Wenn du schwanger bist, passiert unglaublich viel mit deinem Körper. Nicht nur dein Bauch wächst durch den wertvollen Inhalt, auch deine Haut verändert sich unter dem Einfluss von Hormonen. Zusammen erhöht das das Risiko für Dehnungsstreifen (Schwangerschaftsstreifen) und juckende Haut. Die Wahrscheinlichkeit, dass du davon betroffen bist, liegt bei etwa 70 %. Das ist ziemlich viel.
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Wie kannst du deine Haut während der Schwangerschaft am besten pflegen, um sie geschmeidig, weich und elastisch zu halten und so dasRisiko für Dehnungsstreifen und Juckreiz so gering wie möglich zu halten? Und was kannst du tun, wenn du während der Schwangerschaft doch Dehnungsstreifen bekommen hast? Ich werde dir alles darüber erzählen!

Schwangerschaftsstreifen
Schwangerschaftsstreifen entstehen, wenn Ihr Körper schneller wächst, als Ihre Haut mithalten kann. In der Unterhaut entstehen buchstäblich kleine Risse im Bindegewebe, damit sich die Haut in dem Tempo dehnen kann, in dem sich Ihr Körper verändert. Das passiert nicht nur während der Schwangerschaft. Auch bei schnell wachsenden Jugendlichen sieht man häufig, wie solche Streifen entstehen. In diesem Fall spricht man oft von Striae.
In der Schwangerschaft treten Striae meist ab dem Ende des zweiten Trimesters auf (also nach etwa 6 Monaten). Ob du davon betroffen sein wirst, hängt unter anderem von deinem Alter, der Beschaffenheit deiner Haut und deinen Genen ab. Jüngere Frauen haben eine straffere Haut und daher ein höheres Risiko für Striae; auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Wenn deine Mutter während ihrer Schwangerschaft unter Schwangerschaftsstreifen litt, ist das Risiko für Striae bei dir ebenfalls größer. (Allerdings kannst du natürlich auch die Gene deines Vaters in Bezug auf die Hautveranlagung geerbt haben.)
Glücklicherweise kannst du deiner Haut helfen, indem du sie gut auf das Wachstum vorbereitest. Denn eine geschmeidige und gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut ist elastischer und belastbarer als eine trockenere Haut. Das kannst du dir sicher gut vorstellen. Gerade während der Schwangerschaft ist deine Haut jedoch trockener als sonst. Durch das Wachstum deines Babys und die rasenden Hormone kann deine Haut jetzt trocken werden und jucken, und auch Ekzem-Beschwerden können sich verschlimmern. Deine übliche Pflegeroutine reicht daher oft nicht mehr aus. Du musst wirklich noch einen Gang zulegen.
Wie verringert man das Risiko von Schwangerschaftsstreifen?
Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen du das Risiko von Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder verringern kannst. Im Folgenden gebe ich dir einige Tipps.
Eincremen, eincremen, eincremen
Deine Haut gut einzucremen ist der erste Tipp. Verwende dazu ein Hautöl, das vollkommen rein ist und eine Kombination aus Fettsäuren enthält, die den Fettsäuren deiner eigenen Haut ähneln.
Achtung: Viele Körper- oder Massageöle enthalten Mineralöl als Hauptbestandteil. Mineralöl klingt vielleicht sehr natürlich, ist aber genau das Gegenteil: Es wird aus Erdöl hergestellt. Ja, genau das Erdöl, aus dem Benzin hergestellt wird. Mineralöl ist nämlich das billigste Öl überhaupt. Es fühlt sich zwar sehr angenehm auf der Haut an, enthält aber keinerlei Nährstoffe und überzieht deine Haut mit einem Film, wodurch deine Haut keine Feuchtigkeit verdunsten kann.Durch diesen künstlichen Schutzfilm verliert deine Haut die Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren.
Du erkennst dieses Mineralöl auf dem Etikett an den Bezeichnungen Paraffin oder Petrolatum. Überprüfe das unbedingt, denn gerade in dieser wichtigen Zeit möchtest du doch nur die besten Nährstoffe auf deiner Haut haben, oder?
