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Wie herrlich ist es doch, ein frisches Butterbrot zu essen. Allein schon der Duft von Brot lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn man an eine noch warme Scheibe Brot mit frischen Erdbeeren denkt, könnte man glatt drei oder vier Scheiben davon verputzen! Doch so viel „gesundes“ Brot zu essen, ist leider nicht ganz ohne Risiken. Sicherlich hast du schon einmal etwas über Gluten gehört. Aber wie sieht es eigentlich mit Gluten aus? Was ist Gluten eigentlich und wie wirkt es sich auf deine Gesundheit und deine Haut aus? Wir erzählen dir alles darüber.
Gluten sind Proteine, die in Getreidesorten wie Weizen, Gerste, Dinkel und Roggen vorkommen. Der westliche Mensch isst große Mengen an Getreide und insbesondere Weizen. Gluten sind die Proteine der Getreidekörner. Ohne Gluten verliert Mehl seine „klebrige“ Eigenschaft, das Brot hat keine Struktur und geht nicht auf bzw. gärt nicht. Neben Brot findet man Gluten auch in Nudeln, Keksen, Bier und Sojasauce. Und oft sind sie auch in allerlei Produkten versteckt, in denen man sie weniger erwarten würde, wie zum Beispiel in Fertigsuppen, Brühwürfeln, Süßigkeiten, Spirituosen und Fruchtgetränken und so weiter. Leider ist das noch nicht alles. Leidest du häufig unter Akne? Der Glykationsprozess verursacht nämlich einen Überschuss an Cortisol, dem Stresshormon. Dies führt dazu, dass deine Haut aus dem Gleichgewicht gerät und dadurch gestört wird, sodass Akne (im wörtlichen und übertragenen Sinne) immer wieder die Oberhand gewinnt.
Glutenunverträglichkeit; auch Glutenüberempfindlichkeit genannt. Leider leiden immer mehr Menschen darunter. Weizen hat sich im Laufe der Jahre verändert und ähnelt nicht mehr den gesunden Urgetreidesorten von früher. Woran liegt das? Die Struktur hat sich verändert, er wurde gezüchtet. Weizen enthält dadurch unglaublich viel Gluten. Diese Veränderung führt unter anderem zu einem höheren glykämischen Index (das bedeutet, dass die Glukose (Zucker!) aus Weizen schneller ins Blut aufgenommen wird). Dadurch schwankt Ihr Blutzuckerspiegel stärker. Sind Sie überempfindlich gegenüber Gluten, reagiert Ihr Immunsystem mit einer allergischen Reaktion, bei der der Dünndarm geschädigt und Entzündungen hervorgerufen werden. Durch diese Entzündungen kann der Dünndarm nicht richtig funktionieren, und die Nährstoffe werden nicht oder nur unzureichend vom Körper aufgenommen. Gluten ist daher oft der Auslöser für Verdauungsprobleme und Darmbeschwerden. Aber auch Hautbeschwerden lassen sich darauf zurückführen.
Wenn du aufgrund einer Entzündungsreaktion unter Verdauungsproblemen und Darmbeschwerden leidest, spiegelt sich das immer auch in deiner Haut wider. Es gibt verschiedene Symptome, die auf eine Glutenunverträglichkeit hindeuten: Psoriasis, Rosazea, Ekzeme, Nesselsucht, Hautrötungen, Juckreiz, Akne, Schwellungen usw.; alles Anzeichen dafür, dass im Darm nicht alles in Ordnung ist. Aber auch Kopfschmerzen, Schwindel, asthmatische Beschwerden und ein aufgeblähter Bauch sind Anzeichen für diese Glutenunverträglichkeit. Leidest du unter diesen Hautbeschwerden? Dann versuche doch einmal, dich drei Wochen lang glutenfrei zu ernähren und Gluten danach wieder in deine Ernährung aufzunehmen. Wenn die Beschwerden daraufhin abklingen und später wieder zunehmen, besteht eine hinreichende Sicherheit, dass du eine Glutenunverträglichkeit oder -intoleranz hast. Sehr viele Menschen fühlen sich mit einer glutenfreien Ernährung besser. Probier es aus – es kann ja nicht schaden! Du kannst dich auch beim Arzt auf eine mögliche Glutenallergie testen lassen.
Da du oben gelesen hast, wie sich Gluten auf deine Haut auswirken kann und welche Lebensmittel du wegen des Glutens besser meiden solltest, bist du sicher auch neugierig, was du stattdessen essen kannst. Los geht’s! Diese Getreidesorten enthalten mehr Ballaststoffe, die für eine bessere Verdauung sorgen. Fazit: Glutenfreie Ernährung ist keineswegs nur ein Hype und kann dir echte gesundheitliche Vorteile bringen. Probier es aus und schau, was eine glutenfreie Ernährung für dich bewirken kann!
Strahlende Grüße, Sandra

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