Warum bekomme ich im Frühling schneller einen Sonnenbrand als im Sommer?
Es ist so schön, die Sonne genießen zu können, wenn der Frühling wieder da ist. Aber wusstest du, dass du im Frühling schneller einen Sonnenbrand bekommst? Und wusstest du auch, dass du im Frühling schneller Hautschäden durch die Sonne erleidest? Warum das so ist und wie du das verhindern kannst, werde ich dir hier alles erzählen.
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Die Menschen unterschätzen die Kraft der Frühlingssonne
Sobald der Frühling beginnt, nimmt auch die Unterschätzung der Sonneneinstrahlung zu. Die Luft fühlt sich noch frisch an, sodass wir uns leicht kurz in die Sonne setzen, ohne uns einzucremen. Doch die UV-Strahlung kann bereits hoch genug sein, um Hautschäden, Pigmentveränderungen und eine verzögerte Regeneration zu verursachen.
Sehr viele Menschen unterschätzen die Kraft der Sonne im Frühling. Die Sonnenintensität im Frühling ist nicht dieselbe wie im Sommer. Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Nicht angepasste Haut:Nach dem Winter ist unsere Haut „winterweiß“ und dünner, sodass kaum Pigmente (Bräune) vorhanden sind, um die Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Es dauert eine Weile, bis die Haut diesen Abwehrmechanismus aufbaut.
- Hoher UV-Index bei niedrigen Temperaturen:Im Frühling kann die Sonneneinstrahlung (UV-Index) bereits überraschend hoch sein, während sich die Temperatur noch niedrig anfühlt. Dadurch spüren Menschen die Hitze der Sonne weniger schnell und bleiben länger ungeschützt in der Sonne.
- Klare Luft:Im frühen Frühling ist die Luft oft sauberer und weniger feucht als im Sommer, wodurch weniger UV-Strahlung gefiltert wird und mehr auf die Haut gelangt.
- Täuschendes Gefühl:Durch die niedrigeren Temperaturen und eine frische Brise wird die Intensität der UV-Strahlung unterschätzt, was zu einem höheren Risiko für Sonnenbrand führt.
- Schnellerer Sonnenbrand:Da die Haut noch nicht daran gewöhnt ist, verbrennt sie schneller und stärker als im Sommer, wenn sich die Haut bereits an die Sonne gewöhnt hat.
Die Temperatur sagt wenig über den UV-Index aus
Viele Menschen verbinden Sonnenschutz immer noch mit Wärme. Ist es sonnig und warm, wird Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor verwendet. Ist es kühl oder bewölkt, scheint der Schutz weniger dringend zu sein.
Genau da liegt der Irrtum. UV-Strahlung kann auch bei niedrigen Temperaturen und bei bewölktem Himmel einen hohen Index aufweisen und dadurch Hautschäden verursachen. Im Frühling ist dieses Risiko besonders hoch, da die Haut noch nicht an Sonneneinstrahlung gewöhnt ist. Daher ist Sonnenschutz gerade jetzt besonders wichtig.
Hautschäden summieren sich
In der Praxis entstehen Hautschäden durch die Sonne selten durch einen einzigen Moment. Es sind gerade die täglichen, scheinbar harmlosen Sonnenexpositionen, die sich summieren: kurz ohne Schutz Fahrrad fahren, ein Mittagessen auf der Terrasse oder ein Spaziergang in der Nachmittagssonne.
Vor allem bei pigmentempfindlicher Haut, einer gestörten Hautbarriere oder einer Haut, die sich von Behandlungen wie Peelings oder Microneedling erholt, kann dies unmittelbare Auswirkungen auf das Ergebnis haben.
Außerdem verursacht die Sonne bei Haut, die noch wenig an Sonne gewöhnt ist, besonders schnell Hautschäden. Und einmal entstandene Hautschäden lassen sich nicht mehr rückgängig machen.
Daher ist es besonders wichtig, täglich einen Lichtschutzfaktor (LSF) zu verwenden. Dies kann in Form einer Tagescreme mit LSF geschehen oder indem man zusätzlich zur täglichen Pflege eine Sonnencreme aufträgt.
Wie vermeide ich im Frühling zusätzliche Hautschäden?
Wenn du Hautschäden vorbeugen möchtest, ist das Allerwichtigste, was du tun musst, täglich einen Lichtschutzfaktor (LSF) zu verwenden. Dies kannst du tun, indem du eine Tagescreme mit LSF verwendest oder eine Sonnencreme über deine tägliche Hautpflege aufträgst.
Das ist sehr wichtig, da täglich UV-Strahlung in der Luft ist – auch an bewölkten Tagen und im Winter. Verwende also jeden Tag deinen Sonnenschutz, dann wirst du weniger schnell Hautschäden davontragen.
Wann sieht man die Hautschäden, die man durch die Sonne davongetragen hat?
Wie ich bereits erwähnt habe, sieht man Hautschäden oft nicht sofort. Sie summieren sich und werden oft erst nach vielen Jahren sichtbar.
Ich habe zum Beispiel eine Kundin im Salon, die als Kind in Brielle gewohnt hat. Sie wohnte ganz in der Nähe des Brielsemeers und war dort auch sehr oft anzutreffen. Damals war Sonnenschutz noch kein so großes Thema wie heute, und wenn sie sich eincremte, dann mit Öl, um noch schneller braun zu werden.
