Am 18. Oktober ist der Weltmenopausentag, ein wichtiger Tag, um über die Auswirkungen der Menopause auf Frauen weltweit und in den Niederlanden nachzudenken. Wusstest du, dass in den Niederlanden mehr als 1,2 Millionen Frauen in den Wechseljahren sind? Fast 80 % dieser Frauen leiden täglich unter Beschwerden, und etwa 30 % haben starke Symptome, die ihr tägliches Leben beeinträchtigen. Weltweit sind Millionen von Frauen von dieser natürlichen Lebensphase betroffen, doch das Thema wird oft zu wenig beleuchtet.
Obwohl die Wechseljahre vor allem für körperliche Symptome wie Hitzewallungen und Müdigkeit bekannt sind, haben sie auch einen großen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden und die allgemeine Vitalität. Beschwerden wie Gedächtnisprobleme, Angstzustände und Schlafstörungen werden oft unterschätzt, können jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Daher ist es wichtig, dass wir die Menopause nicht nur als eine Frage der körperlichen Gesundheit betrachten, sondern auch als eine Frage des inneren Gleichgewichts und des Wohlbefindens.
Was ist die Wechseljahre?
Die Wechseljahre sind der Zeitraum, der in der Regel etwa 5 bis 10 Jahre vor der letzten Menstruation einsetzt. Die Menopause beginnt mit der letzten Menstruation der Frau.
Frauen treten (im Durchschnitt) zwischen ihrem 45. und 60. Lebensjahr in die Wechseljahre ein. Allerdings kommen in den letzten Jahren immer mehr Frauen bereits in jüngerem Alter in die Wechseljahre.
Wie lange die Menopause dauert, ist bei jeder Frau unterschiedlich. Bei manchen dauert sie nur ein paar Monate, bei anderen kann es Jahre dauern, bis die Beschwerden abklingen.
Was genau passiert nun mit dem weiblichen Körper während der Wechseljahre und der Menopause?
Jede Frau wird mit einem großen Vorrat an Eizellen geboren; die Wechseljahre sind der Zeitpunkt im Leben einer Frau, an dem dieser Vorrat aufgebraucht ist.
Dadurch stellen die Eierstöcke die Produktion verschiedener Hormone ein. So sinkt die Östrogen-, Progesteron- und Testosteronproduktion.
Die schwankenden Hormonspiegel führen zu einem Ungleichgewicht, das sich in vielfältigen Beschwerden äußern kann.
Welche Beschwerden treten in den Wechseljahren auf?
Hitzewallungen, schlaflose Nächte, Herzklopfen und Stimmungsschwankungen … das sind so ziemlich die bekannten „Anzeichen“ der Menopause.
Neben diesen Beschwerden gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Symptome, an die man – zumindest ich – bei der Menopause nicht sofort denkt. Und ich finde es doch wichtig, dass man alle Anzeichen gut erkennen lernt, damit man auch etwas dagegen tun kann.
Was ist der Unterschied zwischen den Wechseljahren und der Menopause?
Das ist eine gute Frage. Die beiden Begriffe werden oft in einem Atemzug genannt und häufig sogar als Synonyme verwendet. Aber dennoch gibt es einen Unterschied.
Die Wechseljahre sind die Zeit vor der Menopause und dauern im Durchschnitt zwischen 5 und 10 Jahren. Diese Zeit ist geprägt von eher vagen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Unruhe, Stimmungsschwankungen, Herzklopfen, empfindlichen Brüsten, Veränderungen im Zyklus, …
Die Menopause beginnt mit der letzten Menstruation einer Frau.
Hier verschlimmern sich die Beschwerden und äußern sich in nächtlichem Schwitzen, Hitzewallungen, verminderter Libido, …
Jede Frau erlebt diese Phase anders. Manche haben das Glück, diese Phase ohne allzu große Beschwerden zu durchlaufen. Andere haben bereits in jungen Jahren die ersten Symptome.
Die meisten Frauen erleben den Beginn der Wechseljahre Anfang 40.
Die Kraft der Selbstfürsorge und Vitalität
Während der Menopause ist es besonders wichtig, gut auf sich selbst zu achten und den Körper zu unterstützen. Hier sind einige wissenschaftlich fundierte Tipps, die dazu beitragen können, Ihre innere Gesundheit und Vitalität zu fördern:
Vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin D, Kalzium und Magnesium ist für den Erhalt gesunder Knochen und Muskeln unerlässlich. Auch der Vitamin-B-Komplex kann dazu beitragen, Ihr Energieniveau aufrechtzuerhalten.