Loveli hat eine spezielle Pflegeserie für Schwangere und Babys entwickelt. Ein Produkt daraus ist das Loveli Poppy Love Body Oil. Es wurde speziell für Schwangere, Mütter und ihre Babys entwickelt. Es enthält eine Kombination aus 5 verschiedenen pflanzlichen Ölen, die besonders sanft sind und deine Haut mit den Vitaminen und Fettsäuren versorgen, die sie braucht.
Creme deine Haut, insbesondere deinen Bauch, zweimal täglich ein, um sie geschmeidig und weich zu halten und trockener, juckender Haut vorzubeugen. Natürlich kannst du auch deine Brüste, Arme und Beine eincremen. Auch diese können während der Schwangerschaft an Volumen zunehmen. Es ist ratsam, damit bereits zu Beginn deiner Schwangerschaft zu beginnen. Wenn du erst damit anfängst, wenn dein Bauch schon wächst, bist du eigentlich schon ein bisschen zu spät dran.
Massieren
Da du deine Haut ohnehin zweimal täglich eincremst, ist das deine Gelegenheit, dir einen kleinen Moment für dich selbst und das Kleine in deinem Bauch zu gönnen. Das Öl braucht ja ohnehin etwas Zeit, um einzuziehen. Nimm dir die Zeit, das Öl in Ruhe einzumassieren. Die Massage sorgt für eine bessere Durchblutung deiner Haut und des darunterliegenden Bindegewebes und hilft, deine Haut geschmeidig zu halten.
Mach es dir also zu einem ganz persönlichen Ritual, das Öl ein wenig zu erwärmen (zum Beispiel, indem du die Ölflasche in ein Glas mit warmem Wasser stellst) und gib deiner Haut alle Zeit der Welt, das Öl mit all seinen wertvollen Nährstoffen aufzunehmen, indem du ihr eine herrliche Massage gönnst. Währenddessen verbindest du dich mit dem kleinen Wunder in deinem Bauch.
Feuchtigkeit von innen
Ob du nun schwanger bist oder nicht: Deine Haut spiegelt wider, wie es deinem Körper geht. Trockene Haut ist eigentlich ein Zeichen dafür, dass du mehr Flüssigkeit brauchst. Achte während deiner Schwangerschaft besonders darauf, dass du mindestens zwei Liter Wasser trinkst, um ausreichend hydriert zu sein. Wenn du Durst verspürst, ist es eigentlich schon zu spät, um zu trinken. Bist du gut hydriert, ist es deine Haut auch. Und eine geschmeidige, weiche Haut ist weniger anfällig für Dehnungsstreifen.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, immer eine Flasche Wasser dabei zu haben, und stellen Sie eine schöne Kanne mit Wasser gut sichtbar hin, damit Sie das Trinken nicht vergessen. Mein Favorit ist eine Kanne mit kaltem Wasser, in die ich ein paar Gurkenscheiben gebe. Oder einen Zweig Minze oder eine Zitronenscheibe.
Beweg dich
Manchmal ist es vielleicht schwierig, wenn du sehr müde bist oder unter Übelkeit leidest, aber achte darauf, dass du dich während deiner Schwangerschaft weiterhin bewegst. Je mehr du dich bewegst, desto besser ist die Durchblutung deiner Haut. Eine gut durchblutete Haut ist geschmeidig und elastisch, was dazu beitragen kann, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Gleichzeitig gibt es dir zusätzliche Energie, hilft dir, gesund zu bleiben, und kann zudem dazu beitragen, geschwollene Knöchel zu vermeiden.
Achte dabei aber gut auf deinen Körper. Achte darauf, dass dir nicht zu warm wird und du es nicht übertreibst. Wenn du dabei noch sprechen kannst, ist das ein gutes Zeichen für das richtige Maß. Entscheide dich für einen guten Schwangerschaftskurs oder eine gute Betreuung, denn dein Körper funktioniert jetzt etwas anders als vor der Schwangerschaft.
