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So liest du die Inhaltsstoffliste deiner Kosmetikprodukte

So liest du die Inhaltsstoffliste deiner Kosmetikprodukte

So liest du die Inhaltsstoffliste deiner Kosmetikprodukte

Zunächst einmal: Toll, dass du mehr darüber erfahren möchtest, was in den Kosmetikprodukten enthalten ist, die du täglich auf deine Haut aufträgst. Ich stelle fest, dass immer mehr Frauen in meinem Umfeld bewusste Kaufentscheidungen treffen wollen, und das freut mich sehr. Denn das ist nicht nur eine gute Entwicklung für dich selbst, sondern durch bewussten Einkauf hast du auch Einfluss auf die Hersteller von Kosmetikprodukten.

Superfoods, Powerfoods sowie Bio-Gemüse und -Fleisch liegen voll im Trend. Du weißt, dass das, was du isst, direkten Einfluss auf deinen Körper und darauf hat, wie du dich fühlst. Und hin und wieder machst du vielleicht auch noch eine Entgiftungskur. Gut so!
Aber wusstest du, dass das, was du auf deine Haut aufträgst, genauso viel Einfluss hat wie das, was du isst? Wir geben dir ein paar Beispiele.

Was du auf deine Haut aufträgst, wird von deinem Körper aufgenommen.

60 % der Kosmetikprodukte, die du auf deine Haut aufträgst, werden von deinem Körper aufgenommen. Es bleibt nicht auf deiner Haut, sondern gelangt tatsächlich in deinen Blutkreislauf, in deine Drüsen und so in deinen gesamten Körper. Denk nur an Medikamente, die du auf deine Haut auftragen musst, oder zum Beispiel Nikotinpflaster. Du klebst sie auf deine Haut und sie wirken auf deinen körperlichen Nikotinbedarf ein. Das gilt zum Beispiel auch für das Aluminium in deinem Deodorant. Und das gilt auch für Konservierungsstoffe. Was du auf deine Haut aufträgst, solltest du also eigentlich auch essen können. Bei unseren Marken Loveli und Oolaboo ist das glücklicherweise möglich. Die könntest du also technisch gesehen essen. Ob es schmeckt, ist natürlich eine andere Frage.

Was man auf die Haut aufträgt, gelangt direkt in den Blutkreislauf und wird nicht erst durch die Filter der Leber geleitet.

Was du auf deine Haut aufträgst, gelangt direkt in deinen Blutkreislauf und wird nicht erst durch die Filter deiner Leber geleitet. Bei dem, was du isst, ist das hingegen der Fall. Deine Leber ist darauf spezialisiert, Schadstoffe aus deinem Körper zu entfernen. Dazu müssen diese jedoch erst an deiner Leber vorbeikommen. Was du auf deine Haut aufträgst, ist also sogar noch wichtiger als das, was du isst.

Die Resorptionsverstärker in Cremes sorgen dafür, dass die anderen Inhaltsstoffe tief in deine Haut eindringen.

Jede Creme, die du in der Drogerie kaufst, enthält einen Wirkstoffverstärker. Dieser fördert die Aufnahme. Diese Wirkstoffverstärker in Cremes sorgen dafür, dass die anderen Inhaltsstoffe tief in deine Haut eindringen. Das klingt gut, gilt aber für alle Stoffe in der Creme. Auch für die Stoffe, die du lieber nicht in deinen Körper aufnehmen möchtest, zum Beispiel Konservierungsstoffe, Aluminium, Parabene und Silikone.

Im Durchschnitt verwenden wir täglich 10 Kosmetikprodukte.

Der kumulative Effekt: Ginge es nur um diese eine Creme, wäre das kein großes Problem. Aber wir verwenden manchmal bis zu 10 verschiedene Produkte pro Tag. Und das Tag für Tag, Jahr für Jahr. Forscher haben berechnet, dass Frauen täglich bis zu 50 mg Parabenen in Kosmetika und Pflegeprodukten ausgesetzt sind. Wie diese verschiedenen chemischen Stoffe miteinander interagieren, wird nicht untersucht. Dein Körper kann nicht alle Stoffe aus deinem Körper ausscheiden. Aluminium beispielsweise reichert sich langsam, aber sicher an.

Natürlich oder synthetisch

Vielleicht macht dich das nicht gerade glücklich, und es hilft auch nicht, dass Giftstoffe zudem in der Luft, im Wasser, in deinen Reinigungsmitteln, deinem Essen und sogar in deinen Möbeln enthalten sind. Die gute Nachricht ist: Du hast selbst die Kontrolle darüber, was du auf deine Haut aufträgst. Es gibt genügend Alternativen auf dem Markt, die vollkommen natürlich sind. Und die genauso gut oder sogar besser sind als die rein gewinnorientiert entwickelten, synthetischen Produkte. Du musst nur etwas weiter schauen als bis zum Regal im Supermarkt oder in den Drogeriemarktketten um die Ecke.

Was ist eigentlich das Gegenteil von „natürlich“? Man kann nicht „chemisch“ sagen, denn im Grunde ist alles chemisch. Alle Dinge in der Natur bestehen ebenfalls einfach aus Molekülen, und diese Moleküle reagieren miteinander, wenn verschiedene Stoffe kombiniert werden. Und das ist ein chemischer Prozess. Das zeigt sich schon, wenn man einen Apfel in der Mitte durchschneidet und das Innere nach einer Weile braun wird. Der Apfel reagiert mit Sauerstoff und oxidiert – ein chemischer Prozess. Wenn man jedoch Zitronensaft über den Apfel träufelt, verfärbt sich der Apfel nicht, denn Zitronensaft ist ein Antioxidans. Auch das ist ein chemischer Prozess. Chemie ist schlichtweg jede Veränderung im Leben, aber auch alles, was man tut, um dieser Veränderung entgegenzuwirken.
In der Naturkosmetik und bei natürlichen Lebensmitteln dreht sich die Diskussion um „natürlich“ versus „synthetisch“. „Natürlich“ bedeutet, dass die Rohstoffe, aus denen das Produkt hergestellt wird, einfach in der Natur vorkommen. „Synthetisch“ bedeutet, dass es in einem Labor durch eine geschickte Kombination von Molekülen zusammengesetzt wurde. Manchmal mit Molekülen aus natürlichen Stoffen, meist jedoch mit Molekülen aus Erdöl.

So können Stoffe, die in der Natur rar sind, im Labor vollständig nachgebildet werden. Naturidentisch, wenn es sich um eine exakte Kopie handelt. Oder man isoliert nur den Wirkstoff und lässt potenzielle Allergene weg. So wie es bei Medikamenten geschieht. Eine Pflanze kann nämlich das Mittel gegen Krebs enthalten, verteidigt sich aber auch gegen Gefahren, wie alles in der Natur. Das geschieht unter anderem durch die Bildung von Allergenen. Man denke nur an die Brennnessel. Als Tee ist sie supergesund, aber auf der Haut brennt sie ordentlich.

Natürliche Stoffe können daher eher eine allergische Reaktion auslösen als synthetische. Andererseits ist es nicht einfach, genau dieses eine wirksame Molekül aus einem natürlichen Stoff zu extrahieren. Denn alle Bestandteile einer Pflanze wirken nämlich zusammen, um eine optimale und nicht zu aggressive Wirkung zu erzielen.
Ein Nachteil natürlicher Stoffe ist, dass die Menge des Wirkstoffs je nach Pflanze, Standort und Jahreszeit variiert und die Dosierung dadurch schwieriger ist als bei synthetischen Stoffen. Und wollten wir alle synthetischen Stoffe ersetzen, gäbe es einfach nicht genug davon für mehr als 6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.

Synthetisch muss also nicht unbedingt schlechter sein als natürlich – es kommt darauf an, was dir wichtig ist. Wenn du allergisch gegen Lavendel bist, bist du mit einer Körperlotion aus dem Supermarkt besser beraten als mit dieser rein natürlichen Salbe direkt vom Lavendelbauern.

Was mir persönlich wichtig ist: Ich möchte keine Stoffe auf und in meinem Körper haben, die meine Haut verschließen und dadurch ihre natürliche Funktion stören. Und die dadurch sogar süchtig machen können (kennst du diesen Lippenbalsam, auf den du nicht mehr verzichten kannst?). Diese Stoffe tragen nur dazu bei, dass deine Haut vorzeitig altert. Außerdem möchte ich keine Stoffe in meinem Körper haben, die Krebs verursachen könnten. Ein winziges bisschen davon in einem Töpfchen Creme wird mich sicher nicht krank machen, aber ich gehe kein Risiko ein. Warum sollte man risikobehaftete Stoffe verwenden, wenn es natürliche Alternativen gibt, die zudem noch viel vielfältigere Wirkungen haben?

Wenn du also wirklich wissen willst, was du dir auf die Haut schmierst, musst du dich in die Inhaltsstoffliste vertiefen. Am einfachsten ist es, eine Liste mit Inhaltsstoffen zu haben, die du vermeiden möchtest.

Was steht auf dem Etikett?

Nun kommen wir also endlich zum Etikett. Auf jedem Kosmetikprodukt oder in der Packungsbeilage muss die Liste der Inhaltsstoffe unter der Bezeichnung „Ingredients“ zu finden sein. Die Inhaltsstoffe sind die Substanzen, die der Hersteller für die Herstellung des Produkts ausgewählt hat. Das leuchtet ein. Was jedoch nicht auf dem Etikett steht, sind die Verunreinigungen, mit denen manche Inhaltsstoffe belastet sind. Zum Beispiel das Naturprodukt Wollfett (auf dem Etikett als „Lanolin“ bezeichnet). Dieses ist zwar auf dem Etikett aufgeführt, nicht jedoch die Pestizide, denen die Schafe ausgesetzt sind und die somit in das Wollfett gelangen.

Es gibt eine große Ausnahme, die nicht auf dem Etikett angegeben werden muss: die Inhaltsstoffe des Parfüms oder Duftstoffs. Es ist nämlich festgelegt, dass die Parfümhersteller vor ihren Konkurrenten geschützt werden müssen, damit es nicht einfach ist, ein Parfüm zu kopieren. Das bedeutet, dass Parfüms dennoch alle schädlichen Stoffe enthalten können, die man vermeiden möchte. Im Gesetz ist jedoch festgelegt, dass eine Reihe von Allergenen, die in Parfüm enthalten sein können, angegeben werden müssen, wenn sie eine bestimmte Konzentration überschreiten. Darauf werde ich im nächsten Kapitel näher eingehen.
Die Inhaltsstoffe sind in der Reihenfolge ihrer Menge aufgeführt. Oft ist der erste Inhaltsstoff Wasser oder „Aqua“. Alles, was direkt nach Wasser aufgeführt wird, ist also in relativ großen Mengen im Produkt enthalten. Von den Inhaltsstoffen am Ende der Liste ist in der Regel nur sehr wenig im Produkt enthalten.

Wenn Sie schon einmal versucht haben, ein Etikett zu lesen, waren Wasser und Parfüm möglicherweise die einzigen Inhaltsstoffe, die Sie erkannt haben. Die Bezeichnungen der Inhaltsstoffe sind nämlich ebenfalls gesetzlich festgelegt. Meist handelt es sich um komplexe chemische Bezeichnungen. Der Vorteil dabei ist jedoch, dass man, sobald man weiß, was man vermeiden möchte, auch ausländische Etiketten lesen kann.

Neben den Inhaltsstoffen steht manchmal auch darauf, wofür das Produkt gedacht ist. Hersteller dürfen derzeit noch die schönsten Versprechungen machen, etwa dass das Produkt Falten verschwinden lässt, ohne dass dies bewiesen ist. Bald wird dies jedoch eingeschränkt werden.

Völlig ungeschützt sind auch Begriffe wie „natürlich“, „biologisch“, „organic“, „eco“ … Jeder, der auch nur einen einzigen natürlichen Inhaltsstoff in seine Creme gibt, darf sie bereits als „natürlich“ bezeichnen, während der Rest vollständig aus synthetischen Stoffen besteht. Vergessen Sie also die Werbeversprechen und achten Sie auf ein Gütesiegel wie EcoCert, BDIH oder COSMOS. Wenn ein solches Gütesiegel vorhanden ist, bist du schon auf dem richtigen Weg. Fehlt ein Gütesiegel, muss das noch lange nicht bedeuten, dass das Produkt schlecht ist. Denn die Erlangung eines Gütesiegels kostet viel Geld, und wenn kein großer Pharmakonzern hinter einer Marke steht, ist das nicht immer finanzierbar. Es gibt auch Marken, die die Gütesiegel für nicht streng genug halten und sie daher gerade nicht als gute Werbung für ihre eigenen Produkte ansehen.

Die „Not wanted“-Liste

Zunächst eine kurze Zusammenfassung, bevor wir fortfahren. Du weißt nun, warum du das Etikett überprüfen solltest, bevor du ein Produkt kaufst. Du kennst den Unterschied zwischen natürlich und synthetisch und hast gelernt, wie das Etikett aufgebaut ist.
Jetzt ist es an der Zeit, wirklich auf den Punkt zu kommen und die umstrittenen Inhaltsstoffe zu besprechen. Sie sind umstritten, weil einige Studien gezeigt haben, dass sie beispielsweise ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es gibt aber auch Studien, die belegen, dass sie eigentlich sicher sein sollten. Die folgenden Inhaltsstoffe sind daher nach europäischem Recht zulässig. Die Frage ist, wie die Studien angelegt waren und welche weiteren Faktoren dabei berücksichtigt wurden. Es ist nun einmal nicht einfach, die langfristigen Auswirkungen eines einzelnen Inhaltsstoffs auf die Gesundheit nachzuweisen, denn man kann Menschen nicht jahrelang in einem Labor einsperren.

