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Schöne Nägel liegen voll im Trend. Man sieht sie überall in allen Formen und Größen. Sie sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Es gibt Acrylnägel, Gelnägel und Striplac-Nägel.
Letztes Wochenende habe ich mir eine Folge von „Kassa“ angesehen, in der es um „Acrylallergien durch Gelnägel“ ging. Ich war sofort hellwach und habe mir natürlich die ganze Folge aufmerksam angehört, um euch die besten Informationen über Nagellack und Gellack zu geben.
Es ist eine sehr schöne Folge, in der sehr gut erklärt wird, was es mit Acrylstoffen auf sich hat und wie Allergien entstehen. Außerdem wird sehr gut erläutert, in welchen Produkten diese Stoffe enthalten sind und in welchen definitiv nicht! Ich werde euch alles darüber erzählen.
Möchtest du dir diese Folge auch einmal ansehen? Dann klicke auf diesen Link von „Kassa“.
Acrylate ist ein Sammelbegriff für verschiedene Kunststoffe. Manchmal sind in Acryl-Nagellack die Stoffe HEMA oder Di-HEMA enthalten. Diese Stoffe sind notwendig, damit der Nagellack aushärten kann. Das Aushärten erfolgt meist mit einer LED-Lampe (früher auch manchmal mit einer UV-Lampe, doch diese dürfen aufgrund des von ihnen ausgestrahlten UV-Lichts nicht mehr an Verbraucher verkauft werden). Diese Lampe sorgt dafür, dass sich die kleinen Acrylpartikel miteinander verbinden. Dadurch entsteht ein schönes Ganzes, wodurch du schöne, glänzende und feste Nägel bekommst, die nicht so schnell brechen. Wenn der Lack noch nicht ausgehärtet ist, können diese kleinen Acrylpartikel leicht in deine Haut eindringen. Dein Immunsystem kann darauf mit einer Allergie reagieren. Bitte beachte: Dies KANN passieren. Das bedeutet nicht, dass es bei jedem passiert! Es passiert nur, wenn du dafür empfindlich bist!
Die Allergie wird dadurch ausgelöst, dass der Acryllack mit der Haut in Kontakt kommt oder dass der Lack nicht richtig ausgehärtet ist, wodurch die kleinen losen Partikel auf die Haut gelangen. Auch durch das Abfeilen von Gellack, der nicht richtig abgesaugt wird, kann sich eine Allergie entwickeln. Das liegt daran, dass die Partikel dann in der Luft schweben.
Daher ist es zunächst einmal sehr wichtig, dass der Lack nur auf die Nägel aufgetragen wird und nicht mit den Nagelhautbereichen in Berührung kommt! Außerdem müssen die Nägel nach dem Auftragen des Lacks sofort und lange genug ausgehärtet werden! Und beim Abschleifen von Gellack oder Acryllack ist es wichtig, dass eine sehr gute Absaugung vorhanden ist und dass im Salon gründlich gereinigt wird. Dies ist also kein Lack, den man einfach so selbst auftragen kann.
Eine Acrylatallergie äußert sich im Bereich der Nägel durch Rötungen, Bläschen und Risse. Und wenn man einmal eine solche Allergie entwickelt hat, kann man sie beispielsweise auch bei einer zahnärztlichen Behandlung bekommen, denn in der Medizin werden ebenfalls Acrylate verwendet, etwa in Füllungen oder Herzschrittmachern. Es ist also wichtig, einer solchen Acrylatallergie vorzubeugen!
Alle Gel- und Acryllackprodukte enthalten Acrylate!
So kann eine Acrylatallergie aussehen:

Wenn du hochwertige Nagellackprodukte wie Striplac oder herkömmlichen Nagellack kaufst , kannst du keine Acrylatallergie entwickeln. Diese Produkte haben eine ganz andere Zusammensetzung.
Wenn du deine Nägel in einem renommierten Salon machen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Acrylallergie entwickelst, extrem gering! Zwar kann jeder jederzeit eine Allergie entwickeln, wenn er oder sie dafür anfällig ist, aber die guten Produkte für Endverbraucher, die du in den Niederlanden kaufst, enthalten kein Hema oder DI-Hema! Diese Inhaltsstoffe sind nämlich in der Europäischen Union in Kosmetika verboten!
Sei jedoch vorsichtig mit Gellack und Nagellack-Sets, die du im Ausland kaufst. Es gibt nämlich Sets auf ausländischen Websites wie Aliexpress und ähnlichen, mit denen du ganz einfach selbst schöne Nägel mit Acryllack oder Gellack gestalten kannst. In diesen Ländern gibt es kein Verbot für die schädlichen Inhaltsstoffe, sodass sie durchaus enthalten sein können! Die Wahrscheinlichkeit ist sogar groß, dass sie diese lästigen Acrylate enthalten. Achte also sehr genau darauf, was du kaufst! Du solltest wissen, was du auf deine Nägel aufträgst!
Vor allem in Gel-Lacken für den Endverbraucher wirst du diese Inhaltsstoffe nicht finden, höchstens manchmal in Acryllacken, die von Profis verwendet werden! Aber um es klar zu sagen: Jeder Gel-Lack enthält Acrylate!
Natürlich gibt es keine Garantie, dass du niemals eine Allergie entwickeln kannst, aber wenn du die folgenden Punkte beachtest, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Allergie entwickelst, gleich null!
Ich habe Alessandro um eine Stellungnahme zu Striplac gebeten, insbesondere zu der Aufregung in der Sendung „Kassa“ rund um Gellack und Acryllack. Die Antwort lautete:
„Striplac ist kein Gellack oder Acryllack, es ist ganz anders zusammengesetzt! Es ist und bleibt wichtig, sich an die Gebrauchsanweisung zu halten. Striplac wurde speziell für Verbraucher entwickelt, die sich selbst schöne Nägel wünschen. Die schädlichsten Acrylate, von denen bei „Kassa“ die Rede ist, sind in Europa verboten. Diese findet man nur in den Do-it-yourself-Sets, die man auf den allseits bekannten ausländischen Websites kaufen kann.
„Niemand kann garantieren, dass man gegen Striplac keine Allergie entwickeln kann, denn jeder kann eine Allergie entwickeln, aber Striplac ist im Allgemeinen sicher, was Allergien angeht. Man entfernt es wie eine Folie, muss es also nicht abfeilen. Das Abfeilen ist sehr schädlich, da der Feilstaub in die Luft gelangt! Außerdem ist es wichtig, die Haut der Nagelhaut frei von Striplac zu halten, aber das gilt eigentlich für alle Arten von Nagellack.“
ALSO JA! Striplac von Alessandro ist zu 100 % sicher. Möchtest du wissen, wie man Striplac richtig aufträgt? Dann klicke auf diesen Link.
Möchtest du dir alle Alessandro Striplac-Produkte noch einmal genauer ansehen? Dann klicke hier auf den Link.
Möchtest du lieber auf Nummer sicher gehen? Dann verwende normalen Nagellack, am besten die „Ten-Free“-Sorten. Diese Nagellacke enthalten 10 Inhaltsstoffe weniger, die schädlich sein könnten. ZAO-Nagellack ist zum Beispiel „Ten-Free“! Den ZAO „Ten-Free“-Nagellack findest du hier. Diesen Nagellack darfst du sogar verwenden, wenn du schwanger bist!
Hast du eine Frage, die nicht in dieser Liste aufgeführt ist? Dann schick mir deine Frage per E-Mail an [email protected]. Ich helfe dir gerne weiter.
Strahlende Grüße, Sandra
