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So wie man von innen heraus viel für eine strahlende Haut tun kann, kann man das auch von außen mit Cremes und Salben tun. Nur ist die Kosmetikwelt leider voller chemischem Bullshit, endlos langer Inhaltsstofflisten und einer Flut falscher Marketingversprechen. Um dir in diesem riesigen Dschungel ein bisschen Orientierung zu geben, haben wir eine Liste mit Inhaltsstoffen zusammengestellt, die du besser meiden solltest.
Wir werden uns immer bewusster, was wir essen. Und was wir auf unsere Haut auftragen! Wir cremen längst nicht mehr einfach alles auf unsere Haut. Das ist dein gutes Recht und völlig logisch, wenn man bedenkt, dass längst nicht alle Inhaltsstoffe gleichermaßen harmlos sind. Oder schädlich. Manche verursachen Hautreizungen, andere können sogar hormonstörend wirken. Es ist also besser, wenn du weißt, welche schädlichen Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten du besser meiden solltest.
Die Etiketten deiner Shampoo-, Duschgel-, Sonnencreme- und Tagescremeflaschen sind übersät mit Inhaltsstoffen. Inhaltsstoffe, bei denen einem schwindelig wird. Denn oft sind es so viele! Und die Hälfte davon ist reines Hokuspokus. Der eine klingt aufgrund seines Namens total chemisch und entpuppt sich dann als harmlos, und umgekehrt. Da ist es gar nicht so einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen und die klügste Wahl zu treffen.
Wie man eine Inhaltsstoffliste liest, erfährst du in diesem Blog
Für alle Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten gelten europäische Vorschriften. Vorschriften, die von Tag zu Tag strenger werden. Zum Glück! Betrachte es als ein Regelwerk, das festlegt, welche Produkte in welcher Menge erlaubt sind und welche nicht. Dabei sind die Inhaltsstoffe immer in der Reihenfolge ihrer Konzentration aufgeführt, das heißt: Der Inhaltsstoff, der am meisten enthalten ist, steht ganz am Anfang der Liste. Dreimal darfst du raten, welcher das oft ist. Wasser! Damit kommen die Hersteller schön billig davon.
In Europa kann man davon ausgehen, dass Kosmetik- und Pflegeprodukte grundsätzlich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten. Dennoch kann man bei bestimmten Inhaltsstoffen – die wir weiter unten in diesem Artikel besprechen – große Fragezeichen setzen. Es handelt sich also um zweifelhafte Fälle. Cremes, die unterm Strich Ihrer Haut und Ihrer Gesundheit vielleicht mehr schaden als nützen.
Was sie so alles anrichten können? Unsere Haut ist das größte Organ. Ein Organ, das man schonen sollte. Über unsere Haut bilden wir Vitamin D, sie schützt uns vor (schädlichen) äußeren Einflüssen (man denke u. a. an UV-Strahlung), sie reguliert unseren inneren Thermostat und hilft bei der natürlichen Reinigung. Prozesse, die man lieber reibungslos ablaufen lassen möchte. Belasten Sie Ihre Haut mit schädlichem Müll, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie die Hautprozesse durcheinanderbringen. Das sollten Sie lieber vermeiden.
Die Zahlen lügen nicht. Über 27 % der Erwachsenen in Europa haben eine Allergie gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe entwickelt. Das ist mehr als jeder Vierte. Und ja, du hast richtig gelesen: „entwickelt“. Eine Hautallergie entsteht, wenn du reizenden Stoffen ausgesetzt bist – Stoffen, die Allergien auslösen. Schuld daran sind sogenannte Allergene wie Parfüm, Formaldehyd, Methylisothiazolinon und p-Phenylendiamin (Farbstoffe, die unter anderem in Haarfärbemitteln und schwarzen Henna-Tattoos verwendet werden). Oft entwickelt man sie schon als kleines Kind.
Wenn du das Risiko einer Hautallergie für dich und dein Kleines minimieren möchtest, entscheide dich für parfüm- und allergenfreie Produkte. Wähle zum Beispiel die Produkte von Loveli. Die Marke hat mittlerweile auch eine Babypflegeserie im Sortiment. Loveli steht für 100 % schadstofffreie Kosmetik.
