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Gestern haben wir dir etwas über gesunde Ernährung erzählt. Hast du vielleicht schon einige unserer leckeren und gesunden Rezepte ausprobiert?
Heute schalten wir in den Entspannungsmodus, es gibt also erst einmal keine Aufgaben.
Wir wollen etwas näher auf den Stress eingehen, der in unserem Körper zu einer beschleunigten Hautalterung führen kann. Stress ist nämlich auch einer der größten Hautalterungsfaktoren überhaupt. Ein entspannter Körper sorgt für eine entspannte Haut, die viel mehr Glanz und Ausstrahlung hat. Nicht umsonst sagt man, dass die Haut widerspiegelt, was in ihrem Inneren vor sich geht. Achte also darauf, täglich ein paar kleine Momente der Ruhe in deinen Tag einzubauen. Wir helfen dir dabei natürlich ein bisschen!
Passiver Body-Scan: Leg dich auf den Rücken ins Bett und atme ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Richte deine Aufmerksamkeit anschließend auf deinen großen Zeh. Spüre deinen großen Zeh und gehe so alle Zehen der Reihe nach durch. Du gehst dabei quasi deinen Körper entlang, von den Füßen bis zum Scheitel. Versuche, bei jeder Hautstelle einen Moment innezuhalten und sie wirklich zu spüren. Wenn dir zwischendurch ein Gedanke in den Sinn kommt, sei nicht frustriert, sondern kehre zu der Stelle zurück, an der du aufgehört hast, und mache ruhig weiter. Du wirst feststellen, dass dein Kopf nach dieser Übung weniger voll ist und du dadurch leichter einschlafen kannst.
Aktiver Bodyscan: Leg dich auf den Rücken ins Bett und atme ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Richte danach deine Aufmerksamkeit auf deine Füße. Spanne die Muskeln deiner Füße an, halte die Spannung 5 Sekunden lang und lasse dann wieder los. Danach richtest du deine Aufmerksamkeit auf deine Waden. Spanne diese Muskeln an, halte die Spannung 5 Sekunden lang und lasse dann wieder los. Auf diese Weise gehst du alle Muskelgruppen deines Körpers durch, von den Füßen bis zum Scheitel. Beziehe auch deine Gesichtsmuskeln mit ein! Wenn dir zwischendurch ein Gedanke in den Sinn kommt, sei nicht frustriert, sondern konzentriere dich wieder auf die Stelle, an der du aufgehört hast, und mache ruhig weiter. Du wirst spüren, dass sich dein Körper nach dieser Übung weniger verspannt anfühlt.
Naturübung: Leg dich auf den Rücken, der Ort spielt keine Rolle, aber wähle einen weichen Untergrund. Atme ein paar Mal ganz bewusst in den Bauch ein und aus. Stell dir vor, du befindest dich an einem schönen Ort in der Natur. Du liegst auf dem Gras, das voller Blumen ist. Versuche, das Gras an deinem Körper zu spüren und den Duft der Blumen zu riechen. Schaffe dir in deiner Vorstellung einen möglichst schönen Ort. Du beobachtest die vorbeiziehenden Wolken, und ganz in der Nähe fließt ein kleines Bächlein. Versuche, dir alles so real wie möglich vorzustellen. Wenn dir zwischendurch ein Gedanke in den Sinn kommt, sei nicht frustriert, sondern wirf diese Gedanken in den Bach und lass sie mit dem Wasserströmchen von dir wegtreiben. Setze dein Naturerlebnis ruhig fort. Diese Übung hilft auch gegen übermäßiges Grübeln.
Ankerübung: Du kannst diese Übung in jeder beliebigen Haltung durchführen. Stelle dir vor, dass eine Linie senkrecht vom Punkt zwischen deinen beiden Sitzknochen in den Boden verläuft. Lass diese Linie in Gedanken bis zur Mitte der Erde verlaufen. Verankere sie dort und gehe dann entlang der imaginären Linie wieder nach oben zurück. Schreibe dabei gedanklich deinen Vor- und Nachnamen sowie das heutige Datum auf diese Linie. Gehe bis zum Ausgangspunkt zurück und atme anschließend 2–3 Mal tief in den Bauch ein und aus. Durch diese Übung stehst du mit beiden Beinen fester auf dem Boden und bist besser geerdet.
Rosinenübung: Nimm eine große Rosine in den Mund und spüre ganz genau, wie sich diese Rosine anfühlt. Was spürst du, wenn du die Rosine im Mund hin und her bewegst? Riechst du die Rosine auch? Wie schmeckt die Rosine, wenn du noch nicht hineinbeißt? Beiß einmal hinein – was spürst, riechst und schmeckst du jetzt? Dies ist eine Achtsamkeitsübung, bei der du deine Aufmerksamkeit wirklich auf das richtest, was du tust. Dadurch hast du weniger Gelegenheit, in Gedanken abzuschweifen. Und das baut Stress ab.
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