Da sich die Wissenschaftler untereinander nicht einig sind, kommt es auf deine eigene Intuition an. Tu vor allem das, was sich für dich richtig anfühlt. Möchtest du dich noch weiter damit beschäftigen? Dann empfehle ich dir die Skindeep-Datenbank der Environmental Working Group (EWG). Darin wurden mehr als 80.000 Produkte und Inhaltsstoffe hinsichtlich verschiedener Risiken bewertet. Die Bewertungen basieren auf wissenschaftlichen Studien. Beachte jedoch: Auch das ist nicht hundertprozentig zuverlässig, denn Studien, die von den Pharmakonzernen selbst durchgeführt wurden, sind so, als würden wir von „WC-Ente“ selbst „WC-Ente“ empfehlen.

Hier folgt die Liste der zu vermeidenden Inhaltsstoffe und die dazugehörigen Erläuterungen. Lerne sie dir vor allem nicht auswendig, sondern nutze den Spickzettel beim Einkaufen.

Aluminium (Aluminum)
Aluminium wird in fast allen Deodorants verwendet, um eine Barriere gegen Schweiß zu bilden. Das ist kurzfristig zwar angenehm, aber du schwitzt nicht ohne Grund: Dein Körper scheidet damit Giftstoffe aus, über deren Ausscheidung du froh bist. Forscher warnen davor, dass Aluminium von der Haut aufgenommen wird und hormonstörende Wirkungen haben kann.
Bei Frauen mit Brustkrebs wurde im Gewebe eine deutlich höhere Aluminiumkonzentration festgestellt als bei gesunden Frauen. Manche Deos enthalten bis zu 25 % Aluminiumsalze. Aluminiumsalze können das Hormon Östrogen nachahmen. Und hormonähnliche Chemikalien können das Brustkrebsrisiko erhöhen. Aluminium sollte ohnehin nicht in deinem Körper vorkommen. Und bedenke einmal, dass du dein Deodorant jeden Tag aufträgst, manchmal sogar dein ganzes Erwachsenenleben lang. Wenn du dir dabei die Achseln rasierst, erhöhst du das Risiko noch zusätzlich, denn geschädigte Haut lässt mehr durch.
Alaun ist übrigens ein Inhaltsstoff, der häufig in natürlichen Deos, wie beispielsweise Kristalldeos, vorkommt. Alaun ist ebenfalls ein Aluminiumsulfat und daher ebenfalls unerwünscht.

Paraffin, Petrolatum und Mineralöle (Paraffinum, Vaseline)
Paraffin, Petrolatum und Mineralöle basieren alle auf Erdöl, sind also ein Restprodukt bei der Verarbeitung von Rohöl. Bevor Erdöl in Kosmetika verarbeitet werden darf, muss es zunächst vollständig aufbereitet und gereinigt werden. Was dann übrig bleibt, hat kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Erdöl zu tun. Es ist geruchlos, farblos, unverderblich und vor allem sehr günstig. Man findet es in zahlreichen Produkten wie Cremes, Körperlotionen und den meisten Lippenbalsamen.
In einem Lippenbalsam sorgt das Mineralöl dafür, dass die Haut versiegelt wird, sodass keine Feuchtigkeit mehr entweichen und keine Luft mehr eindringen kann. Laut den Kosmetikherstellern kann sich trockene Haut dadurch selbst regenerieren.
Andere Experten sagen jedoch, dass das Versiegeln der Haut dazu führt, dass die Haut gerade gestört wird und nicht mehr von selbst Hautfette produziert, wodurch sie nur noch mehr austrocknet. Das führt dazu, dass man erneut zusätzlich eincremt und die Haut dadurch noch mehr austrocknet. Zudem können Abfallstoffe die Haut nicht mehr verlassen, und man läuft gerade ein höheres Risiko für Hautirritationen.