Regelmäßige körperliche Bewegung: Aktivitäten wie Spazierengehen, Schwimmen oder Yoga können dazu beitragen, die Gelenke geschmeidig zu halten und die Muskelkraft zu erhalten, was für die allgemeine Vitalität und Knochengesundheit wichtig ist.
Flüssigkeitszufuhr und Schlaf: Ausreichend Wasser zu trinken und für einen guten Schlaf zu sorgen, kann zu mehr Energie und einem klaren Geist beitragen. Schlechter Schlaf kann Ihre Stimmung und Energie stark beeinflussen.
Achtsamkeit und Stressbewältigung: Entspannungstechniken wie Meditation und Atemübungen können helfen, den Stress zu reduzieren, der oft mit hormonellen Veränderungen einhergeht.
Welche Nährstoffe können dir in den Wechseljahren helfen?
Die Bedeutung von Kollagen, Hyaluronsäure und Vitaminen in den Wechseljahren
Neben den oben genannten Tipps gibt es bestimmte Stoffe, die Ihren Körper in den Wechseljahren unterstützen können:
Kollagen: Dieses Protein unterstützt nicht nur die Gelenke, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Erhaltung gesunder Muskeln und des Bindegewebes.
Hyaluronsäure: Sie bindet Feuchtigkeit im Körper, was zur Erhaltung geschmeidiger Gelenke und zur Hydratation von innen heraus beitragen kann.
Vitamin D und Kalzium: Unverzichtbar für den Erhalt starker Knochen und die Verringerung des Knochenabbaus.
Magnesium: Trägt zu einem guten Schlaf und zur Entspannung der Muskeln bei.
Vitamin B6 und Zink: Tragen zur Regulierung der Hormonaktivität bei.
Wann beginnt die Wechseljahre?Die ersten Symptome treten oft zwischen dem45. und 55. Lebensjahr auf. Die Wechseljahre gelten offiziell als „abgeschlossen“, wenn du ein Jahr lang keine Menstruation mehr hattest.
Was sind die ersten Anzeichen?Neben einem unregelmäßigen Zyklus sindHitzewallungenundnächtliches Schwitzendie bekanntesten Beschwerden. Aber auch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Gelenkschmerzen treten häufig auf.
Kann ich einen Test machen?Es gibt Selbsttests, die das Hormon FSH im Urin messen, doch Hausärzte raten oft davon ab, da die Hormonspiegel während der Wechseljahre stark schwanken und ein Test nur eine Momentaufnahme darstellt.
Warum nehme ich in den Wechseljahren zu?Durch den Rückgang des Östrogenspiegels verändert sich die Fettverteilung; Fett sammelt sich häufiger imBauchbereichstatt an den Hüften an. Auch der Stoffwechsel verlangsamt sich.
Wie wirkt sich das auf meine Haut und meine Haare aus?Die Haut wird durch die geringere Kollagenproduktion trockener und dünner. Viele Frauen stellen außerdem fest, dass ihrHaar dünnerwird oder dass unerwünschter Haarwuchs im Gesicht auftritt.
Ist ein Libidoverlust normal?Ja, durch hormonelle Veränderungen und Trockenheit der Schleimhäute kann das sexuelle Verlangen nachlassen und der Geschlechtsverkehr schmerzhaft werden.
Hilft eine Hormontherapie (HST)?Für Frauen mit starken Beschwerden kann eine HST (Hormonersatztherapie) eine Lösung sein. Viele Fragen drehen sich um die Sicherheit dieser Therapie; moderne Forschungsergebnisse zeigen, dass die Risiken für die meisten Frauen gering sind.
Was kann ich selbst tun?Ernährungsumstellungen (weniger Zucker und Alkohol), Krafttraining (gegen Knochenschwund) und Nahrungsergänzungsmittel wie Traubensilberkerze oder Soja können die schlimmsten Symptome lindern.
Sprich offen über die Wechseljahre! Hast du Fragen dazu? Ich helfe dir gerne weiter.
Strahlende Grüße, Sandra von Viva Donna
Über die Autorin
Mein Name ist Sandra van Leeuwen, Kosmetikerin und Beauty-Expertin seit 1998. Mit Viva Donna helfe ich dir, mit natürlichen Pflegeprodukten zu strahlen. Hoffentlich konnte ich dir mit diesem Blog weiterhelfen. Kontaktiere mich gerne für eine persönliche Hautpflegeberatung! Ich bin gerne für dich da. Möchtest du mehr über mich erfahren?Lies mehr über mich.