Wusstest du, dass 30 Minuten im Freien in der Frühlingssonne deine Stimmung verbessern und Stress wegschmelzen lassen? Das haben Forscher herausgefunden. Aber das hättest du ihnen wahrscheinlich auch selbst sagen können. Es sei denn, der Aufenthalt in der Sonne führt bei dir zu einem roten, verbrannten, empfindlichen und spröden Hautbild. Oder , was mindestens genauso lästig ist: Juckreiz, Bläschen und eine gerötete, extrem trockene Haut – Sonnenallergie. In diesem Blog werde ich dir alles über dieses lästige Hautproblem erzählen.
Was ist eine Sonnenallergie?
Bei einer Sonnenallergie reagiert deine Haut empfindlich auf Sonnenlicht, insbesondere wenn sie noch keinen eigenen Schutz aufgebaut hat. Sie tritt daher vor allem im Frühling oder beim Wintersport auf. Die der Sonne ausgesetzte Haut reagiert innerhalb weniger Stunden oder Tage mitBläschen, Rötungen und vor allem Juckreiz.
Eine Sonnenallergie ähnelt zwar einem „normalen“ Sonnenbrand, doch der Unterschied besteht darin, dass die Haut bei einem Sonnenbrand rot und schmerzhaft wird. Eine Sonnenallergie zeichnet sich vor allem durch den Juckreiz aus. Ihre Haut muss nicht verbrannt sein, um eine allergische Reaktion auszulösen.Die offizielle Bezeichnung für eine Sonnenallergie lautet Polymorphe Lichteruption (kurz PMLE).
Eine Sonnenallergie entsteht nach Sonneneinstrahlung,kann aberauch durch ein Solarium ausgelöst werden und sogar im Schatten, an bewölkten Tagen oder hinter Glas auftreten. In Fällen, in denen wenig direktes Sonnenlicht vorhanden war, ist UV-A-Strahlung der Auslöser, bei direktem Sonnenlicht kann jedoch auch UV-B-Strahlung die Beschwerden verursachen.
Das größte Risiko für eine Sonnenallergie besteht im Frühling oder beim Wintersport, wenn Ihre Haut noch keinen eigenen Sonnenschutz aufgebaut hat. Und wenn die ersten warmen Tage des Jahres erst spät eintreten (wie im vergangenen Jahr), ist dieSonneneinstrahlung bereits hoch, während Ihre Haut noch ungeschütztist, wodurch Sie einem zusätzlichen Risiko ausgesetzt sind.
Und eine besonders unangenehme Nachricht: Wenn du einmal eine Hautreaktion bekommst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie in Zukunft wieder auftritt. Eine Sonnenallergie verschwindet nämlich nicht von selbst; zwar kann sie mit der Zeit nachlassen, aber leider kann sie sich auch verschlimmern. EineSonnenallergie möchtest du also unbedingt vermeiden.
Wie äußert sich eine Sonnenallergie?
Eine Sonnenallergie äußert sich durch rote, wolkenartige Quaddeln, die sehr stark jucken. Am häufigsten treten sie am Dekolleté, am Brustbein, an den Schultern, am Rücken und am Hals auf, können aber auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.
Wie du auf dem Foto unten sehen kannst, sieht eine Sonnenallergie so aus.

Wer ist anfällig für eine Sonnenallergie?
Eigentlich kann es jeden treffen, auch wenn man zuvor noch nie empfindlich auf die Sonne oder Sonnencremes reagiert hat. Untersuchungen zeigen jedoch, dass sie häufiger beiFrauen zwischen 20 und 40 Jahren und vor allem bei helleren Hauttypen auftritt. In nordeuropäischen Ländern können sogar 20 bis 40 % der Frauen davon betroffen sein, während es in Australien nur 1 bis 5 % der Frauen betrifft. Und hoch in den Bergen tritt sie häufiger auf als auf Meereshöhe(Quelle).
Wie kann man einer Sonnenallergie vorbeugen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einer Sonnenallergie vorzubeugen:
- Die Haut an die Sonne gewöhnen
- Sonnencreme mit hohem UV-A-Schutz
- Vermeiden Sie störende Inhaltsstoffe wie Parfüm, Allergene und Konservierungsstoffe.
- Verwenden Sie vorzugsweise ölfreie Sonnencreme!
Lass deine Haut sich an die Sonne gewöhnen
Deine Haut kann empfindlich auf die Sonne reagieren, wenn sie noch keinen eigenen Schutz aufgebaut hat. Deshalb treten die meisten Hautreaktionen im März und April auf. Beginne also schon früh im Jahr damit, regelmäßig ins Freie zu gehen und deineunbedeckte Haut 20 Minuten lang an die UVA- und UVB-Strahlen zu gewöhnen. Wenn du dich zwischen 11 und 15 Uhr in die Sonne begibst, verwende eine Sonnencreme mit mindestens LSF 30. Hast du bereits Erfahrung mit einer Sonnenallergie, wird dies auch als mögliche Behandlung verschrieben, um deine Haut zu „härten“. Eine Alternative zum natürlichen Sonnenlicht ist die Lichttherapie mit speziellen UV-Lampen.
Entscheiden Sie sich für eine Sonnencreme mit hohem UV-A-Schutz
Da eine Sonnenallergie also auch durch UV-A-Strahlung ausgelöst werden kann, ist es wichtig, eine Sonnencreme zu wählen, die nicht nureinen hohen Schutz vor UV-B-Strahlung (Sonnenbrand), sondern auch vor UV-A-Strahlung bietet. UV-A-Strahlung kann nicht nur Hautreaktionen hervorrufen, sondern auch die Hautalterung beschleunigen. Achten Sie daher bei Ihrer Sonnencreme genau darauf, ob das UV-A-Logo vorhanden ist, das einen guten Schutz vor UV-A-Licht verspricht (wie beispielsweise dieSun Cream von Loveli).
Vermeiden Sie diese Duftstoffe, Allergene und Konservierungsstoffe
Außerdem machen manche Stoffe deine Haut besonders empfindlich gegenüber (Sonnen-)Licht, weshalb du sie besser meiden solltest. Bei diesen Stoffen handelt es sich vor allem umAllergene in Parfüms, weshalb du bestimmte Parfüms mit Zitrus-, Moschus-, Sandelholz-, Zimt- und Lavendelduft besser meiden solltest, wenn du dich der Sonne aussetzt. Achte nicht nur auf dein Parfüm, sondern auch auf andere Kosmetikprodukte, die Duftstoffe enthalten, wie beispielsweise deine Sonnencreme. Die Sonnencreme von Loveli enthält ausschließlich ein allergenfreies, natürliches Parfüm. Wenn du lieber auf Parfüm verzichtest, kannst du dich auch für die „No Perfume“-Version entscheiden (erhältlich ab dem 28. April 2024).
Neben Duftstoffallergenen können auch bestimmte Konservierungsstoffe eine allergische Reaktion auslösen.Konservierungsstoffe wie Parabene, Chlormethylisothiazolinon (Kathon CG) und verwandte Stoffe, Methyldibromglutaronitil und Quaternium-15 (Euxyl K400), Imidazolurea und Diazolidinylharnstoff solltest du besser meiden. Überprüfen Sie daher die Inhaltsstoffliste Ihrer Produkte, insbesondere die Ihrer Sonnencreme. Oder entscheiden Sie sich für eine 100 % natürliche Sonnencreme, denn darin sind diese synthetischen Konservierungsstoffe nicht enthalten(Quelle).
Auchbestimmte Medikamentekönnendich anfällig für eine Sonnenallergie machen, darunter Antibiotika, Antimykotika, Prednison, Medikamente gegen Akne, Antidepressiva und Medikamente für Diabetiker. Lies dir vor allem die Packungsbeilage durch und verwende immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF), wenn dies eine der möglichen Nebenwirkungen ist.
