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Wenn du unter Hormonschwankungen leidest, kann das erhebliche Auswirkungen auf deinen Körper haben. Zum Beispiel auf deine Stimmung, deine Konzentration, deinen Appetit und deinen Schlaf. Und leider manchmal auch auf deine Haut. Tausende Frauen sehen jeden Monat im Spiegel genau, wie es um sie steht: Mal sind es Pickel, noch mehr Pickel, dann wieder trockene Haut und manchmal gerade besonders empfindliche Haut – und dieser Zyklus wiederholt sich jeden Monat aufs Neue. Hormone können leider deine Haut ganz schön durcheinanderbringen, vor allem in der zweiten Hälfte deines Zyklus. Aber die gute Nachricht ist: Du kannst das bei deiner Hautpflege ein wenig vorwegnehmen. In diesem Blog erzähle ich dir alles über Pickel während und rund um deine Periode. Hoffentlich hilft dir das weiter. Viel Spaß beim Lesen.
Diese Hautpflege hilft perfekt bei Pickeln, die während deiner Periode entstehen ->
Wenn du jeden Monat während deiner Periode unter Pickeln leidest, liegt das an hormonellen Schwankungen, insbesondere an einem erhöhten Östrogen- und Progesteronspiegel. Diese Hormone regen die Talgdrüsen an, sodass sie mehr Talg produzieren. Du hast also mehr Talg auf deiner Haut. Dieser Talg kann sich mit abgestorbenen Hautzellen und Bakterien vermischen, was zu Pickeln führt.

Da es während deiner Menstruation zu hormonellen Schwankungen kommt, kannst du kurz vor Beginn deiner Periode plötzlich Pickel bekommen. Das liegt daran, dass die Hormone Östrogen und Progesteron die Talgproduktion anregen. Wenn Talg zusammen mit abgestorbenen Hautzellen und Bakterien die Poren verstopft, kann dies zu Pickeln und/oder Mitessern führen.
Wenn du unter Akne leidest und wissen möchtest, ob sie hormonell bedingt ist, lässt sich das relativ leicht feststellen. Bei gewöhnlicher Akne ist der Befall meist den ganzen Monat über gleichmäßig. Bei hormoneller Akne hingegen schwankt der Befall im Laufe des Monats stark. In den ersten zwei Wochen ist deine Haut abwechselnd trockener und ruhiger, in den anderen zwei Wochen ist sie unruhiger und weist Pickel auf.
Wenn du unter hormoneller Akne (Pickel rund um die Menstruation) leidest, ist es wichtig, eine gute Pflegeroutine zu entwickeln. Eine solche Pflegeroutine umfasst:

Wenn du unter gewöhnlicher Akne leidest, hast du den ganzen Monat über Akne. Manchmal kann sie etwas stärker oder etwas schwächer ausgeprägt sein, aber sie verschwindet nicht wirklich. Außerdem sind die Entzündungen oft schlimmer, wenn du echte Akne hast.
Wenn du hormonelle Akne hast, sieht es im Laufe des Monats ganz anders aus. In den ersten zwei Wochen des Monatszyklus ist deine Haut abwechselnd empfindlicher, trockener und ruhiger, in den anderen zwei Wochen ist sie unruhiger und neigt zu Pickeln. Wie sich die Haut während der Menstruation verhält und in welchen Wochen des Monats es schlimmer ist, erzähle ich dir weiter unten in diesem Blog.
In welchem Alter hormonelle Akne aufhört, lässt sich schwer sagen. Manche Frauen haben noch Akne, wenn sie sich der Wechseljahre nähern, oder gerade wieder, wenn sie sich in den Wechseljahren befinden. Hormone machen manchmal verrückte Dinge, und jede reagiert doch wieder anders darauf.
Allerdings treten die meisten Fälle von hormoneller Akne, also Pickel rund um die Menstruation, in der Pubertät auf. Die Pubertät dauert etwa von 10 bis 18 Jahren. Das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich.
