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Ein Vitamin-D-Mangel kann zu trockener, schuppiger und gereizter Haut führen, da die Hautbarriere nicht ausreichend gestützt wird. Er kann zudem Entzündungen begünstigen, wodurch Hauterkrankungen wie Akne, Ekzeme und Psoriasis verschlimmert werden können. Darüber hinaus kann ein Mangel die Wundheilung verlangsamen und die Haut stumpf und anfälliger für Reizungen machen.
Vitamin D hilft Ihrem Körper, Kalzium und Phosphor aufzunehmen, die für starke Knochen und Zähne notwendig sind. Das ist nicht nur während des Wachstums wichtig, sondern auch später im Leben, um beispielsweise der Knochenschwund (auch Osteoporose genannt) entgegenzuwirken. Außerdem spielt es eine Rolle für die ordnungsgemäße Funktion Ihrer Muskeln und Ihres Immunsystems.
Die Sonne ist die wichtigste Quelle für Vitamin D. Sobald Ihre Haut Sonnenlicht aufnimmt, bildet Ihr Körper das Vitamin selbst. Wie viel Ihr Körper davon produziert, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, da Hautpigmente das Sonnenlicht teilweise abhalten können. Deshalb haben Menschen mit gebräunter oder dunkler Haut oft ein höheres Risiko für einen Mangel.
Wenn du zu wenig Vitamin D zu dir nimmst, können deine Knochen und Muskeln schwächer werden, was zu Knochenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkproblemen und einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche und Knochenschwund (Osteoporose) führt. Ein Mangel kann auch die Abwehrkräfte schwächen, wodurch du anfälliger für Infektionen wirst, und zu Müdigkeit führen.
Oft merkt man gar nicht, dass man einen Mangel hat: Beschwerden treten häufig erst nach längerer Zeit auf. Dann können beispielsweise Osteoporose oder Muskelschwäche auftreten. Möchten Sie Gewissheit haben? Dann können Sie Ihr Blut beim Hausarzt untersuchen lassen.
Wer einmal einen Mangel hat, kann diesen nicht schnell allein über die Ernährung beheben. Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Nahrungsergänzungsmittel sind daher der beste Weg, um den Mangel auszugleichen.
Vitamin D kannst du auch über die Ernährung aufnehmen. Es ist vor allem in fettem Fisch wie Hering und Lachs enthalten. In geringeren Mengen kommt es auch in Eiern, Fleisch und Butter vor. Außerdem wird es meist Halvarine, Margarine sowie Back- und Bratprodukten zugesetzt. Dennoch reicht es meist nicht aus, nur auf die Ernährung zu achten. Wenn du zudem wenig Sonnenlicht bekommst, kann ein Mangel entstehen.
Der natürlichste Weg, deinen Vitamin-D-Spiegel anzukurbeln, ist, regelmäßig nach draußen zu gehen. Schon ein viertelstündiger Spaziergang oder das Sitzen im Garten (am besten zwischen 11:00 und 15:00 Uhr) mit den Händen und dem Gesicht in der Sonne hilft bereits. Das ist vor allem im Frühling und Sommer wichtig, da du dann in deinem Fettgewebe einen Vorrat für die dunklen Monate aufbaust. Im Winter steht die Sonne zu tief am Himmel, um ausreichend UV-Strahlung zu liefern.
Im Frühling und Sommer ist es jedoch ratsam, sich einzucremen, wenn man sich länger in der Sonne aufhält, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Auch bei einem Sonnenbrand bildet deine Haut noch Vitamin D, allerdings etwas langsamer.
Für Menschen, die gesund sind, sich abwechslungsreich ernähren und ausreichend Zeit im Freien verbringen, ist die Einnahme von zusätzlichem Vitamin D in der Regel nicht notwendig. Es gibt jedoch Gruppen, denen die tägliche Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels empfohlen wird: Kleinkinder (bis zu vier Jahren), Frauen ab 50 Jahren, Schwangere, Menschen mit gebräunter oder dunkler Haut, Menschen, die ihr Gesicht bedecken, sowie Senioren ab 70 Jahren. Auch wer sich kaum im Freien aufhält, sollte am besten eine Ergänzung einnehmen.
Bei Kindern ist zusätzliches Vitamin D vor allem zur Vorbeugung von Rachitis notwendig, einer Krankheit, die das Knochenwachstum beeinträchtigt. Bei älteren Menschen hilft Vitamin D, das Risiko für Stürze und Knochenbrüche zu senken. Bei Schwangeren scheint Vitamin D einen positiven Einfluss auf das Geburtsgewicht des Babys zu haben und das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes zu verringern.
Wer ein Nahrungsergänzungsmittel kauft, muss sich keine Gedanken über die Marke oder die Darreichungsform machen. Tabletten, Tropfen, Kapseln – alles wirkt gleich gut. Teurer bedeutet nicht unbedingt besser: Auch ein günstigeres Produkt einer Eigenmarke ist völlig in Ordnung. Es ist jedoch ratsam, auf dem Etikett zu prüfen, ob D2 oder D3 enthalten ist. D3 ist vorzuziehen, da der Körper diese Form besser aufnimmt. Das ist nämlich auch die Form, die der Körper selbst durch Sonneneinstrahlung bildet.
Für die meisten Menschen, die zusätzliches Vitamin D benötigen, lautet die Empfehlung, täglich 10 Mikrogramm Vitamin D einzunehmen. Nur für Menschen ab 70 Jahren beträgt die empfohlene Dosis 20 Mikrogramm pro Tag.
Seien Sie jedoch vorsichtig mit zu hohen Vitamin-D-Dosierungen. Es sind Nahrungsergänzungsmittel mit beispielsweise 75 Mikrogramm im Handel erhältlich. Die tägliche Einnahme dieser hohen Dosis bringt jedoch keinen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen. Wenn Sie regelmäßig zu viel davon zu sich nehmen, kann dies durchaus schädlich sein.
Wer über einen längeren Zeitraum zu viel Vitamin D einnimmt, kann unter Kalkablagerungen im Körper leiden. Im schlimmsten Fall kann dies zu Nierenschäden führen. Für Erwachsene gilt daher eine sichere Obergrenze von 100 Mikrogramm pro Tag. Für Kinder zwischen 1 und 10 Jahren sind es 50 Mikrogramm und für Säuglinge 25 bis 35 Mikrogramm.
Oft denken die Leute: „Was nicht hilft, schadet auch nicht“, aber das trifft hier nicht ganz zu. Wir alle wollen eine schnelle Lösung, aber letztendlich kommt es auf das Gleichgewicht an. Außerdem zeigen Untersuchungen, dass sich der Körper wieder erholt: Ab April oder Mai steigt Ihr Vitamin-D-Spiegel wieder an, sobald die Sonne stärker wird.
Nimmst du jeden Tag Vitamin D ein? Lass es mich in den Kommentaren wissen!
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna
