Das HormonÖstrogen sorgtdafür, dass du deine Emotionen und deinen Stress unter Kontrolle hast. Bei einem hohen Östrogenspiegel fühlst du dich gut undhast alles im Griff. Östrogen hilft deinem Hypothalamus außerdem dabei, deine Körpertemperatur zu regulieren. Sobald dein Östrogenspiegel sinkt, kannst du Stressgefühle verspüren. Zudem kann dein Hypothalamus verwirrt werden und denken, dass dein Körper überhitzt ist. Dein Körper produziert dann zusätzlich Schweiß, um sich abzukühlen. Ein plötzlicher Rückgang des Östrogenspiegels in deinem Körper führt also auf zwei Arten zu einem unangenehmen Schweißgeruch. Bei einem „normalen“ Menstruationszyklus geschieht dies einmal im Monat zu Beginn der dritten Woche, genau während deines Eisprungs. In der vierten Woche des Zyklus ist der Östrogenspiegel am tiefsten, wodurch du dich viel schneller gestresst fühlst und stärker schwitzen kannst. Auch in denWechseljahrenkanndein Östrogenspiegel plötzlich sinken, was zu Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen führen kann.
Neben der Menstruation können auch die Pubertät, eine Schwangerschaft und die Wechseljahre die Ursache für ein hormonelles Ungleichgewicht sein, wodurch dein Schweißgeruch sich verändern kann!
Die Ernährung kann den Schweißgeruch beeinflussen
Riecht dein Schweiß plötzlich anders? Dann überlege dir, ob du dich anders als sonst ernährt hast. Alkohol, Zigaretten, frittierte Speisen, Kaffee und Zucker: All das kann deinen Körper aus dem Gleichgewicht bringen und einen unangenehmen Körpergeruch verursachen. AuchscharfeSpeisen mit viel Zwiebeln und Knoblauch können dazu führen, dass die Geruchsstoffe direkt über den Blutkreislauf zu deinen Schweißdrüsen gelangen. Ein veränderter Schweißgeruch kann aber auch ein Anzeichen füreinen Magnesium- oder Kalziummangel sein.Magnesium ist ein sehr wichtiger Mineralstoff für deinen Körper. Es spielt bei Hunderten von biochemischen Prozessen eine Rolle und hat unter anderem eine desodorierende Wirkung. So kann es deinen Körpergeruch innerhalb weniger Tage verbessern.Die leckerste Magnesiumquelle? Dunkle Schokolade!
Medikamente können den Schweißgeruch beeinflussen
Einige Medikamente können als mögliche Nebenwirkung übermäßiges Schwitzen verursachen.Selbst eine einfache Paracetamol-Tablette kann nächtliches Schwitzen als potenzielle Nebenwirkung haben. Hast du kürzlich eine Antibiotikabehandlung absolviert? Auch das kann dein Gleichgewicht gestört haben. Schließlich können auch hormonregulierende Medikamente das Schwitzen verstärken. Lies die Packungsbeilage und sprich mit deinem Hausarzt.
Stress beeinflusst den Schweißgeruch
Stress ist einer der Hauptverursacher, wenn du deinen Schweißgeruch stärker wahrnimmst. In einer angespannten Situation kann dir buchstäblich der Schweiß ausbrechen. Aber auch wenn du gerade eine wichtige Veränderung in deinem Leben durchmachst, kann sich dies auf deinen Körpergeruch auswirken.Emotionen regen deine apokrinen Drüsen an, dieeinen unangenehmen Schweißgeruch verursachen können.
Entgiften oder Abnehmen kann den Schweißgeruch beeinflussen
Dein Körper nutzt Schweiß, um Abfallstoffe auszuscheiden. Wenn du mit einer Entgiftungskur begonnen hast oder dich plötzlich sehr gesund ernährst, muss dein Körper viele Abfallstoffe ausscheiden. Das kannst du vorübergehend an deinem Körpergeruch riechen. Selbst der Wechsel von einem Deodorant mit Aluminium zu einem aluminiumfreien Deodorant kann diesen Entgiftungseffekt haben, wodurch du vorübergehend sogar einen besonders starken Schweißgeruch hast. Wasauch immer du tust:Verwende kein Deodorant mit Aluminium, kein Antitranspirant und kein Antiperspirant. Schwitzen ist gesund und wichtig, und du solltest diesen natürlichen Entgiftungsprozess auf keinen Fall blockieren.