Meine Kundin ist jetzt 76 und leidet seit 10 Jahren sehr unter Hautschäden. Sie hat plötzlich sehr viele dunkle, raue Stellen, rote, raue Stellen und Hautkrebsherde – und das am ganzen Körper. Außerdem hat sie bereits viele Narben von der Entfernung der betroffenen Stellen.
Das zeigt einmal mehr, wie wichtig ein guter Sonnenschutz ist.
Tipps, um die Frühlingssonne sicher zu genießen
- Eincremen ist ein Muss (ja, schon jetzt!)
Warte nicht bis zum Hochsommer, um die Sonnencreme hervorzuholen. Verwende eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor oder creme dein Gesicht und deine Hände mit mindestens LSF 30 ein. Experten raten dazu, auch an bewölkten Frühlingstagen auf UV-Filter zu achten und dich zusätzlich einzucremen, wenn du dich in die Sonne setzt.
- Steigern Sie die Sonnenexposition langsam
Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an das Sonnenlicht zu gewöhnen. Setzen Sie sich nicht sofort stundenlang ungeschützt der prallen Sonne aus, sondern beginnen Sie mit kurzen Zeiträumen. So kann Ihre Haut auf natürliche Weise Pigmente bilden, ohne sofort geschädigt zu werden.
- Überprüfe den UV-Index
Heutzutage kannst du in vielen Wetter-Apps die aktuelle Sonneneinstrahlung (UV-Index) einsehen. Liegt derUV-Indexbei 3 oder höher? Dann ist Sonnenschutz unbedingt erforderlich, auch wenn sich die Temperatur eher kühl anfühlt.
Häufig gestellte Fragen zur Frühlingssonne
- Wann sollte ich mit dem Eincremen beginnen?Sobald dieSonneneinstrahlung (UV-Index) 3 oder höherist. In den Niederlanden ist dies meist ab Ende März oder Anfang April der Fall. Die Temperatur spielt keine Rolle; entscheidend ist die Strahlung.
- Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich im Frühling?Die meisten Experten empfehlen mindestensLSF 30. Da deine Haut nach dem Winter noch kein eigenes Pigment aufgebaut hat, bekommst du im Frühling viel schneller einen Sonnenbrand als im Spätsommer.
- Ist meine Sonnencreme vom letzten Jahr noch gut?In der Regel ist eine geöffnete Flasche12 Monatehaltbar (achten Sie auf das Symbol eines offenen Töpfchens auf der Verpackung). Nach dieser Zeit nimmt der Lichtschutzfaktor ab und die Filter können an Stabilität verlieren.
- Bilde ich in der Frühlingssonne bereits Vitamin D an?Ja, sobald die Sonnenintensität über 3 liegt, bildet dein KörperVitamin D. Oft reichen bereits 15 bis 30 Minuten mit unbedeckten Händen und Gesicht in der Mittagssonne aus. Bist du jedoch über 50 oder hältst du dich selten im Freien auf, ist es ratsam, zusätzlich Vitamin D einzunehmen.
- Was ist „Frühlingsausschlag“ (Sonnenallergie)?Viele Menschen leiden im Frühling unter juckenden Beulen oder Bläschen. Dies ist oft eine Reaktion der Haut, die plötzlich ohne vorherige Gewöhnung viel UV-Licht ausgesetzt ist.
- Schützt eine Grundbräune aus dem Solarium?Nein, das ist einMythos. Das Solarium strahlt vor allem UVA-Strahlung ab (Hautalterung), während man in der echten Sonne UVB-Strahlung benötigt, um eine schützende Verdickung der Haut aufzubauen.
- Ist die Sonne am Wasser oder im Sand stärker?Ja, Sand, Wasser und auch helle Wände auf einer TerrassereflektierenUV-Strahlung. Dadurch wirst du sowohl von oben als auch von der Seite bestrahlt, wodurch du schneller einen Sonnenbrand bekommst.
- Bekomme ich auch hinter Glas einen Sonnenbrand?Normales Glas hält UVB-Strahlen (Sonnenbrand) ab, lässt aberUVA-Strahlen (Hautalterung)durch. Hinter der Scheibe wirst du also nicht so schnell rot, aber deine Haut kann dennoch Schaden nehmen.
- Hält Bewölkung die schädliche Strahlung ab?Nur teilweise. Bei einer dünnen Wolkendecke dringen immer noch bis zu80 % der UV-Strahlungdurch. Durch den frischen Wind merkst du den Sonnenbrand erst, wenn es bereits zu spät ist.
- Wann ist die Frühlingssonne am stärksten?Genau wie im Sommer zwischen12:00 und 15:00 Uhr. Im April kann die Sonneneinstrahlung an einem klaren Tag bereits einen Index von 5 oder 6 erreichen, was mit einem sonnigen Tag im September vergleichbar ist.
- Wie schnell bekomme ich im Durchschnitt einen Sonnenbrand?Bei heller, ungewohnter Haut kann es im April bereits nach15 bis 20 Minutenungeschützter Sonneneinstrahlung zu Schäden kommen.
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Strahlende Grüße, Sandra

Über die Autorin
Mein Name ist Sandra van Leeuwen, Kosmetikerin und Beauty-Expertin seit 1998. Mit Viva Donna helfe ich dir, mit natürlichen Pflegeprodukten zu strahlen. Hoffentlich konnte ich dir mit diesem Blog weiterhelfen. Kontaktiere mich gerne für eine persönliche Hautpflegeberatung! Ich