Auch deine Sonnencreme kann der Übeltäter sein
Außerdem kannst du gerade auf deine Sonnencreme empfindlich reagieren. Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern wirken durch eine chemische Reaktion in deiner Haut. Sie absorbieren dort das UVA- und UVB-Licht und wandeln es in Wärme und Infrarotstrahlung um. DieskannzuHautreizungen und allergischen Reaktionenführen. Entscheide dich daher immer für eine Sonnencreme mit natürlichen, mineralischen UV-Filtern wie Zinkoxid. Mineralische UV-Filter wirken nämlich auf deiner Haut statt in deiner Haut. Sie reflektieren dort das UVA- und UVB-Licht, bevor es Schäden verursachen kann. Zinkoxid bietet nämlich nicht nur einen hohen Schutz vor UVA-Strahlung, sondern ist neben Titandioxid der einzige UV-Filter, bei dem keine Hautreaktionen bekannt sind(Quelle). Sie sind daher auch für die empfindlichste Haut und sogar für Babys und Kinder unbedenklich. Ein weiterer Vorteil: Mineralische UV-Filter wirken sofort und benötigen keine Einwirkzeit von 30 Minuten, wie dies bei chemischen UV-Filtern der Fall ist.
Aufgrund der zahlreichen negativen Reaktionen auf chemische UV-Filter (nicht nur Hautreaktionen, sondern beispielsweise auch hormonstörende Wirkungen) hat die US-amerikanische FDA im Jahr 2019 unter dem Namen GRASE (Generally Recognized as Safe and Effective) neue Vorschriften für UV-Filter erlassen. Dabei handelt es sich um strenge Vorschriften hinsichtlich Sicherheit, Darreichungsform, Lichtschutzfaktor (LSF) und Breitbandwirkung (UV-A-Schutz). Bislang erfüllen nur Zinkoxid und Titandioxid diese Vorschriften! Gut zu wissen: DieSonnencremes von Lovelienthalten ausschließlich Zinkoxid als UV-Filter, bieten einen hohen UV-A-Schutz und sind frei von schädlichen Duftstoffen, Allergenen und Konservierungsstoffen(Quelle).
Was solltest du tun, wenn du unter einer Sonnenallergie leidest?
Eine Sonnenallergie verschwindet (im Idealfall) von selbst wieder, wenn du dich nicht mehr dem Sonnenlicht aussetzt. Leider kann dies jedoch einige Tage dauern. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um die Reizung oder den Juckreiz etwas zu lindern:
- Eine Sonnenallergie lässt sichmit einem Gel oder einer Creme mit Aloe Veralindern, wie zum Beispiel demLoveli Aftersun oder dem Decaar Soothing Gel.
- Trink ausreichend Wasser
- Trage Kleidung aus Baumwolle statt aus synthetischen Materialien
Wenn Ihre Sonnenallergie nach ein paar Tagen nicht von selbst abklingt, empfehle ich Ihnen, zum Hausarzt zu gehen.
Außerdem gilt:
- Verwende immer eine Sonnencreme, wenn du dich der Sonne aussetzt, allerdings eine mit natürlichen UV-Filtern (Zinkoxid und/oder Titandioxid) und möglichst ohne Allergene oder schädliche Konservierungsstoffe. Zum Beispiel die von Loveli.
- Trage schützende Kleidung und versuche, die Sonne möglichst ganz zu meiden. Auch wenn du hinter Glas sitzt, kann deine Haut auf die UVA-Strahlen reagieren.
- Vergiss nicht, dich alle 2 Stunden erneut einzucremen.
Genieße auch die Sonne!
Man könnte fast vergessen, dass die Sonne auch sehr viel Gutes für dich tut. Sie hebt nicht nur deine Stimmung, sondern sorgt auch für die Bildung von Vitamin D und verleiht dir einen sonnengeküssten Teint. Vergiss also auf keinen Fall, die Sonne zu genießen!
Zunächst einmal solltest du dir jedoch bewusst sein, wie stark die Sonne ist und dass deine Haut wahrscheinlich noch kaum einen Sonnenschutz aufgebaut hat. Vergiss also nicht, dich einzucremen! Hauttyp 1 kann sich bei Sonneneinstrahlung der Stufe 5 bereits nach 12 Minuten Sonnenlicht einen Sonnenbrand zuziehen.