Wenn du zu 100 % sicher sein willst, dass du hautfreundliche Pflegeprodukte verwendest, achte auf das internationale Allergie-Siegel„AllergyCertified“. Dieses Gütesiegel umfasst eine ganze Reihe sicherer Marken. Eine Liste, auf die du dich verlassen kannst. Denn als Marke erhält man erst nach umfangreichen toxikologischen Untersuchungen einen Platz auf dieser Liste. Beachte, dass diese Produkte nicht zwangsläufig natürlich, vegan oder biologisch sind. So (pflanzlich) schön das auch klingen mag, es ist keine Garantie. Oft können sie nämlich dennoch Duftstoffe enthalten. Das riecht zwar gut, ist aber besser zu vermeiden.
Schädliche Inhaltsstoffe in deinen Pflegeprodukten können unter anderem zu Hautreizungen, Allergien und sogar zu Störungen deines Hormonhaushalts führen. Heftig, oder? Auch wenn Kosmetikmarken dich mit den schönsten Versprechungen für sich gewinnen wollen, ist es bei weitem nicht immer so schön, wie es scheint. Steht auf dem Etikett einer oder ein Mix der folgenden Inhaltsstoffe, solltest du das Produkt besser nicht in deinen Einkaufskorb legen.
SLS und SLES
Auch bekannt als Sodium Lauryl oder Sodium Laureth Sulfate. Keine Lieblinge. Beide verdienen das Etikett „schädliche Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten“. SLS ist ein billiger synthetischer Inhaltsstoff, der schön schäumt. Und dieses Schäumen – unter anderem in Shampoo, Handseife, Duschgel, Zahnpasta und Rasierschaum – verbinden wir mit einem Gefühl von Sauberkeit. Dabei wird diese Chemikalie sogar zur Reinigung von (Garagen-)Böden oder zum Entfetten von Motoren verwendet.
Man kann sich vorstellen, dass dies die natürliche Schutzschicht der Haut angreift. Kein Wunder, dass Hautirritationen und sogar Haarausfall drohen. Unsere Haut kann davon nichts gebrauchen. Und als ob das noch nicht genug Ärger wäre: SLS kann in den Körper eindringen und über den Blutkreislauf die Augen und Organe schädigen. Und SLES ist zwar die etwas mildere Variante, aber ebenfalls ein schädliches Reinigungsmittel. Da fragt man sich doch, wie so etwas überhaupt in dein Badezimmer gelangen darf. Merke dir diese Stoffe also gut!
Parabene sind Konservierungsstoffe, die Bakterien und Schimmelpilze bekämpfen und so die Haltbarkeit von Pflegeprodukten erheblich verlängern. Genau wie bei SLS gibt es auch beiParabenen jede Menge schlechte Nachrichten. Sie werden vom Körper aufgenommen und wirken hormonstörend (sie stimulieren die Östrogenproduktion, was dazu führen kann, dass dein Hormonhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht gerät). Und das nur, damit wir so lange wie möglich Freude an unseren Pflegeprodukten haben. Parabene, die man in der Praxis häufig auf Etiketten findet, sind: Isobutylparaben, Propylparaben, Ethylparaben, Methylparaben und Butylparaben.
Phenoxyethanol ist ein tiefrot färbender Stoff. Er ist sehr schädlich. Deshalb gehört er zur Kategorie der „schädlichen Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten“. Nicht umsonst beträgt die gesetzlich zulässige Höchstmenge nur 1 %. Aber hier kommt der Haken: Es ist nämlich in unglaublich vielen Produkten enthalten, die wir täglich verwenden: Shampoo, Zahnpasta, Make-up, (Sonnenschutz-)Cremes … und so könnte man noch eine ganze Weile weitermachen. Als bekannt wurde, dass Parabene keine Unschuldslämmer sind, machte sich die Kosmetikindustrie auf die Suche nach einer „sicheren“ Alternative.
Lassen wir das Wort „sicher“ mal weg, denn sicher ist es ganz sicher nicht. Toxische Eigenschaften gibt es in Hülle und Fülle. So besteht die Gefahr von Hautallergien, sogar von Schädigungen des Nervensystems und Fruchtbarkeitsproblemen. Kurz gesagt: Deine Haut und dein Körper senden genügend Signale aus, dass sie davon nichts wissen wollen.