Vergiss deine Vitamine nicht
Während der Schwangerschaft verbraucht dein Körper besonders viele Nährstoffe von dir. Natürlich ist es für dein Baby und für dich selbst äußerst wichtig, jetzt ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Nährstoffe aufzunehmen – durch gesunde Ernährung und die Einnahme eines guten Nahrungsergänzungsmittels speziell für Schwangere. Aber wusstest du, dass Vitamin C und D sowie das Mineral Zink helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen? In Nahrungsergänzungsmitteln für Schwangere ist bereits die richtige Dosierung enthalten. Außerdem kannst du dich auch für ein Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren entscheiden. Diese helfen dir, deine Haut von innen heraus geschmeidig zu halten.
Verwende täglich einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor
Gerade wenn du schwanger bist, ist es besonders wichtig, dich vor der Sonne zu schützen. Du möchtest jetzt auf keinen Fall, dass deine Haut einen Sonnenbrand bekommt. Deine Haut ist während der Schwangerschaft empfindlicher, was auch zu einer Schwangerschaftsmaske führen kann. Vermeide daher möglichst direkte Sonneneinstrahlung, und wenn du dich länger in der Sonne aufhältst, schütze deine Haut gut mit Kleidung und Sonnencreme. Vergiss dabei aber nicht, dass du auch Vitamin D brauchst. Auch Vitamin D hilft dabei, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Schon ein paar Minuten Sonnenlicht pro Tag reichen aus, um etwas zusätzliches Vitamin D zu bilden.
Trage daher jeden Tag Sonnencreme oder eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor auf .
Verwende ein Deodorant gegen hormonbedingtes Schwitzen!
Wenn du schwanger bist, spielen deine Hormone wirklich ein bisschen verrückt. Das merkst du nicht nur an deiner Haut, sondern auch ganz deutlich an deinem Schweißgeruch. Durch die hormonellen Veränderungen kann dein Schweißgeruch plötzlich unangenehm werden – auch wenn du das normalerweise gar nicht gewohnt bist! Es ist wichtig, dann ein Deodorant zu verwenden, das kein Aluminium oder andere störende Inhaltsstoffe enthält. Loveli hat ein sehr gutes aluminiumfreies Deodorant im Sortiment, das gegen hormonbedingtes Schwitzen hilft.
Hoffentlich helfen dir diese Tipps dabei, deine Haut schön glatt, geschmeidig und gesund zu halten, damit du während deiner Schwangerschaft mit einem wunderschönen Glow strahlst. Sollte es dennoch passieren, dass sich Schwangerschaftsstreifen abzeichnen, ist es Zeit, etwas Besonderes auszuprobieren.
Was kannst du tun, wenn du doch Schwangerschaftsstreifen bekommst?
Wenn doch ein paar kleine Dehnungsstreifen entstehen oder du inzwischen entbunden hast, lässt sich das nicht mehr wirklich beheben. Deine Haut bildet subkutane Narben, die sich als rosa, rote oder violette Streifen zeigen: Stretch Marks oder Schwangerschaftsstreifen. Und es braucht vor allem Zeit, bis diese wieder verblassen. Die gute Nachricht: Die Dehnungsstreifen werden mit der Zeit tatsächlich weniger sichtbar.
Frische Dehnungsstreifen jucken oft und sind kräftig gefärbt. Eincremen hilft in diesem Fall auf jeden Fall gegen den Juckreiz. Solange die Schwangerschaftsstreifen noch kräftig gefärbt sind, hast du noch die Chance, deiner Haut bei der Regeneration zu helfen und die Streifen weniger sichtbar zu machen. Indem du eine reichhaltige Creme aufträgst, die regenerierende Öle, Butter und Extrakte enthält. Wie zum Beispiel Kokosöl, Sheabutter und Ringelblumenextrakt. All das findest du in derLoveli Poppy Love Body Cream. Diese Inhaltsstoffe wirken wundheilend und hautregenerierend und können zusammen mit Vitamin E deiner Haut helfen, sich zu erholen und Juckreiz vorzubeugen.
Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du deine Dehnungsstreifen zusätzlich mitHyaluronsäure eincremen. Hyaluronsäure versorgt deine Haut bis in tiefere Hautschichten mit Feuchtigkeit, und es ist erwiesen, dass sie bei Dehnungsstreifen wirkt (Quelle). Allerdings ist sie etwas teurer. DasLoveli Eye Serumist vollgepackt mit Hyaluronsäure und eignet sich nicht nur für die Fältchen um deine Augen ;-). Pass gut auf dich auf in dieser besonderen Zeit, in der sich so vieles für dich verändert. Und solltest du doch Schwangerschaftsstreifen bekommen, dann sei dir bewusst, dass du nicht die Einzige bist.Zwischen 50 % und 90 % der schwangeren Frauen sind davon betroffen. Und auch wenn es dir vielleicht schwerfällt, stolz auf deine Streifen zu sein, sind sie doch eine Erinnerung an eine ganz besondere Zeit!

Hoffentlich helfen dir diese Tipps dabei, die Schwangerschaft unbeschadet zu überstehen, möglichst wenige Schwangerschaftsstreifen zu bekommen und dein Hautgefühl so wenig wie möglich von Spannungsgefühlen und Trockenheit beeinträchtigen zu lassen.
Sind deine Produkte nach der Geburt noch nicht aufgebraucht? Kein Problem! Diese Loveli Poppy Love-Produkte sind auch wunderbar für dein Baby geeignet!
Häufig gestellte Fragen zur Hautpflege während der Schwangerschaft
- Welche Inhaltsstoffe sollte ich unbedingt vermeiden?
Am wichtigsten istRetinol (Vitamin A)und alle davon abgeleiteten Stoffe (wie Retinoide). Hohe Dosen werden mit Geburtsfehlern in Verbindung gebracht. AuchHydrochinon(gegen Pigmentflecken) wird nicht empfohlen. - Sind Säuren wie Salicylsäure (BHA) unbedenklich?
In geringen Konzentrationen (unter 2 %) in einem Gesichtsreiniger ist dies in der Regel unbedenklich, doch viele Experten empfehlen, während der Schwangerschaft auf mildere Säuren wieMilchsäureoderGlykolsäure(AHA) umzusteigen. - Darf ich Selbstbräuner verwenden?
Ja, der Wirkstoff (DHA) in Selbstbräunern dringt nicht tiefer als bis in die oberste, abgestorbene Hautschicht ein und gilt als sicher. Achte jedoch darauf, die Sprühvarianten nicht einzuatmen. - Was ist Melasma und wie kann ich es vorbeugen?
Melasma sind dunkle Flecken im Gesicht, die durch Östrogenschwankungen entstehen. Die einzige wirkliche Vorbeugung iststrenger Sonnenschutz. Verwende täglich eine mineralische Sonnencreme mit LSF 50, auch an bewölkten Tagen. - Verschwinden diese Flecken nach der Entbindung wieder?
Oft schon, aber es kann Monate dauern, bis sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert hat. Manchmal bleiben sie leicht sichtbar, sodass eine spätere Behandlung mit Vitamin C oder Niacinamid erforderlich ist. - Warum bekomme ich plötzlich wieder Pickel?
Durch den Anstieg des Progesterons produzieren Ihre Talgdrüsen mehr Talg. Dies kann zu verstopften Poren und Akne führen, insbesondere im Bereich des Kinns und der Kieferlinie. - Was ist eine sichere Alternative zu aggressiven Mitteln gegen Akne?
Azelainsäureist der „heilige Gral“ während der Schwangerschaft. Sie ist sicher, wirkt gegen Bakterien und hilft gleichzeitig gegen Pigmentflecken. - Hilft das Eincremen wirklich gegen Striae (Schwangerschaftsstreifen)?
Wissenschaftlich gesehen sind Striae vor allem genetisch bedingt und entstehen in den tieferen Hautschichten, in die Cremes kaum vordringen. Die Haut mitMandelöloderSheabuttergeschmeidig zu halten, lindert jedoch den Juckreiz und hält die Hautbarriere gesund. - Warum juckt mein Bauch so stark?
Die Haut dehnt sich schnell aus, was zu Trockenheit und Reizungen führt. Lauwarmes Duschen und das Auftragen eines reichhaltigen Balsams direkt danach helfen, die Nervenenden zu beruhigen.
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna

