Wie kannst auch du nachhaltiger leben?
Wir alle möchten gerne unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten, aber in der Praxis ist das manchmal noch ziemlich schwierig. Auch ich möchte gerne meinen Beitrag leisten, und das tue ich unter anderem mit den Solarmodulen auf unserem Dach (27 Stück ;-)), dem Kauf von Natur- und Nachhaltigkeitskosmetikmarken, der Förderung solcher Marken sowie der Mülltrennung. Aber manchmal ist es noch ziemlich schwierig, bestimmte Gewohnheiten zu durchbrechen, um sich für eine nachhaltigere Alternative zu entscheiden. Ich möchte dir ein paar Tipps geben, mit denen auch du ganz einfach etwas nachhaltiger leben kannst.
Tipps für ein nachhaltigeres Leben:
- VERMEIDE EINWEG-PLASTIK; In unserer Gesellschaft ist wirklich alles in Plastik verpackt. Überall ist etwas mit Folie oder Zellophan umhüllt. Nimm doch mal eine eigene Tasche mit zum Supermarkt und kaufe dein Obst und Gemüse ohne Plastiktüte. Und dein Brot kannst du auch in einer Papiertüte kaufen!
- ÖKOSTROM UND ÖKOGAS; Der Wechsel zu Ökostrom ist natürlich auch eine gute Alternative zu konventionellem Strom. Ökostrom wird so weit wie möglich in der Nähe und nachhaltig aus natürlichen Quellen wie Sonne und Wind erzeugt. Du kannst ganz einfach und kostengünstig Gas und Strom umstellen und leistest damit schon einen kleinen Beitrag (falls du noch keinen Ökostrom oder keine Solarmodule hattest)! Und wie wäre es mit der Installation von Solarmodulen? Das kostet zwar ein paar Euro, aber innerhalb von 5–7 Jahren hast du die Kosten vollständig wieder hereingeholt und erzeugst deinen eigenen Strom!
- NACHHALTIGE KOSMETIKPRODUKTE: Sogar Kosmetikprodukte werden mit Mikroplastik hergestellt, wie Zahnpasta, Peelings und andere billige Kosmetikartikel. Es wird oft verwendet, weil es billiger ist als die natürlichen Alternativen. Achte ab sofort bewusst auf die Menge an Plastik, die du verwendest, oder entscheide dich für bessere Marken wie ZAO, Loveli, Naïf oder Oolaboo, die bereits plastikfreie Verpackungen nutzen – beispielsweise aus Zuckerrohr – und keine Mikroplastikpartikel in ihren Produkten verwenden. Heutzutage sieht man immer mehr Beauty-Stücke, wie zum Beispiel Shampoo-Stücke, Seifenstücke und Ähnliches ohne Plastikverpackungen. Aber denk zum Beispiel auch an waschbare Wattepads oder Zahnbürsten aus Holz. So lässt sich immer mehr Plastik und Verpackungsmaterial einsparen. Ich finde das einen tollen und guten neuen Trend!
- Geht sparsam mit Wasser um; dreht den Wasserhahn nicht schon auf, um euch erst danach die Hände gründlich mit Seife einzureiben. Die Folge: Der Wasserhahn läuft so etwa 20 Sekunden lang umsonst. Oder wenn du duschen möchtest und die Dusche schon einschaltest, während du dich noch ausziehen musst. Dann läuft die Dusche auch schon eine ganze Weile, bevor du endlich darunter steigst. Schade! Dreh den Wasserhahn also erst auf, wenn du ihn brauchst.
- SECOND-HAND-KLEIDUNG: Zum Glück wird es immer angesagter, Second-Hand-Kleidung zu kaufen, denn heutzutage kaufen die Leute so viel und werfen es auch wieder so leichtfertig weg. In Second-Hand-Läden kann man wirklich tolle Sachen für fast nichts kaufen. Und du kannst natürlich auch selbst alte Kleidung zum Second-Hand-Laden bringen. So bekommt deine Kleidung doch noch ein zweites Leben und du kaufst nichts wirklich „Neues“.
- MIT DEM FAHRRAD ODER ZU FUSS; Wir wissen alle, dass Autos die Umwelt belasten. Aber es ist einfach so bequem, kurz ins Auto zu steigen. Ich ertappe mich selbst auch immer öfter dabei, aber ich versuche, öfter das Fahrrad zu nehmen. Nicht nur wegen der Bewegung, sondern auch, weil es viel besser für die Umwelt ist.
- „NEIN/NEIN“-AUFKLEBER; Kein „Nein/Nein“-Aufkleber an deiner Tür spart jede Woche eine Menge Papier. Wir bekommen ganze Stapel von Zeitungen zugeschickt, die nach 5 Minuten schon wieder im Papiercontainer landen. Schade um all das Papier! Wenn du einen „Nein/Nein“-Aufkleber an deinen Briefkasten klebst, bekommst du keine Prospekte und Zeitungen mehr, und das spart eine Menge Papier. Und wenn du Angst hast, Schnäppchen aus den Prospekten zu verpassen? Du kannst dir alle Prospekte einfach online ansehen!
- TEMPERATUR: Im ganzen Haus kann es ruhig etwas kühler sein, ohne dass man darunter leidet. Stell deine Heizung zum Beispiel um ein Grad niedriger ein. Auch die Temperatur deines Kühlschranks muss nicht unbedingt so niedrig sein. Auch die Waschmaschine muss nicht immer bei 60 oder 40 Grad laufen. Die meisten Wäscheladungen werden auch bei 30 Grad prima sauber. Und was ist mit dem Trockner? Lass ihn doch mal aus und hänge die Wäsche einfach draußen zum Trocknen auf! Diese Tipps senken nicht nur deine Energiekosten, sondern sind auch sehr nachhaltig!
- Müll trennen: Durch die Mülltrennung können bestimmte Abfallprodukte wie beispielsweise Papier oder Plastik wiederverwertet werden. Also recyceln!
Mit diesen Tipps kannst auch du zu einer nachhaltigeren Welt beitragen! Denn wir wollen doch, dass auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel ein gutes Leben auf der Erde haben, oder?
Tust du schon etwas Nachhaltiges für die Umwelt?
Strahlende Grüße, Viva Donna!
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