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Dazu können wir uns kurz fassen: Es ist auf jeden Fall gut, ab und zu die Hautpflege zu wechseln. Wann und wie du das machst, verraten wir dir im Folgenden!
Die Anpassung der Hautpflegeprodukte beginnt bereits mit dem Alter. Die Hautpflege eines Babys unterscheidet sich stark von der eines Jugendlichen. Während der Pubertät ist die Talgproduktion aufgrund des Hormonhaushalts in der Regel erhöht. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Prozess wieder. Deshalb bevorzugen jüngere Menschen oft eine dünnflüssigere Creme als Menschen mit reiferer Haut. Talg ist nämlich eine natürliche, fettige Substanz, die die Haut schützt und geschmeidig hält. Wenn die Talgproduktion nachlässt, ist es angenehm, diese fettige Schicht durch eine Creme aufzufüllen. Außerdem gewöhnt sich unsere Haut schnell an Wirkstoffe, die dann nicht mehr so effektiv sind.
Ist es schlecht, die Creme so oft zu wechseln? Nein, überhaupt nicht. Warum sollte es schlecht sein? Du isst doch auch nicht jeden Tag das Gleiche, und beim Sport machst du doch auch nicht jedes Mal dieselbe Übung. Gerade der Wechsel gibt deiner Haut einen anderen Reiz oder einen Energieschub. Oft siehst du, wie sich deine Haut wieder verändert, wenn du das Produkt wechselst.
Ist es dann schlecht, jahrelang dieselbe Creme zu verwenden? Nein, auchdas nicht. Bist du mit deiner Haut zufrieden und bist du mit deiner Creme zufrieden? Wer bin ich denn, dass ich dir vorschreiben könnte, etwas anderes zu verwenden? Aber hab keine Angst davor, mal etwas anderes auszuprobieren.
Muss ich alle Produkte derselben Marke verwenden? Nein, auch das nicht. Ich habe noch nie erlebt, dass zwei oder drei Produkte verschiedener Marken miteinander kollidieren. In meinem Salon habe ich auch nur die Produkte, von denen ich überzeugt bin, dass sie gut sind. Jede Marke hat ihre Spezialitäten, und die muss man herauspicken. Der Rest ist vor allem kommerzieller Verkauf.
Hast du im Winter trockene Haut und im Sommer eine glänzende Haut wie eine Discokugel? Dann ist es Zeit, deine Hautpflege einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Nun, mach vor allem das, womit du dich wohlfühlst. Achte vor allem auf den Zustand deiner Haut und bedenke, dass deine Haut im Sommer mehr Sonnenstrahlen abbekommt und daher schneller austrocknet. Versorge deine Haut im Sommer mit zusätzlicher Feuchtigkeit, indem du eine feuchtigkeitsspendende Creme wählst. Achtung: Wähle immer eine Creme mit Lichtschutzfaktor.
Ich selbst benutze eigentlich immer dasselbe Reinigungsprodukt. Damit bin ich nämlich sehr zufrieden, und Reinigungsprodukte sind weniger saisonabhängig. Meine Nachtcreme hingegen wechsle ich jedes Mal. Wenn mein Tiegel leer ist, schaue ich, was ich dann ausprobieren möchte. Im Winter finde ich eine reichhaltigere Creme angenehmer als im Sommer. Außerdem achte ich natürlich auch darauf, was meine Haut gerade braucht. Manchmal greife ich zu einer Nachtpflege, die rein auf Feuchtigkeitsversorgung ausgerichtet ist, und ein anderes Mal zu einem Produkt, das Retinol enthält, das peelend und hautverjüngend wirkt. Bei meiner Tagescreme wechsle ich vor allem die Textur. Im Winter oft auch etwas reichhaltiger als im Sommer. Aber immer eine Tagescreme mit mindestens LSF 30 und am liebsten auf Basis eines mineralischen Filters, denn das ist der beste Sonnenschutz. Und Sonnenschutz ist die beste Anti-Aging-Creme, die man haben kann.
Hast du noch Fragen zu diesem Blogbeitrag? Stell sie ruhig. Du kannst eine E-Mail an [email protected] senden.
Strahlende Grüße, Sandra