Hormonelle Akne lässt sich nicht vollständig verhindern, da du keine vollständige Kontrolle über deine Hormone hast. Wofür du jedoch sorgen kannst, ist, dass dudich gesund ernährst und ausreichend schläfst. Durch eine gesunde Ernährung stabilisierst du deinen Blutzuckerspiegel so gut wie möglich. Auch Bewegung kann bei den Schwankungen helfen. Außerdem ist es natürlich wichtig, auf eine gute Hygiene zu achten, beispielsweise durch eine sorgfältige Hautpflege.
In jeder Woche des Menstruationszyklus kann sich die Haut anders anfühlen. Ich werde dir kurz erklären, was du in welcher Woche erwarten kannst:
In dieser ersten Woche des Zyklus ist der Östrogenspiegel immer niedrig, beginnt aber langsam wieder anzusteigen. Vielleicht leidest du jetzt unter trockener Haut? Achte darauf, dass der Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut im Gleichgewicht bleibt, und verwende besonders feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe. In dieser Zeit ist dein Körper aufgrund eines Anstiegs der Prostaglandine (auch Progesteron genannt) etwas empfindlicher als sonst. Behandlungen wie Wachsen oder Epilieren können jetzt beispielsweise schmerzhafter sein. Außerdem ist es jetzt besonders wichtig, dass du deine Haut mit einem guten Sonnenschutzprodukt, wie zum Beispiel einer Tagescreme mit mindestens LSF 30, vor UV-Schäden schützt.
Die zweite Woche des Menstruationszyklus, also die Woche nach deiner Periode, istin Bezug auf die Haut die„schönste“ Woche. In diesem Abschnitt des Zyklus erreicht der Östrogenspiegel seinen Höhepunkt und es entsteht ein schönes Gleichgewicht mit dem anderen weiblichen Sexualhormon Progesteron. Die Haut sieht nun zart und strahlend aus und ist gut mit Feuchtigkeit versorgt. Doch egal, wie ruhig und schön die Haut jetzt auch aussieht: Bleibe deiner Pflegeroutine treu. Denn der Hormonzyklus ist inzwischen schon wieder in vollem Gange und steuert auf einen neuen Eisprung sowie den damit einhergehenden Rückgang des Östrogenspiegels zu.
Die meisten Hautprobleme treten in der zweiten Hälfte des Zyklus auf, sagen wir mal in Woche 3 und 4. Also nach dem Eisprung, der etwa in der Mitte stattfindet, etwa vierzehn Tage vor der Menstruation. Das ist ungefähr zu Beginn von Woche 3. Das ist die „schlechteste“ Zeit für die Haut. Nachdem der Höchstwert erreicht ist, beginnt der Östrogenspiegel nun zu sinken und Testosteron erhält „mehr Spielraum“. Diese „männliche Verschiebung“ wirkt sich unter anderem auf die Talgproduktion aus; diese nimmt zu. Dadurch können die Poren verstopfen und Pickel entstehen.
Nach den schlimmsten Hautproblemen – und einer Reihe weiterer unangenehmer Beschwerden wie einem aufgeblähten Bauch und schmerzenden Brüsten – setzt dann am Ende der vierten Woche die Menstruation selbst ein.
Ja, auf jeden Fall – die Einnahme der Antibabypille wirkt sich auf die Haut aus. Je nach Art der Pille können sich bestimmte Hautbeschwerden wie Pickel verschlimmern, manchmal aber auch verbessern. Mehr noch: Es gibt Antibabypillen, die speziell bei schweren Akne-Beschwerden verschrieben werden. Es ist jedoch wichtig abzuwägen, ob die Vorteile der Pille für die Haut die Nachteile für deinen Körper aufwiegen. Schließlich nimmst du damit Hormone ein.
Versuche immer zuerst, gemeinsam mit einer Kosmetikerin oder einer Hauttherapeutin eine gute Pflegeroutine zu entwickeln, und wenn das wirklich nichts bringt, besprich die Vor- und Nachteile gründlich mit deinem Hausarzt.
Hast du noch Fragen oder möchtest du meinen Blog ergänzen?
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna
