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Wusstest du, dass viele Pflegeprodukte und Make-up-Artikel Kunststoffe enthalten? Es handelt sich dabei um sogenannte Mikroplastikpartikel. Wir wissen das schon seit Langem und haben uns deshalb auf die Suche nach besseren Kosmetikprodukten ohne diese Mikroplastikpartikel gemacht. Im Folgenden erzählen wir dir mehr über Mikroplastik, in welchen Produkten es vorkommt und wie du erkennen kannst, ob es in deinen Produkten enthalten ist.
Auf den Etiketten von Kosmetika ist es nicht immer leicht zu erkennen, aber es kann dennoch enthalten sein: Plastik. Keine großen Stücke, sondern kleine Partikel von 0,5 Millimetern oder kleiner, auch Mikroplastik genannt.
Diese Mikroplastikpartikel sind in der Grundmischung einiger Pflegeprodukte enthalten. Zum Beispiel in Shampoo, Zahnpasta, Foundation, (Sonnenschutz-)Creme und Lippenstift. Sie können dafür sorgen, dass das Produkt besser wirkt. Sonnencreme lässt sich dadurch besser verteilen, Shampoo und Spülung lassen sich besser ausspülen und Deodorant wirkt effektiver.
Darüber hinaus gibt es Mikroplastik, das bewusst für die Peeling-Wirkung zugesetzt wird. Diese Partikel, auch Mikroperlen genannt, sind vor allem in Peelings und Zahnpasta enthalten.
Glücklicherweise sind immer weniger Mikroperlen in den Produkten zu finden. Die europäische Kosmetikindustrie hat beschlossen, Mikroperlen freiwillig aus diesen Produkten zu entfernen. Dies geschieht schrittweise. Ab 2020 müssen sie vollständig verschwunden sein. Derzeit sind bereits 98 Prozent der Produkte frei von diesen Kunststoffen, die durch natürliche Inhaltsstoffe wie Fruchtsamen, Sand und gemahlenen Bambus ersetzt werden.
Wenn man sich die Haare mit einem herkömmlichen Shampoo wäscht, duscht oder Geschirr spült, gelangen Mikroplastikpartikel ins Wasser. Der NCV weist darauf hin, dass die Kosmetikbranche 0,3 Prozent (35.000 Tonnen) zur Gesamtmenge an Plastik beiträgt, die in Meere und Ozeane gelangt (12,2 Millionen Tonnen).
Es ist sogar so, dass man bei manchen Lippenstiften buchstäblich Mikroplastik auf die Lippen aufträgt. Diese Kunststoffe werden hinzugefügt, damit der Lippenstift lange hält. Vielleicht schluckt man sie sogar selbst. Ich denke, als Verbraucher möchte man wissen, welche Auswirkungen das hat. Allerdings werden Kosmetikprodukte vor ihrer Markteinführung umfassend auf ihre Sicherheit geprüft.
Mikroplastik lässt sich ebenso wie Mikroperlen durch natürliche Materialien ersetzen. Leider wurde für manche Inhaltsstoffe noch kein geeigneter Ersatz gefunden. Manche Produkte müssten dann komplett neu entwickelt werden. Aber glücklicherweise kommen immer mehr plastikfreie Produkte auf den Markt. Wie zum Beispiel Fußcreme, Zahnpasta, Shampoo, Haarspülung usw.
Die „Plastic Soup“-Stiftung geht davon aus, dass Kosmetika in zehn bis zwanzig Jahren kein Plastik mehr enthalten werden. Das kostet Zeit und Geld, aber ich bin überzeugt, dass sich die Situation ändern wird.
Unten siehst du ein Foto der Marke Loveli. Loveli verwendet in seinen Produkten kein Plastik und nutzt, wenn möglich, Zuckerrohr zur Herstellung der Tuben. Möchtest du dir die Loveli-Produkte genauer ansehen? Dann klicke auf das Foto unten.
Wenn du lieber kein Plastik in deinen Kosmetika oder Pflegeprodukten haben möchtest, musst du genau hinschauen. Das bedeutet also, die Verpackungen zu lesen. In der Inhaltsstoffliste der Produkte sind Kunststoffe unter „Polymere“ aufgeführt, aber nicht alle Polymere sind Kunststoffe.
Die Plastic Soup Foundation hat Listen zusammengestellt, in denen alle 550 polymeren Stoffe aufgeführt sind, die Kunststoff enthalten. Wenn du wissen möchtest, ob deine Produkte schädliche Polymere oder Mikroplastik enthalten, lade dir diese App herunter: Beat the Microbead-App
Außerdem kannst du auf bestimmte Gütesiegel achten, wie zum Beispiel Ecocert Organic & Natural, NaTrue, Cosmebio Bio & Eco, BDIH und das Europäische Umweltzeichen.
Wenn das untenstehende Logo auf Ihrer Verpackung zu sehen ist, wissen Sie, dass Ihre Produkte plastikfrei sind!
Glücklicherweise gibt es auch immer mehr Marken, die Tuben aus Zuckerrohr verwenden. Diese Tuben findest du unter anderem bei Decaar und bei Loveli.
Unten siehst du ein Foto von ZAO-Make-up. Schau dir die Produkte schnell an, indem du auf das Foto klickst!
Was hältst du von Plastik in Kosmetika? Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Artikel.
Strahlende Grüße, Sandra