Mineralöle – irgendwie klingen sie noch ein bisschen natürlich, aber der Schein trügt. In der Inhaltsstoffliste erkennst du sie an den Begriffen Vaseline (Petrolatum, Petroleum), Paraffin (Paraffinum) oder (White)Mineral Oil. Öle (Nebenprodukte), die bei der Verarbeitung des ach so umweltschädlichen Erdöls entstehen. Und was für ein ekliges Zeug das doch ist! Etwas, das in vielen Lippen- und Babyprodukten verwendet wird. Einfach, weil es so ein herrlich weichmachendes Produkt ist. Wenn es etwas gibt, das wir uns von einem Pflegeprodukt wünschen, dann ist es genau das.
Aber im Ernst: Mineralöle haben nichts Gutes an sich. Sie legen sozusagen eine Schutzschicht auf deine Haut. Dadurch kann deine Haut schwerer „atmen“ und Abfallstoffe sammeln sich an. Außerdem gibt es starke Vermutungen, dass sie krebserregend sind, sich in den Organen anreichern und deinen Hormonhaushalt stark durcheinanderbringen können.
Aluminium oder Aluminiumchlorhydrat. Das ist kein Inhaltsstoff, bei dem man schon beim Namen denkt: „Das werde ich mir mal schön auf die Haut schmieren.“ Oder besser gesagt: aufsprühen. Es wird nämlich vor allem in Deos verwendet. Aluminium hat einen alles andere als erfrischenden Charakter. Es verstopft die Poren, wodurch Schweiß nicht optimal aus den Achselhöhlen entweichen kann, und zudem sind sich die Wissenschaftler noch uneinig, ob es von unserem Körper aufgenommen werden kann oder nicht. Wie dem auch sei, es gibt genug rote Ampeln. Ob dein Deodorant Aluminium enthält, erkennst du an folgenden Bezeichnungen: Aluminium, Aluminiumchlorhydrat, Alum, Alaun oder Kaliumalaun.
Triclosan, ursprünglich ein Pestizid. Bis Kosmetikmarken erkannten, dass es auch eine sehr starke antibakterielle Wirkung hat. Deshalb findet man es unter anderem in Seife, Zahnpasta, Deodorant und Gesichtsreinigern. Aber jetzt kommt’s. Das fiese Triclosan beseitigt alle schlechten und guten Bakterien. Bakterien, die gerade für das Gleichgewicht in unserem Körper so wichtig sind. Und nicht nur das: Es handelt sich erneut um einen hormonstörenden Stoff, der die Fruchtbarkeit beeinträchtigt, mit Störungen der Schilddrüsenfunktion in Verbindung gebracht wird und für viele Allergien verantwortlich ist.
Silikone oder Siloxane. Auf dem Etikett erkennbar an Inhaltsstoffen, die auf „Siloxan“ oder „Methicone“ enden. Merkt euch diese beiden Begriffe. Denn auch bei Silikonen fragt man sich, wie so etwas überhaupt in Haarpflegeprodukten oder Deos landen kann. Bedenkt man, dass es hormonstörend ist – da ist es schon wieder –, das Immunsystem negativ beeinflusst und die Haut abdichtet. Es wird sogar mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Ein ganz großes Tschüss also an Silikone!
Kurz gesagt: PEGs. Synthetische Chemikalien, diealsEntfettungsmittelwahre Superkräftebesitzen. Vom Entfetten deines Backofens bis hin zum Motor oder Kettenkasten deines Rennrads. Wenn du das weißt, überrascht es dich wahrscheinlich umso mehr, dass sie auch in der Kosmetikindustrie (als Emulgatoren, Stabilisatoren oder Reinigungsmittel) gnadenlos eingesetzt werden. In fast allen Arten von Pflegeprodukten. Der Grund? So werden andere Inhaltsstoffe besser von der Haut aufgenommen. Das willst du wirklich nicht.
Sie haben deiner Haut und deinem Körper nichts Gutes zu bieten. Vielmehr entfernen sie die schützenden Fette deiner Haut, bringen deinen Feuchtigkeitshaushalt durcheinander und fördern die Hautalterung. Zudem enthalten viele PEGs Schwermetalle (wie Blei, Eisen, Kobalt, Nickel), Ethyloxid und Dioxan. Diese drei Stoffe erweisen sich als krebserregend.Ein absolutes No-Go. Duerkennst diesen schädlichen Übeltäter an der Abkürzung PEG, gefolgt von einer Zahl.
Phthalate werden in Kosmetika verwendet, damit diese lange halten und um Farben oder Düfte in Parfüms zu stabilisieren. Wo sind sie zu erwarten? In Parfüms, Shampoo, Seife, Haarspray und Nagellack. Auch für diesen Weichmacher gilt: Er wirkt hormonstörend, beeinträchtigt die Fruchtbarkeit, kann Allergien (und sogar Asthma) auslösen und wird sogar als krebserregend eingestuft.
Aber jetzt kommt’s. Phthalate sind auf dem Etikett oft nicht als „Phthalate“ aufgeführt. Da hat man es ja wirklich gut. Häufig werden sie unter den Bezeichnungen„Di-2-ethylhexylphthalat (DEHP)“, „Di-isononylphthalat (DINP)“, „Dibutylphthalat (DBP)“, „Diethylphthalat (DEP)“oder „Parfum“ aufgeführt. Allein die Angabe „Parfum“ (auch kein Unschuldslamm) in der Inhaltsstoffliste bedeutet nicht zwangsläufig, dass Phthalate enthalten sind. Kannst du dem noch folgen? Du siehst, die Kosmetikbranche hat viel zu verbergen.
Propylenglykol und Butylenglykol findest du vor allem in deinen Gesichtscremes, Shampoos, Haarspülungen, Deos … na ja, eigentlich in fast allem, was du im Badezimmer hast. Kosmetikmarken gewinnen es aus Erdöl. Sie haben eine Vorliebe dafür, weil es so feuchtigkeitsspendend wirkt. Außerdem sorgt es dafür, dass andere Inhaltsstoffe besser – und somit tiefer – in deine Haut eindringen können. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zu schweren Allergien kommt (die du nicht mehr loswirst), es besteht ein Zusammenhang mit Atemproblemen und es kann Nieren- und Leberversagen verursachen. „Das kommt mir nicht in die Nähe?“ Meide auf jeden Fall diese #10 schädlichen Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten.
Neben Alkoholarten wie Panthenol (Provitamin B5) und Tocopherol (Vitamin E), die völlig harmlos sind, gibt es auch sogenannte Benzylalkohole. Alkoholarten, die zu den Allergenen gehören – also ein hohes Allergierisiko bergen. Steht auf der Inhaltsstoffliste nur Ethylalkohol oder Ethanol? Dann hast du es mit der synthetischen Variante zu tun, die wenig Gutes zu bieten hat. Sie kann Akne verschlimmern, Entzündungen auslösen, deine Haut austrocknen und zahlreiche Reizungen verursachen. Was natürliche und chemische Alkohole gemeinsam haben, ist ihre austrocknende Wirkung. Wenn es sich vermeiden lässt, solltest du sie daher lieber nicht in deinen Pflegeprodukten verwenden. Und wenn du nicht drum herumkommst, entscheide dich für die natürliche Alternative.
Du möchtest deiner eigenen Haut keinen Schaden zufügen, geschweige denn der extrem empfindlichen Haut deines Babys oder Kindes. Kommt ein Baby in den ersten Lebensjahren mit Allergenen und anderen chemischen Schadstoffen in Kontakt, ist das Risiko einer Allergie (oder mehrerer Allergien) groß. Achte daher besonders aufmerksam auf die (schädlichen) Inhaltsstoffe in Babyprodukten. Und lass dich nicht von „natürlicher Hautpflege“ täuschen. Dieser Begriff wird oft missbräuchlich verwendet. Es schadetnicht, das Produkt und die Marke, die du im Auge hast, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Loveli Babypflege ist wirklich zu 100 % frei von schädlichen Inhaltsstoffen!
Dass es bei Pflegeprodukten innerlich viel zu beanstanden gibt, ist eine Sache. Und das Äußere? Lass dich davon nicht blenden. Marketingversprechen und falsche Versprechungen fliegen dir nur so um die Ohren. Und dabei wird so unglaublich viel Plastik verwendet. Unerträglich. Und so überflüssig. Umso schöner ist es zu sehen, dass immer mehr„Clean Brands“ davonnichts wissen wollen. Für sie gelten lieberZero-Waste- und biologischabbaubare Verpackungen. Der Vollständigkeit halber haben wir den Blogartikel über Plastik in deinem Badezimmer hinzugefügt. Denn du willst gar nicht wissen, wie viel Plastikmüll (unbemerkt) in deine Oase der Ruhe eindringt.
Happysoaps ist eine meiner Marken, die zu 100 % plastikfrei sind! Besser für dich und besser für die Umwelt!
Nutze diese Informationen zu deinem Vorteil. Hast du noch Ergänzungen oder Fragen? Dann hinterlasse einen Kommentar unter diesem Blog!
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna

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