicht verstopfen, sind Petrolatum, Glycerin, Ceramide und Dimethicon. Auch feuchtigkeitsspeichernde Substanzen wie Kollagen und Hyaluronsäure sowie die Hautbarriere wiederherstellende Substanzen wie Niacinamid sind hilfreich.
Achtung: Wenn du dich wirklich in die extreme Kälte begibst, ist es ratsam, ein Produkt zu verwenden, das nicht allzu viel Wasser enthält. Am besten natürlich mit einem Lichtschutzfaktor (LSF)!
➤Tipp: Entscheide dich für ein Produkt, das die Schutzschicht deiner Haut unterstützt. Ich empfehle dir hierfür die Decaar Hydro Absolute Hydro+ Creme. Diese Creme pflegt die Haut an kalten Tagen einfach wunderbar!
Auf dem Foto unten siehst du die Decaar Absolute Hydro + Creme für sehr trockene Haut. Klicke auf das Foto, um es dir direkt anzusehen oder in deinen Warenkorb zu legen!
→ Fakt
Leider ist das wirklich wahr. So verlockend und herrlich es auch sein mag, wenn dir kalt ist: Vermeide lange, heiße Duschen oder Bäder. Seltsamerweise gibt es fast nichts, was deine Haut so stark austrocknet wie unsere tägliche Körperreinigung. Da ein lauwarmes Bad bei diesem Wetter nicht besonders attraktiv ist, empfehle ich, nicht zu oft und nicht zu lange zu baden. Und bitte: Wenn du unter trockener Haut leidest, gib auf keinen Fall Badezusätze ins Bad, die nicht ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe enthalten! Und verzichte auf Duschprodukte, die echte „Seife“ enthalten. Entscheide dich für natürliche Produkte, die die Haut nicht belasten, wie zum Beispiel die Loveli-Körperpflege oder die zZacht-Körperpflege. Und creme dich nach dem Duschen oder Baden großzügig ein.
➤Tipp:Gib etwas Öl ins Badewasser. Eine Tassesehr fein gemahlene Haferflocken ist ebenfalls eine gute Idee. Das hilft, ein Austrocknen deiner Haut zu verhindern.
→ Fakt
Ja, es klingt vielleicht etwas seltsam, aber das funktioniert wirklich! Probier es doch einfach mal aus. Du wirst sehen, was für eine Wirkung das hat! Im Gesicht kannst du das direkt nach der Reinigung tun oder nach der Anwendung eines Toners oder eines Serums. Aber probier es auch mal am Rest deiner Haut aus. Ich creme mich immer direkt nach dem Duschen ein, wenn meine Haut noch ein bisschen feucht ist. Dann können die Inhaltsstoffe meines Körperpflegeprodukts besser wirken. Wähle übrigens ein Körperpflegeprodukt, das mehr kann als nur Feuchtigkeit spenden und die Haut geschmeidig machen. Ein Produkt, dem auch Wirkstoffe wie Antioxidantien zugesetzt sind.
→Fakt / Mythos
Das ist nicht wirklich eine Tatsache, aber auch nicht wirklich ein Mythos. Es sieht nämlich etwas anders aus. Man sollte auf keinen Fall weniger reinigen, aber eine andere Reinigungsmethode kann manchmal eine gute Idee sein. Verwendest du normalerweise ein leichtes Reinigungsmittel, das ein wenig schäumt? Dann kann es angenehm sein, dieses (vorübergehend) gegen ein cremiges oder milchiges Produkt oder ein Reinigungsmittel mit Ölzusatz auszutauschen. Und wenn du gerade sehr unter trockener Haut leidest, kannst du morgens getrost auf die Reinigung mit einem Reinigungsmittel verzichten. Das Abspülen mit Wasser ist in Ordnung. Danach könntest du auch ein Gesichtswasser verwenden. Dieses Produkt (sofern es gut formuliert ist) beruhigt die Haut und unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt. Außerdem sorgt es dafür, dass die Wirkstoffe deiner Creme besser aufgenommen werden.
Nachdem ich oben die Grundsätze erläutert habe, habe ich noch einige nützliche Tipps für dich, damit du deine Haut zu Hause während der kalten Winterzeit gut pflegen kannst.
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna










