Hast du plötzlich diese seltsamen, unerklärlichen Symptome? Deine Stimmung schwankt plötzlich, deine Haut hat sich verändert, manche Bewegungen gelingen dir plötzlich nicht mehr so geschmeidig und vielleicht gibt es auch Nächte, in denen du schweißgebadet aufwachst. Und dann manchmal auch noch dieservöllig unerklärliche Schweißgeruch?? Dann könnte es sein, dass du in den Wechseljahren bist.
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Dieser lästige Schweißgeruch ist wohl das Letzte, worauf du gerade Lust hast. Er tritt nicht nur auf, wenn du Sport getrieben oder besonders hart gegen den Wind geradelt hast, sondern einfach so. Früh am Morgen, wenn du gerade aufwachst. Oder mitten am Tag, wenn du ganz ruhig vor deinem Computer sitzt. Dieses Gefühl von „Rieche ich mich jetzt plötzlich selbst??“. Was der Grund dafür ist und was du dagegen tun kannst, erklären wir dir hier ausführlich!
Hormone in den Wechseljahren verursachen Schweißgeruch
Genau wie in der Pubertät durchlaufen deine Hormone während der Wechseljahre eine Achterbahnfahrt. Das ist dir zweifellos schon ganz klar geworden. Aber diese Hormone können auch dafür sorgen, dass du in den verrücktesten Momenten des Tages plötzlich diesen unangenehmen Schweißgeruch wahrnimmst. Darauf hast du in dieser ohnehin schon anstrengenden Zeit wirklich keine Lust.
Und versuch mal, ihn wegzuwaschen! Bei diesem Schweißgeruch ist das fast unmöglich! Eine echte Herausforderung also.Ekkrine und apokrine Schweißdrüsen
Hier noch ein paar Erläuterungen dazu, wie Hormone deinen Schweiß beeinflussen und woher dein Schweiß kommt:
Dein Schweiß wird normalerweise von deinen ekkrinen Schweißdrüsen produziert. Dieser Schweiß hilft deinem Körper, sich abzukühlen und Abfallstoffe auszuscheiden. Er wird produziert, wenn dir warm ist oder wenn du dich körperlich angestrengt hast. Dieser Schweiß ist wässrig, dünnflüssig und geruchlos, bis er mit den Bakterien auf deiner Haut in Kontakt kommt. Und dann ist der Schweißgeruch meist noch recht erträglich.
Du hast jedoch neben deinen ekkrinen Schweißdrüsen noch andere Schweißdrüsen, nämlich deine apokrinen Schweißdrüsen. Und diese werden von deinen Hormonen gesteuert!
Welche Funktion diese haben, ist bei weitem nicht so klar wie bei deinem „normalen“ Schweiß. Möglicherweise hat er eine Kommunikationsfunktion aus der Urzeit, als wir noch nicht so gut mit Worten umgehen konnten. Aber darauf hast du jetzt natürlich überhaupt keine Lust. So eine Botschaft wie „Hey, ich habe Stress.“ Oder „Riech mal an mir, meine Hormone tanzen einen kleinen Tanz“.
Und was noch lästiger ist: Dieser Schweiß ist bei weitem nicht so geruchlos wie dein gewöhnlicher Schweiß. Er ist nämlich viel dickflüssiger und enthält viel mehr Fettsäuren. Die Bakterien auf deiner Haut lieben diese Fettsäuren und sorgen dafür, dass es noch viel stärker stinkt! Diese apokrinen Schweißdrüsen befinden sich an Stellen, an denen wir von Natur aus mehr Haarwuchs haben (Achselhöhlen und Leistengegend), und diese Härchen sorgen leider dafür, dass der Geruch noch länger anhält.
Was passiert mit deinen Hormonen während eines solchen Schweißausbruchs?
Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel in deinem Körper. Dieser Rückgang verläuft jedoch nicht gleichmäßig. Es handelt sich um einen Rückgang mit Spitzenwerten, wenn dein Körper versucht, Östrogen zu produzieren. Und genau diese Schwankungen sorgen dafür, dass du zu schwitzen beginnst. Östrogen ist nämlich ein wichtiger Botenstoff für den Hypothalamus, den Teil deines Gehirns, der unter anderem deine Körpertemperatur reguliert. Bei einem Absinken des Östrogenspiegels glaubt dein Hypothalamus fälschlicherweise, dass dein Körper überhitzt ist. Und um sich abzukühlen, produziert dein Körper zusätzlich Schweiß. Hallo Hitzewallungen!(Quelle)
Vor allemabersind es die psychischen Auswirkungen der Wechseljahre, die für diesen stechenden Schweißgeruch sorgen.Die hormonellen Schwankungen führen dazu, dass das Gleichgewicht zwischen dem parasympathischen und dem sympathischen Nervensystem gestört wird. Und das spürst du als Stress. Oder als Reizbarkeit. Oder als Weinkrampf. Oder als Panikattacke.(Quelle)
Wenn dein Körper Stress erlebt, sorgen Adrenalin und Cortisol dafür, dass die apokrinen Schweißdrüsen das Signal erhalten, diesen unangenehmen Schweiß zu produzieren.
Auf dem Foto unten siehst du eines der Loveli-Deos. Dieses Deo ist wirklich großartig gegen hormonbedingte Schweißausbrüche in den Wechseljahren, aber auch für deinen Teenager mit Pubertätsschweiß oder wenn du während deiner Periode nach Schweiß riechst. Klicke auf das Foto, um dir alle Loveli-Deos anzusehen, und wähle eines nach deinem Geschmack aus!
Was tun gegen diesen unangenehmen Schweißgeruch?
Natürlich lässt sich gegen den unangenehmen, hormonbedingten Schweißgeruch etwas tun. Wenn du diesen lästigen Schweißgeruch bemerkst, denkst du vielleicht zuerst daran, etwas mehr Deodorant aufzutragen. Und ja, das hilft sicher auch ein bisschen. Aber all diese herkömmlichen Deodorants und Antitranspirantien wurden entwickelt, um ganz normalen Schweiß zu bekämpfen.
Meistens enthält dein Deo eine Kombination aus Aluminium und Parfüm. Aluminium blockiert deine Schweißdrüsen, sodass der Schweiß deine Haut nicht mehr erreichen kann. Und Parfüm überdeckt eventuelle Gerüche, die dennoch durchkommen.
Nun glaube ich fest daran, dassdein Körper aus einem bestimmten Grund schwitztund dass diese Blockade deiner Schweißdrüsen durch Aluminium sicherlich nichts Natürliches ist, aber das ist eine ganz andere Diskussion.
Einfach gesagt: Normale Deos eignen sich gut, um gewöhnlichen Schweiß zu blockieren und zu überdecken. Wenn du jedoch unter hormonbedingtem Schweiß leidest, solltest du dich für Backpulver und Zinkoxid entscheiden.Entscheide dich für ein Deodorant mit Natron und Zinkoxid
Zinkoxid ist die Waffe gegen hormonbedingtes Schwitzen. Zink ist ein Mineral, das wir in unserem Körper benötigen. Ein Zinkmangel kann sogar zu Körpergeruch führen, da dadurch das System gestört wird, das Abfallstoffe aus unserem Körper ausscheidet. Zink ist für einen gesunden Körper wirklich unverzichtbar. Es ist daher auch in fast allen Multivitaminpräparaten enthalten.
Auf der Haut erweist sich Zink als hervorragender Schutz gegen Schweißgeruch! Und das gilt insbesondere für Schweiß, der von den apokrinen Schweißdrüsen produziert wird.
Der von deinen apokrinen Schweißdrüsen produzierte Schweiß enthält mehr Fettsäuren und Zinkoxid und wandelt diese Fettsäuren in geruchlose Salze um, bevor die Bakterien ihre Arbeit verrichten können.
Was Zink jedoch zu einer doppelt so wirksamen Waffe im Kampf gegen Schweißgeruch macht, ist seine gleichzeitig antibakterielle Wirkung. Es befinden sich also ohnehin weniger Bakterien auf deiner Haut, die den Schweißgeruch verursachen könnten.
Zinkoxid lässt sich zudem perfekt mit Backpulver kombinieren. Backpulver (auch Natriumbicarbonat genannt) ist ein weiteres natürliches Mittel gegen Schweiß. Es ist die ideale Alternative, wenn du kein Aluminium in deinem Deo haben möchtest.
Sowohl Natriumbicarbonat als auch Zinkoxid blockieren deine Schweißdrüsen nicht. Du schwitzt also weiterhin ganz normal (wodurch die notwendigen Körperprozesse nicht gestört werden), aber dein Schweißgeruch wird bereits verhindert, bevor der Schweiß deine Haut erreicht hat.
Kombinierst du Zinkoxid mit Natriumbicarbonat, hast du zudem den Vorteil, dass es deine Haut vor Reizungen schützt. Zinkoxid kann sogar zur Regeneration der Haut beitragen.
Dieses Deodorant hilft gegen unangenehmen Schweißgeruch in den Wechseljahren
Dein Körper schwitzt nicht ohne Grund. Diesen Prozess solltest du nicht stören. Aber gegen den Geruch kannst du glücklicherweise etwas tun!
Probier zum Beispiel mal das Loveli-Deo aus. Dieses Deo ist in verschiedenen Duftrichtungen erhältlich, die alle wunderbar duften. Zum Beispiel das Loveli Power Zen Deo – dieses duftetherrlich nach Rose und Lavendel. Es duftet nicht nur herrlich, sondern die ätherischen Öle aus Geranie (die für den Rosenduft sorgen) und Lavendel wirken auch selbst desodorierend gegen Schweißgeruch (man kann ja nie sicher genug sein, oder? ;-)). Außerdem wirken siesehr beruhigend. Das kannst du in diesen anstrengenden Zeiten sicher gut gebrauchen.
Aber alle unsere Loveli-Deos haben übrigens die gleiche Zusammensetzung, sie wirken also alle gleich gut gegen Schweißgeruch. Mit Ausnahme des Loveli Sensitive Skin-Deos, das weniger Natriumbicarbonat enthält und daher etwas weniger stark gegen Schweißgeruch wirkt – dieses würde ich daher vor allem für sehr empfindliche Haut empfehlen.
Häufig gestellte Fragen zu Schweißgeruch in den Wechseljahren
- Warum riecht mein Schweiß plötzlich anders?Durch den Rückgang desÖstrogenspiegelsglaubt dein Gehirn (der Hypothalamus), dass dein Körper überhitzt ist. Das aktiviert die Schweißdrüsen. Außerdem gewinntTestosteronrelativ gesehen die Oberhand, was zu einem schärferen, „männlicheren“ Geruch führen kann.
- Hat Stress hier einen Einfluss?Ja. Während der Wechseljahre bist du anfälliger für Stress. Stressschweiß wird von denapokrinen Drüsen (in den Achselhöhlen und in der Leistengegend) abgesondert. Dieser Schweiß ist dickflüssiger und enthält mehr Fette und Proteine, auf die Bakterien schneller reagieren, was zu einem stärkeren Geruch führt als bei „normalem“ Schweiß durch Hitze.
- Was kann ich gegen den Geruch nach nächtlichem Schwitzen tun?Nächtliches Schwitzen ist oft intensiver. Wasche deine Haut morgens mit einer pH-neutralen Seife, um die geruchsverursachenden Bakterien zu entfernen.
- Hilft ein normales Deodorant noch?Oftreicht dasnicht aus. Viele Frauen wechseln zu einemAntitranspirant (das die Schweißproduktion hemmt) oder zu einem Deodorant mit Zink oder Magnesium, das die Geruchsmoleküle gezielt neutralisiert, anstatt sie nur zu überdecken.
- Verstärkt meine Ernährung den Geruch?Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, scharfe Gewürze, Alkohol und Koffein können den Schweißgeruch verstärken und sogar Hitzewallungen auslösen.
- Welche Kleidung ist am besten geeignet?Tragen Sie mehrere Schichten ausnatürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen, Seide oder Wolle (Merino). Synthetische Stoffe wie Polyester verschließen die Haut, wodurch Bakterien freien Lauf haben und der Geruch länger anhält.
- Gibt es natürliche Mittel gegen den Geruch?Salbei-Tee oder Nahrungsergänzungsmittel mitSalbeisind dafür bekannt, dass sie die Schweißproduktion von innen heraus hemmen können.
- Wann sollte ich zum Hausarzt gehen? Wenn der Geruch mit anderen Beschwerden einhergeht, extrem stark ist oder wenn du psychisch sehr darunter leidest. Manchmal kann eine Hormonersatztherapie (HET) das Gleichgewicht wiederherstellen.
Möchtest du mehr erfahren? Dann schick uns eine E-Mail an [email protected]
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Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna

Über die Autorin
Quelle: Loveli