Parabene (Butylparaben, Ethylparaben, Methylparaben, Propylparaben)
Parabene werden als Konservierungsmittel verwendet. Parabene werden auch von der Haut aufgenommen und haben eine östrogene Wirkung. Damit haben sie eine hormonstörende Wirkung. Aus diesem Grund wird es in Kürze ein Verbot für Isopropylparabene, Isobutylparabene, Phenylparabene, Benzylparabene und Pentylparabene geben. Bei Methylparaben wurde nachgewiesen, dass es unter dem Einfluss von Sonnenlicht Hautschäden verursacht und zum Absterben von Hautzellen führt.

Parfüm (Fragrance)
Wie bereits erwähnt, müssen Hersteller von Duftstoffen keine Inhaltsstoffliste angeben – dies gilt als Betriebsgeheimnis. Natürliche Parfüms bestehen aus ätherischen Ölen. Herkömmliche Parfüms sind jedoch ein Cocktail aus synthetischen Stoffen, darunter auch hormonstörende Substanzen.
Abgesehen von dem Gesundheitsrisiko, das diese Stoffe darstellen, wirken sie reizend und erhöhen die Empfindlichkeit Ihrer Haut. Meistens ist nur wenig Parfüm in einem Kosmetikprodukt enthalten. Steht es am Ende der Inhaltsstoffliste, ist es also noch nicht so schlimm. Allerdings wird Parfüm so vielen Produkten zugesetzt und bleibt lange auf der Haut haften.
Die Alternative sind daher Produkte ohne Parfüm oder mit ätherischen Ölen. Ätherische Öle duften nicht nur sehr angenehm, sie haben auch andere positive Eigenschaften für deine Gesundheit. Aber auch bei ätherischen Ölen gilt, dass sie reizend wirken können, also sei weiterhin vorsichtig.

Silikone
Silikone erkennst du an allen Inhaltsstoffen, die auf „-cone“ enden. Meistens findest du sie in Haarpflegeprodukten, Foundations und Seren. Silikone lassen sich nur schwer auswaschen, wodurch sich schnell Schicht um Schicht ansammelt. Genau wie bei Paraffinprodukten führt dies dazu, dass deine Haut oder dein Haar versiegelt wird, wodurch das Gleichgewicht deiner Haut gestört wird.

PEG (Polyethylenglykol)
PEG, also Polyethylenglykol, ist ein Emulgator, der während des Herstellungsprozesses mit den Schadstoffen Ethylenoxid und 1,4-Dioxan verunreinigt werden kann, die beide krebserregend sind. Außerdem wird vor einer Störung des Hautgleichgewichts gewarnt, was zu Reizungen und vorzeitiger Hautalterung führen kann.

Natriumlaurylsulfat (SLS)
Natriumlaurylsulfat (SLS) findet man vor allem in allen Produkten, die schäumen. Es wirkt stark reizend und schädigt die Haut.

Nanopartikel
Nanopartikel sind in vielen Sonnenschutzprodukten enthalten. Nanopartikel können über die Haut in den Körper aufgenommen werden, sich im Gehirn und in der Lunge anreichern und sich von dort aus im gesamten Körper verbreiten. Auf dem Etikett werden sie auch als „mikrofein“ bezeichnet.

Mikroplastik (Polyethylen)
Der Name sagt es schon: Mikroplastik sind winzige Kunststoffpartikel, die zum Peeling der Haut oder zum Zähneputzen verwendet werden. Es ist auch in Deos, Sonnencremes und Shampoos enthalten. Durch die Verwendung der Produkte gelangen die Mikroplastikpartikel in die Umwelt – in die „Plastiksuppe“ oder in die Mägen von Fischen. Und über die Fische gelangen sie schließlich wieder in unseren eigenen Körper, wo das Plastik keinen Nutzen bringt. Auf dem Etikett wird es auch als „Mikropartikel“ bezeichnet.

Das war’s! Nun ja, es gibt noch viele weitere Inhaltsstoffe, die zur Diskussion stehen. Viel zu viele, um sie alle zu besprechen. Ich glaube, dies ist eine gute Grundlage für den Einstieg. Ich hoffe, du hast etwas darüber gelernt, wie du selbst Einfluss darauf nehmen kannst, was du auf deine Haut aufträgst und somit in deinen Körper aufnimmst. Und dass es dich dazu inspiriert hat, öfter die Etiketten der Produkte zu überprüfen, die du kaufst. Du als bewusster Verbraucher machst den Unterschied für dich selbst und für die Welt – durch das, wofür du dein Geld ausgibst.

Unsere Naturmarken wie Oolaboo, Loveli, Happysoaps und Kaé findest du hier

Quelle: Loveli

Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna!

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